Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

PC-basierte Visualisierung steigert Projektierungseffizienz und erweitert Einsatzbreite

27.11.2001


Die neue Version 6 der PC-basierten Visualisierungslösung Simatic
ProTool/Pro Configuration von Siemens Automation and Drives (A&D) verkürzt
die Engineeringzeit und spart Kosten durch eine wesentlich höhere
Projektierungseffizienz


Die neue Version 6 der PC-basierten Visualisierungslösung Simatic ProTool/Pro Configuration von Siemens Automation and Drives (A&D) verkürzt die Engineeringzeit und spart Kosten durch eine wesentlich höhere Projektierungseffizienz. Vielfältige neue Runtime-Funktionen und Kommunikationskanäle erweitern außerdem die Einsatzbreite von Simatic ProTool/Pro.

Mehrere neue Projektierungsfunktionen wurden in ProTool/Pro V6 Configuration integriert. So ist der Zugriff auf die Step7-Variablen über einen speziellen Variablen-Browser neu angepasst worden. Dabei werden Variablen-Namen vollständig und inklusive Sonderzeichen übernommen. Referenzen bleiben auch nach einem Steuerungswechsel erhalten beziehungsweise werden über Automatismen wieder synchronisiert.

Der Transfer eines HMI-Projekts kann jetzt direkt aus dem Step7-Manager gestartet werden. Durch die neue Text-Export/Import-Funktion werden entweder Texte des gesamten Projektes, bestimmter Editoren oder einzelner Objekte übertragen. Zwischen unterschiedlichen Display-Auflösungen kann einfach konvertiert werden. Mit wenigen Schritten wird zum Beispiel eine neue Bildschirmauflösung projektiert, alle Bildinhalte auf die neue Auflösung „gezoomt“ und auch Softkeys und Funktionstasten mit in die neue Darstellung übernommen. Über die Funktion „Ersetzen“ werden überarbeitete Projektbestandteile eingefügt, dadurch können bestehende Projekte mit wenigen Handgriffen hochgerüstet werden.

Neu ist auch die Simulation: Steht zum Zeitpunkt der Projektierung noch kein Zielsystem bereit, kann mit Hilfe des ProTool/Pro-Simulators das Projekt eines Windows-basierten Zielsystems getestet werden. Dazu wird die Gerätefront des Zielsystems auf dem Projektierungsrechner dargestellt und das Verhalten von Softkeys oder Funktionstasten einfach per Maus getestet. Mit Hilfe des ProTool/Pro-Simulators lassen sich auch die Prozessvariablen nach vorgegebenen Funktionen simulieren. Soll ein Projekt mit dem realen Steuerungsprogramm getestet werden, kann die Steuerungshardware durch das Engineering Tool Simatic S7-PLCSIM simuliert werden. Mit dem Projektierungsdownload, beispielsweise über Netz – Profibus oder Ethernet - werden Inbetriebnahme und Service erheblich vereinfacht.

Darüber hinaus wurden die Runtime-Funktionen bei ProTool/Pro deutlich erweitert. Neben den Bildschirmauflösungen 640x480 (VGA), 800x600 (SVGA), 1024x768 (XGA) werden jetzt auch PC-Zielsysteme mit einer Auflösung von 1280x1024 (SXGA) und 1600x1200 unterstützt. Außerdem verarbeitet die Software fünf Runtime-Sprachen gleichzeitig. In der Projektierungsphase kann ein Projekt in bis zu 32 Sprachen angelegt werden. Das ermöglicht dem exportorientierten Maschinenbauer, seine Projektierung gleich für mehrere Zielländer parallel zu erzeugen. Verbessert wurde ebenfalls die Auswertung von Kurvengrafiken. Eine Auswertung von Trends und Archivkurven ist jetzt mit Hilfe einer Leselinie möglich, deren Werte in einer Tabelle ausgegeben werden können.

Komfortabler ist auch das Rezepturhandling geworden: Mit Hilfe von Arrays werden Rezepturen jetzt noch einfacher und schneller strukturiert und ihre Datensätze protokolliert. Das Meldesystem wurde um die Ausgabe von Stör-Ort und Zeitstempel im Millisekunden-Raster erweitert. Dadurch erfolgen die Meldungen zeitfolgerichtig und können vom Bediener individuell einer technologischen Einheit zugeordnet werden. Neben der Dokumentation von Prozessdaten und Meldungen, kann jetzt auch ein definierter Ausschnitt eines Meldearchivs - fix oder dynamisch über eine Variable - ausgegeben werden.

Neue Steuerungstreiber erweitern die Einsatzmöglichkeiten von ProTool mit unterschiedlichen Zielsystemen. Zusätzlich zu den bereits verfügbaren Kopplungen gibt es jetzt Treiber für MPI/12 Mbaud, CP342-5/Mux, ProfiNet, Sinumeric (Option), Simotion, Allen Bradley DH485 (WinNT/2000), GE Fanuc, Omron Sysmac und Mitsubishi Protocol 4.

Hintergrundinformation: Die PC-basierte Visualisierungslösung Simatic ProTool/Pro ist auf Windows 98 SE, ME, NT und 2000 ablauffähig und umfasst das Projektierungswerkzeug ProTool/Pro CS (Configuration System) und die Runtime-Software ProTool/Pro RT (Runtime) für PC. Projektiert werden können PC-basierte Lösungen und alle Simatic Panel. Das sind die Operator Panel, Panel PC, Touch Panel sowie die Multi Panels. Die Runtime-Software in den Leistungsstufen von 128 bis 2048 Power-Tags gibt es für Standard PC und –bereits einschaltfertig vorkonfiguriert – für die Panel PC.

Dirk Erat | Für die Fachpresse
Weitere Informationen:
http:// http://www.siemens.com/protoolpro

Weitere Berichte zu: PC-basiert Panel ProTool/Pro Simatic

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Dinosaurier mit Fleisch und Haut: Projekt zu digitaler Technik für MuseumsbesucherInnen
18.07.2017 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Rechtssicher durch den Cyberspace: Forschungsprojekt zur digitalen Rechteklärung
11.07.2017 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie