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Die Integration von Software und MRT-Studien

17.03.2006


Für die integrierte Analyse von Hirn-PET/SPET und MRT-Studien wurde ein neues Software-Tool entwickelt.



Medizinische Abbildungen zu Struktur und Funktion des Gehirns können durch eine schlechte Auflösung beeinträchtigt werden, wobei Signale der einzelnen Regionen durch die umgebenden Strukturen verunreinigt werden können. Die Bezeichnung dafür lautet PVE (Partialvolumeneffekt) und kann besonders in Fällen der Alzheimer-Krankheit, bei der eine Atrophie besteht, die Verwertbarkeit des Bildes einschränken. Wenn jedoch Form und Größe der entsprechenden Hirnstrukturen durch die Auswertung struktureller Bilder bekannt sind, können funktionelle Bilder korrigiert werden.



PVELab ist ein Software-Tool, das zur Integration der Analyse von Hirn-PET/SPET und MRT-Studien entwickelt wurde. Es besteht aus mindestens einem Modul, das zum Korrigieren der nuklearmedizinischen Daten notwendig ist, besonders mit Blick auf den Partialvolumeneffekt und die Softwareschnittstellen, die mit den Daten arbeiten können. Das Software-Tool PVELab setzt sich aus zahlreichen Komponenten zusammen, einschließlich Filload, Registrierung, Segmentierung und Reslice-Funktion, die aus der Gemeinschaftsarbeit verschiedener europäischer Institute und Forschungseinrichtungen hervorgingen. Über die Ergebnisse wurde in der Öffentlichkeit berichtet, die Software ist eingehend getestet worden und findet nun in verschiedenen Forschungszentren Anwendung, die für die Durchführung von Beta-Tests ausgewählt wurden.

Claus Svarer | ctm
Weitere Informationen:
http://www.nru.dk

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