Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zweite Generation des digitalen Data-Center-Managements

26.10.2001




Avocent präsentiert DS-Produktfamilie

Rund ein Jahr nach Vorstellung der weltweit ersten digitalen Server-Management-Lösung DS 1800 präsentiert der Hersteller Avocent nun die zweite Generation des digitalen Data-Center-Managements. Die neue DS-Produktfamilie aus dem Hause Avocent führt erstmalig die Administration aller Hardware-Komponenten eines Rechenzentrums auf einer Plattform zusammen und ermöglicht zudem Echtzeit-Zugriff über IP-Verbindungen. Avocents neue Management-Lösungen erlauben den Zugriff auf alle aktiven Netzkomponenten eines Rechenzentrums, also sowohl auf NT- und UNIX-Server als auch auf serielle Geräte wie Hubs, Firewalls, Switches, Host-Rechner oder USVs. Durch die Unabhängigkeit des Datennetzes und des Betriebssystems der angeschlossenen Rechner ist ein Zugriff auch dann noch möglich, wenn Netzwerkprotokolle und/ oder Server nicht mehr betriebsbereit sind. Selbst ein Arbeiten auf BIOS-Ebene oder ein Neustart der Rechner kann aus der Ferne realisiert werden.

Bewährtes Funktionsprinzip

Die Installation der Avocent DS-Serie erfordert keine Erweiterungen an Servern oder Netzwerkkomponenten – und somit keine störende Soft- oder Hardware, die die Stabilität des Netzes gefährden könnte. Die Technologie bedient sich lediglich der Standard-Schnittstellen aller angeschlossenen Geräte: der Tastatur-, Video- und Maus-Ports der Server und der seriellen Schnittstellen der Netzwerk-Peripherie. Die Signale dieser Ports werden digitalisiert, komprimiert und auf ein Standard-IP-Netz geleitet, auf das nun lokal oder über Einwahlstrecken zugegriffen werden kann. Ein oder auch mehrere Administratoren können sich selbst aus großer Entfernung einwählen und auf Server oder Netzwerkgeräte zugreifen als säßen Sie direkt im Rechenzentrum.

Gemeinsame Bedienoberfläche

Avocents gesamte DS-Serie wird durch eine gemeinsame Bedienoberfläche – DSView - gesteuert. Als NT-Applikation zeigt sie dem Benutzer in einer Baumstruktur alle Geräte an, auf die er Zugriffsrechte besitzt. Ein einfaches Anklicken auf dem Desktop genügt und das System stellt eine Echtzeit-Verbindung mit dem gewählten Server oder einer seriellen Einheit her. Ein Fenster auf dem Monitor des Administrators öffnet sich, das exakt den Bildschirminhalt des zu administrierenden Servers darstellt. Wird ein zweiter Rechner ausgewählt, öffnet sich ein weiteres Fenster. Die Steuerung dieser entfernten Geräte erfolgt nun wie gewohnt über Tastatur und Maus – genauso als säße man unmittelbar vor dem Rechner. Gebräuchliche Tastaturkommandos wie „STRG-ALT-DEL“ oder „ALT-TAB“ sind als Makros hinterlegt und können ergänzt werden. Zur Erleichterung der Kontrolle direkt am Server-Rack verfügen die Geräte DSR1161 und DSR2161 zudem über einen analogen, lokalen Port.

Umfangreiche Sicherheitsfeatures

Eine Reihe von etablierten Sicherheitsmerkmalen zeichnet die DS-Serie aus. So offeriert das System eine hierarchische Vergabe von Nutzungsrechten, Passwörter und Protokollfunktionen sowie eine Echtzeit-Verschlüsselung der Tastatur- und Maussignale aller angeschlossenen Geräte nach internationalen Standards.

Weniger Aufwand bei Verkabelung

Ein oft bemängelter Punkt bei Standard-KVM-Geräten ist der zu bewältigende hohe Verkabelungsaufwand durch den Anschluss von langen Spezialkabeln an den Servern. Avocents neuer DSRIQ Smart Cable-Adapter setzt dieser Kritik ein Ende. Der lediglich 30 Zentimeter messende Adapter greift die Tastatur-, Video- und Maussignale direkt an den Rechnern ab und leitet diese auf eine Cat-5 Strecke, die die eigentliche Verbindung mit den DS-Einheiten bildet.

Offenes System minimiert Ausfallzeiten

Der Schritt von geschlossenen Administrationssystemen hin zur IP-Technologie trägt nach Meinung Avocents den steigenden Anforderungen moderner Rechenzentren Rechnung. „Ein Administrator muss in der Lage sein, sein Rechenzentrum zu jeder Tages- und Nachtzeit und von jedem Ort aus steuern zu können.“, so Dirk Föste, Marketing Manager bei Avocent Deutschland. „Jede Minute Ausfallzeit verursacht oft immense Kosten. Nur ein offenes, IP-basiertes Management-Konzept kann einen sofortigen Zugriff sicherstellen.“ Die Geräte der DS-Serie sind ab sofort zu einem Preis ab 4.640 Euro bei autorisierten Avocent-Partnern und im Fachhandel erhältlich. Gelegenheit, die neue DS-Serie live in Aktion zu sehen, besteht vom 20.-22. November 2001 auf der IT-Fachmesse Exponet in Köln. Der Avocent Messestand befindet sich in der Halle 2.2, Stand G 10.

Avocent Deutschland
Herrn Jörg Poschen


Tel.: 05204 9134-0
Fax.: 05204 9134-99
E-Mail: joerg.poschen@avocent.com

Jörg Poschen | avocent
Weitere Informationen:
http://www.avocent.de

Weitere Berichte zu: Administrator DS-Serie Data-Center-Management Rechenzentrum Rechner Server

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren
20.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Erster Modularer Supercomputer weltweit geht am Forschungszentrum Jülich in Betrieb
14.11.2017 | Forschungszentrum Jülich GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie