Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leistungsfähige drahtlose CPE-Designs für Sprache, Video und Daten

31.05.2005


Infineon ermöglicht leistungsfähige drahtlose CPE-Designs für Sprache, Video und Daten - höchstintegrierter Netzwerk-Prozessor wird von Astor Technology eingesetzt


Mit seinen verschiedenen Onchip-Schnittstellen, einschließlich USB 2.0 und IDE (Integrated Drive Electronics), kann WildPass nahtlos in eine Vielzahl von Netzwerkanwendungen integriert werden. Dazu zählen u.a. VoIP-Zugangslösungen, Router und Gateways sowie Media- und Druck-Server. Der neue Chip unterstützt simultane Triple-Play-Dienste für Sprache, Video und Daten über LAN- und WAN-Verbindungen.



Infineon Technologies AG, ein führender Anbieter von Kommunikations-ICs, kündigte mit dem Dual-Band-Netzwerkprozessor WildPass die industrieweit höchstintegrierte SoC (System-on-Chip)-Lösung für drahtlose Netze (802.11 a/g) an. Mit seinen verschiedenen Onchip-Schnittstellen, einschließlich USB 2.0 und IDE (Integrated Drive Electronics), kann WildPass nahtlos in eine Vielzahl von Netzwerkanwendungen integriert werden. Dazu zählen u.a. VoIP-Zugangslösungen, Router und Gateways sowie Media- und Druck-Server. Der neue Chip unterstützt simultane Triple-Play-Dienste für Sprache, Video und Daten über LAN- und WAN-Verbindungen. Die Dual-Band- und WPA2-Sicherheitsfunktionalität (802.11i) von WildPass zusammen mit dem Onboard-WLAN-Transceiver gewährleisten eine sichere Kommunikation mit allen marktüblichen WLAN-Lösungen. Mit WildPass können Systemhersteller ihre Komponentenkosten, die Systemkomplexität und Entwicklungszeiten reduzieren, um den wachsenden Anforderungen nach integrierten drahtlosen Triple-Play-Diensten nachzukommen.

... mehr zu:
»CPE-Designs »Gateway »Video »WildPass


Infineons WildPass wurde von Astor Technology, einer Accton Firma und führendem CPE-Anbieter, für ihre neue NAS (Network Attached Storage)-Familie namens Picasso ausgewählt. Das Picasso-System von Astor nutzt das IDE-Interface des WildPass für eine externe Festplatte und die USB2.0-Host-Schnittstelle für die Unterstützung eines weiteren externen Festplatten-Laufwerks im LAN-Netzwerk. Durch den einfachen Plug&Play-Aufbau können Anwender ihre bestehenden Systeme problemlos mit den Picasso-Speicherservern erweitern und so mit wichtiger Funktionalität für den Daten-Backup oder als zentrale Speichereinheit mit Multimedia-File-Sharing für Filme, MP3, Spiele, etc. versehen.

„Bei der Bewertung des WildPass von Infineon haben uns besonders die vielfältigen Integrationsoptionen, die hohe Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz überzeugt“, sagte John Lin, CEO von Astor. „Der hohe Integrationsgrad und die umfassende Funktionalität von WildPass positionieren uns langfristig bestens für die erforderlichen Updates im NAS- und Media-Speichermarkt, während wir gleichzeitig alle Leistungs- und Kostenkriterien erfüllen.“

„Das Wachstum bei Triple-Play-Diensten erfordert nicht nur schnellen Internet-Zugriff, sondern auch die Möglichkeit große Datenmengen in lokalen Netzwerken zu speichern. Drahtlose Gatway-Lösungen bieten in Haushalten und kleinen Büros den höchstintegrierten Ansatz für die gleichzeitige Übertragung von Sprache, Video und Daten ohne zusätzliche Kabel“, sagte Daniel Wong, Vice President und Leiter der Business Unit Customer Premises Equipment bei Infineon Technologies. „Mit der hoch integrierten und flexiblen System-on-Chip-Lösung WildPass setzen wir unseren Fokus auf Netzwerk-SoC-Produkte fort und adressieren den wachsenden Marktbedarf durch die Unterstützung vielfältiger Netzwerk-Applikationen.“

Nach Einschätzungen des Marktforschungsunternehmens Gartner Inc. wird die Verfügbarkeit von preiswerten Gateways und Access-Lösungen für 802.11 a/g die Marktdurchdringung durch diesen Standard weiter beschleunigen. Gartner prognostiziert einen Anstieg von 63 Millionen ausgelieferten Einheiten in 2004 auf mehr als 209 Millionen in 2007.

Infineon bietet mit WildPass höchste Design-Flexibilität

WildPass hat sowohl PCM- als auch SPI-Schnittstellen für Voice-over-IP-Applikationen integriert. Über MII erfolgt der Anschluss an breitbandige Uplink-Technologien (xDSL, Glasfaser oder Kabel-Modems), während per SDRAM- und Flash-Interfaces externe Speicher angeschlossen werden können. Über seine hardwaremäßige NAT (Network Address Translation)-Einheit können mehrere PCs oder Internetzugangsgeräte (Video-on-Demand Media-Server, Spielekonsolen, Personal Media Gateways, etc.) in einem Netzwerk gleichzeitig auf das Internet zugreifen, und zwar bei voller Geschwindigkeit für LAN- und WAN-Verbindungen. Mit WildPass erweitert Infineon sein umfangreiches Portfolio an CPE-Kommunikationslösungen. Zusammen mit anderen Infineon-Produkten wie Amazon (ADSL2+), VINAX-CPE (VDSL 2), Samurai (Layer 2 Switch) und VINETIC (VoIP-Prozessor) sind vielfältige End-to-End-Lösungen möglich.

WildPass wird auf dem Broadband World Forum in Yokohama, Japan, (31. Mai bis 2. Juni 2005), auf der Computex, Taipei, Taiwan (31. Mai bis 4. Juni 2005) und auf der SuperComm 2005 in Chicago, USA, (6. bis 9. Juni 2005) präsentiert.

WildPass wird in 289- und 324-BGA-Gehäusen angeboten. Muster sind ab Juni 2005 verfügbar und der Start der Serienproduktion ist für Juli 2005 geplant.

Karin Braeckle | Infineon Technologies AG
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com/WildPass
http://www.infineon.com

Weitere Berichte zu: CPE-Designs Gateway Video WildPass

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise