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Unabhängiges eGovernment-Labor kooperiert mit Marktführern

07.12.2004


IBM und ORACLE unterzeichnen Kooperationsvertrag mit Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor



Im Rahmen der Eröffnung des Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labors in Berlin unterzeichnen die Unternehmen IBM Deutschland GmbH und ORACLE Deutschland GmbH einen Kooperationsvertrag mit FOKUS zur gemeinsamen Nutzung des eGovernment-Labors. Damit nutzen nach Microsoft Deutschland und derzeit rund 20 weiteren Unternehmen Infrastruktur und Knowhow, um in einem hersteller- und produkt-unabhängigen Umfeld Produkte, Technologien und Lösungen auf ihre Interoperabilität hin zu testen. Das gemeinsame Ziel aller Kooperationspartner ist der Aufbau eines nahtlosen eGovernment in Deutschland und Europa, in dem Produkte und Lösungen unterschiedlicher Hersteller ohne Probleme zusammen wirken.



Mit dem FOKUS eGovernment-Labor stellt das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS Industriepartnern und öffentlichen Verwaltungen eine umfangreiche technische Infrastruktur und das entsprechende Knowhow zur Verfügung, um das Zusammenwirken von eGovernment-Systemen unterschiedlicher Hersteller auf organisatorischer, semantischer und technischer Ebene zu evaluieren. Die Demonstration der Ergebnisse erfolgt in Schulungen und Workshops.

"Hier haben Entscheider aus Industrie und Verwaltung die Möglichkeit, zukunftsweisendes eGovernment live zu erleben," betont Gerd Schürmann, Leiter des FOKUS eGovernment-Labors am Fraunhofer-Institut FOKUS, die Aufgaben des Labors. "Das FOKUS eGovernment Labor ist ein Beitrag zum Aufbau eines flächendeckenden eGovernment in Deutschland und Europa. Wir bauen Testreihen und Anwendungsszenarien auf, in denen wir unabhängig von Herstellern und Produkten prüfen, ob der Datenaustausch unterschiedlicher eGovernment-Systeme ohne Medienbrüche funktioniert. Auf der Basis offener Standards und offener Schnittstellen müssen unterschiedliche Plattform-Technologien zusammenwirken und Basisdienste und Fachanwendungen problemlos integriert werden können. Für eine erforderliche eGovernment-Architektur erarbeiten wir Vorschläge. Darüber hinaus wirkt das FOKUS eGovernment-Labor als ein Kompetenzknoten für die Vernetzung von eGovernment-Laboren in Deutschland und Europa, wie es in unseren Kooperationen zum Ausdruck kommt."

Peter Hofelich, Director CSM & Marketing im Public Sector bei der IBM Deutschland GmbH: "Mit dem heute unterzeichneten Kooperationsvertrag wollen wir gemeinsam mit dem Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor zusätzliches Potenzial im eGovernment Markt erschließen und ergänzende Lösungsangebote schaffen, um neuen und wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. Dazu werden wir verschiedene Aktivitäten unseres eGovernment Centers in Berlin mit dem FOKUS eGovernment Labor verknüpfen, um gemeinsame Projekte und Marketing-Aktivitäten umzusetzen."

Achim Egetenmeier, Vertriebsdirektor Öffentliche Auftrageber, ORACLE Deutschland GmbH: "Mit der Eröffnung des Fraunhofer eGovernment Labors wird eGovernment zum "Anfassen" Realität. Verwaltungen können erstmalig die Hemmschwelle beim Einsatz der umfangreichen IT-Angebote praktikabel und kostengünstig überwinden. Wir freuen uns mit unserem ganzheitlichen Lösungsangebot von Standard-Software bis zur Basistechnologie im Labor vertreten zu sein. Hervorzuheben ist die BPEL-Prozess-Lösung, die Technologien wie J2EE und .NET bis zu beliebigen Fachverfahren miteinander integriert."

"Wir begrüßen sehr, dass neben zahlreichen Lösungsanbietern auch weitere große Technologieunternehmen gleich zu Beginn Partner des Fraunhofer-Instituts werden," kommentiert Walter Seemayer, National Technology Officer, Microsoft Deutschland und bereits seit einiger Zeit Partner im eGovernment-Labor. "Dies ist die Grundlage, um das Zusammenspiel von unterschiedlichen Technologien in standardisierten eGovernment Architekturen wie SAGA in einer realistischen Umgebung zu evaluieren und weiter zu optimieren."

Kontakt
Gerd Schürmann
Leiter des FOKUS eGovernment-Labors
Tel.: +49 (0)30 3463 7212
eMail: schuermann@fokus.fraunhofer.de

Barbara Lange | idw
Weitere Informationen:
http://www.fokus.fhg.de
http://www.fokus.fraunhofer.de/press/

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