Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internet Security Systems schützt Kunden mit Preemptive Protection präventiv vor Gefahren

18.10.2004


Sicherheitspatches werden bereits vor Veröffentlichung einer Schwachstelle automatisch im Netzwerk installiert



Internet Security Systems GmbH (ISS) betreibt im Rahmen der Strategie "Preemptive Protection" (Vorbeugender Schutz) vorausschauende Forschung, um Sicherheitslücken zu entdecken und zu beheben, bevor sie veröffentlicht und damit ausgenutzt werden können. Dieser präventive Sicherheitsansatz bekämpft die Bedrohungen und ihre Ursachen, den Schwachstellen in der Software. ISS spürt diese auf, erforscht und testet sie. Gleichzeitig untersucht das Unternehmen die Methoden, mit denen Hacker die Lücken für ihre Zwecke ausnutzen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse entwickelt und implementiert ISS effektive Verteidigungsmaßnahmen, noch bevor die Schwachstellen veröffentlicht werden. Dies unterscheidet Preemptive Protection von anderen Ansätzen, die erst dann reagieren, wenn die Gefahren bereits allgemein bekannt sind und ausgenutzt werden.



Forschungsgruppe X-Force

Die zentrale Institution für diese Forschung bei ISS ist die X-Force. Sie untersucht rund um die Uhr sowie an mehreren Standorten Sicherheitslücken in Computer-Netzwerken und stellt ihre Ergebnisse den Kunden bereit. Nach einer Studie von Frost & Sullivan im Jahr 2003 entdeckte die X-Force 55 Prozent aller Schwachstellen, die weltweit von kommerziellen Forschungsstätten erkannt wurden. In den letzten sechs Jahren fand die X-Force mehr hoch-riskante Schwachstellen als jede andere vergleichbare Organisation. Daher können die integrierten Proventia Security-Appliances durch die Erkennung von mehr als 225 Angriffsarten im Vergleich zu anderen Produkten die meisten Attacken abwehren.

Damit auch Unternehmen außerhalb der USA sofort über mögliche Bedrohungen ihrer IT-Systeme informiert werden können, hat ISS nicht nur in Atlanta und Detroit Security Operation Centers (SOC) gegründet, sondern auch in Brüssel und Tokio. Jeden Tag sammeln die SOCs Daten zu mehr als 20 Millionen sicherheitsrelevanten Ereignissen. Am Ende jedes Arbeitstages übermitteln sie die Daten an die Zentrale in Atlanta, wo die Erkenntnisse zusammengefasst, verglichen und analysiert werden. Dabei wird sofort auch geprüft, ob aufgrund der neuen Analysen die Software-Produkte von ISS zu aktualisieren sind.

In diesem Fall entwickelt ISS gemeinsam mit dem jeweiligen Hersteller des betroffenen Programms Sicherheitspatches, noch bevor die Schwachstelle veröffentlicht wird. Anschließend stellt das Unternehmen Kunden Updates oder spezielle Konfigurationen zur Verfügung. Zusätzlich informiert das Unternehmen per E-Mail die Kunden und die Abonnenten der X-Force-Threat Analysis Services (XFTAS) über neu erkannte Sicherheitslücken und die erforderlichen Anpassungen der ISS-Produkte.

Sicherheitsrisiken richtig einschätzen

Aber auch Anwender, die nicht Kunde bei ISS sind, profitieren von diesen Forschungen: Im Internet regelmäßig die neuesten Meldungen zu sicherheitsrelevanten Themen in einer Datenbank gesammelt zur Verfügung. Zugleich gibt die X-Force auf der Website in einer Art "Wetterbericht" eine Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage im Internet. Diese Analysen basieren auf den Daten der SOC und werden in vier Kategorien von "AlertCon 1" (geringes Risiko) bis "AlertCon 4" (höchste Gefahr) eingeordnet.

Ebenfalls frei verfügbar im Internet ist der "Catastrophic Risk Index" (CRI). Diese von der X-Force zusammengestellte Liste umfasst mehr als 10.000 Sicherheitsrisiken und Meldungen über bestätigte Angriffe. Mit dem CRI können IT-Manager den Grad der Bedrohung für die Sicherheit ihrer Systeme einschätzen und die notwendigen Schutzmaßnahmen einleiten. Schließlich nimmt die X-Force auf Wunsch des Kunden auch die Rolle eines Hackers ein und versucht, in sein Computer-System einzudringen. Gelingt ihr der Diebstahl von zuvor definierten Dokumenten, so besteht ein Sicherheitsrisiko. Die dafür verantwortlichen Sicherheitslücken lassen sich dann gezielt beseitigen.

Franziska Kneile | Internet Security Systems GmbH
Weitere Informationen:
http://xforce.iss.net
http://www.iss.net

Weitere Berichte zu: ISS Protection Schwachstelle Sicherheitslücke X-Force

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder
19.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab
18.01.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie