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Regenschirme mit Bluetooth

06.09.2004


Irische Uni untersucht Ad-hoc-Netze



Das Trinity College in Dublin hat ein Projekt namens Umbrella.net gestartet, bei dem User durch so genannte Ad-hoc-Netze verbunden werden, indem Bluetooth-Komponenten in ihren Regenschirmen eingebaut werden. Die Wissenschaftler wollen untersuchen, wie unvorhergesehene Wetterentwicklungen und spontane Ansammlungen als Impetus für Ad-hoc-Netzverbindungen dienen können.

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Ad-hoc-Netze sind ein schnell wachsendes Forschungsgebiet. Mit einer Point-to-Point- oder Point-to-Multipoint-Übertragung können Niedrig-Energie-Netze erschaffen werden, die jahrelang in einem industriellen Umfeld funktionieren können und dabei mit dem Strom einer einzigen Batterie auskommen.

Wie die englische Webseite The Register berichtet, wird Umbrella.net als ein Ad-hoc-Netz bestehen, wobei die Daten zwischen den Netzwerkknoten übertragen werden. Der Prototyp wird darin bestehen, dass sich PocketPCs und Regenschirme miteinander verbinden und nur wenn nötig kommunizieren: Wenn es regnet und andere Verbindungen in der Nähe sind. Die Regenschirme werden bei der Suche nach anderen Knotenpunkten rot blinken. Wenn sie in der Nähe von aktiven Knoten sind, aber mehr als einen Schritt entfernt sind, pulsieren sie in blau. Sind sie weniger als einen Schritt entfernt, leuchtet das Blau kontinuierlich auf.

Die irischen Forscher betonen, dass Ad-hoc-Netze ein überaus interessantes Gebiet auf dem Telekommunikationssektor sind, das bisher noch viel zu wenig erforscht worden ist. Derzeitige Netzanwendungen zielen auf Notfallanwendungen und militärischen Einsatz. Die Erkenntnisse aus dem Bluetooth-Regenschirm-Projekt könnten aber etwa auch bei Routenplanung oder Filesharing umgesetzt werden.

Julian Mattocks | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.undertheumbrella.net

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