Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Anti-Warteschlangen-System auf der „Systems“

17.08.2004

„Wir machen den Warteschlangen am Telefon den Garaus“ verspricht die Clarity AG, die dazu auf der Computerfachmesse „Systems“ ein neuartiges Anti- Warteschlangen- System (AWS) vorstellt. Es handelt sich dabei um eine „intelligente“ Telefonanlage mit Sprachdialogsystem. Die Lösung erhöht die Effizienz der Beschäftigten in der Telefonzentrale bzw. im Call Center, sorgt im Computersprachdialog automatisch für die richtige Weiterleitung aller Anrufer und führt bei Bedarf sogar selbstständig strukturierte Gespräche etwa für Preisanfragen oder Reservierungen durch. Die einzelnen Komponenten nehmen nach Angabe von Clarity die Warteschlange von verschiedenen Seiten in die Zange.

Kern der AWS-Lösung bildet die softwarebasierte Telefonanlage SoftTel, die auf jedem gut ausgerüsteten Standard-PC bzw. Server unter Windows läuft. Sie bietet bereits in der Grundausstattung verschiedene Möglichkeiten, Warteschlangen Herr zu werden. So werden durch das ACD-Modul (Automated Call Distribution) Anrufe zum Beispiel automatisch an den nächsten freien Mitarbeiter weitergeleitet. Zudem können bestimmte Telefonnummern als „besonders wichtig“ eingestuft werden. So können Unternehmen ihren Großkunden beispielsweise eine Überholspur an der Warteschlange vorbei bauen. Die CTI-Funktion (Computer Telephony Integration) sorgt dafür, dass der Mitarbeiter, der den Anruf entgegennimmt, sofort über die Kundenhistorie im Bilde ist. Diese Maßnahmen tragen nach Angaben von Clarity wesentlich zur Effizienzsteigerung und damit zum Abbau von Warteschlangen bei

Sollten sich trotz dieser Maßnahmen immer noch Warteschlangen bilden, empfiehlt Clarity den Einsatz von Sprachdialogsystemen. Der so genannte „Contact Manager“ verbindet Anrufer automatisch mit ihrem gewünschten Ansprechpartner und umgeht so den Flaschenhals der Telefonzentrale. In der nächsten Ausbaustufe des Anti- Warteschlangen-Systems wird ein großer Teil der Anrufe durch das Sprachdialogsystem selbstständig bearbeitet. Besonders stark strukturierte Gespräche wie Zählerstandabfragen oder Buchungen lassen sich nach Angaben von Clarity effizient automatisieren.

„Durch die Verbindung dieser drei Elemente – Telefonanlage, Contact Manager und individuelle Sprachautomatisierung – können Unternehmen selbst ein sehr großes Anrufvolumen ohne Warteschlangen technisch und wirtschaftlich bewältigen“, sagt Christoph Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Clarity AG. Die besondere Stärke des Clarity-Systems sei dabei die einfache Skalierbarkeit. Pfeiffer: „Wir können – je nach Bedarf eines Unternehmens – mit überschaubarem Aufwand einen Feldweg zu einer dreispurigen Autobahn ausbauen.“

Die Clarity AG ist der führende europäische und konzernunabhängige Anbieter von softwarebasierten Computer-Telephony-Produkten und intelligenten Sprach-Dialogsysteme, mit denen man (fast) wie mit einem Menschen sprechen kann. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg bei Frankfurt am Main entwickelt und vertreibt eine Softwareplattform für Firmen- und Telekommunikationsnetze. Clarity gehört zu den Gründungsmitgliedern des Branchenverbandes VASCom (Voice Application Standard Committee), ist 2002 und 2003 als Entrepreneur des Jahres Finalist ausgezeichnet worden und gewann 2003 den National Leadership Award des Economic Forum Deutschland.

| Clarity AG
Weitere Informationen:
http://www.clarity-ag.net

Weitere Berichte zu: Anruf Sprachdialogsystem Telefonanlage Warteschlange

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb
27.06.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

nachricht Überschwemmungen genau in den Blick nehmen
27.06.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie