Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IPSI entwickelt "unsichtbare Computer"

30.09.2002


Ausstellung in Göteborg



Der Computer der Zukunft wird unsichtbar, aber er wird nicht verschwinden. Und er wird weit mehr Lebensbereiche als bisher durchdringen - Möbel, Häuser, Fahrzeuge, Kleidung, öffentliche Räume. Auf dem zweiten sogenannten "Jamboree", dem jährlichen Treffen der Disappearing-Computer-Initiative, werden vom 30. September bis zum 2. Oktober 2002 im schwedischen Göteborg Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre Projekte mit in die Umgebung integrierten Computern und Informationssystemen ausstellen und begutachten lassen (www.disappearing-computer.net). Das Treffen dient der Bestandsaufnahme und Definition neuer Entwicklungen.

... mehr zu:
»Informationssystem


Aus Deutschland beteiligt sich der Forschungsbereich "Ambiente - Arbeitswelten der Zukunft" des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (FhG-IPSI) in Darmstadt. Das IPSI ist Projekt-Koordinator des EU-geförderten Projekts "Ambient Agoras: Dynamic Information Clouds in a Hybrid World".

Dieses Projekt beschäftigt sich mit einer Reihe von Forschungsfragen: Wie können verschiedene Orte in "soziale" Marktplätze für Ideen und Informationen transformiert werden? Wie kann man aufgabenorientierte Aktivitäten und informelle Kommunikation in die allgemeine Arbeitsumgebung integrieren? Wie kann die "Welt um uns herum" zur Schnittstelle für Informationen, Kommunikation und Kooperation werden? Wie kann man mit Computern interagieren, die quasi ’unsichtbar’ werden? Wie kann ’Privatheit’ ermöglicht werden, wenn gleichzeitig die Orte von Personen und Gegenständen erfasst werden?

Das Projekt "Ambient Agoras" will Benutzern sowohl situationsbezogene Dienstleistungen als auch ortsrelevante Informationen anbieten und dabei ein spezifisches Ortsgefühl (genius loci) vermitteln. Dies soll u.a. der innovative Einsatz von Informationstechnologie (IT) ermöglichen. "Ambient Agoras" erweitert und ergänzt Orte und Plätze um IT-gestützte Dienstleistungen und ermöglicht damit vielfältige Kommunikationsformen. Der Zugang zu den Informationen wird mit Hilfe von "smart artefacts" ermöglicht, die entweder mobil sind oder in die architektonische Umgebung und Einrichtung integriert werden.

Partner in dem Projekt sind u.a. der französische Energieversorger EDF (Electricité de France) und der deutsche Büromöbelhersteller Wilkhahn. Websites: www.ipsi.fraunhofer.de/ambiente , www.ambient-agoras.org,
www.disappearing-computer.net

Firmenkontakt: Dr. rer.nat. Dr. phil. Norbert Streitz, Leiter der Forschungsabteilung "Ambiente", Fraunhofer IPSI, Dolivostr. 15, D-64293 Darmstadt, Tel 06151-869-919, Fax 06151-869-966, E-MAil: streitz@ipsi.fraunhofer.de,

Michael Kip | Fraunhofer IPSI
Weitere Informationen:
http://www.ipsi.fraunhofer.de/ambiente
http://www.ambient-agoras.org
http://www.disappearing-computer.net

Weitere Berichte zu: Informationssystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Störungsfreie Kommunikation für die Fabriken von morgen
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie