Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Superchip von Intel für unter 50 Dollar / Flut von günstigen Mini-Laptops zu erwarten

07.03.2008
Der neue Mini-Chip von Intel "Atom" wird unter 50 Dollar, also weniger als 35 Euro, kosten. Dies erfuhr 'Capital' Online aus Unternehmenskreisen am Rande der Computermesse CeBIT.

Damit ist bereits jetzt absehbar, dass es ab Sommer Mini-Laptops für einen Preis ab 150 Euro geben wird - edlere Geräte mit besonders brillanten Displays und größerem Speicher werden bis zu 300 Euro und mehr kosten.

Mit dem neuen Chip, der nicht größer ist als die Fingerspitze eines kleinen Kindes, wird Intel einen völlig neuen Markt erschließen. "Rund eine Milliarde Netbooks", also Notebooks in Buchgröße, könnte es in einigen Jahren auf der ganzen Welt geben, glaubt Intel-Europa-Chef Christian Morales.

In den Industrieländern würden die kleinen Geräte als Zweit- oder Drittcomputer dienen, um zu Hause oder im Büro E-Mails zu schreiben und per W-LAN im Internet zu surfen. In Schwellenländern wie Indien oder China würden die Mini-Computer dagegen erst hunderten Millionen Menschen den Zugang zum Internet und zur Informationstechnik ermöglichen. "Der Siegeszug des Internets zum globalen Informationsmedium hat dort erst begonnen", meint Morales "und wir ermöglichen ihn mit drahtlosen Internet-Zugängen per W-LAN sowie dem 'Atom'".

Dabei ist der neue Prozessor alles andere als eine reine Billigversion eines Rechenchips. Mit 47 Millionen integrierten Transistoren ist der "Atom" ähnlich leistungsfähig wie Prozessoren für normale Notebooks noch vor drei Jahren. Allerdings kosteten ähnlich starke Chips damals mit mindestens 200 Euro noch das Mehrfache des künftigen Preises des "Atom". Gleichzeitig verbraucht der neue Chip bei gleicher Leistung nur halb soviel Strom wie seine Vorgängermodelle.

Nach Angaben von Intel werden ab Sommer rund 25 Unternehmen Mini-Computer mit dem "Atom" anbieten. Dazu gehören bisher Aigo, BenQ, Lenovo, LG sowie Toshiba und Panasonic. Experten rechnen aber auch mit einer Eigenentwicklung inklusive Mobilfunk-Anbindung durch die Deutsche Telekom.

Wie erfolgreich Mini-Computer laufen können, zeigt bereits das Asus Notebook EeePC. Das Gerät, das in Deutschland 299 Euro kostet, ist unter Computerfreaks einer der großen Renner dieses Jahres.

Reinhard Kowalewsky | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.capital.de

Weitere Berichte zu: Mini-Computer Mini-Laptop Notebook

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie