Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovativ im demografischen Wandel

09.08.2012
Der demografische Wandel stellt immer mehr High-Tech-Unternehmen vor die Herausforderung dafür zu sorgen, dass ihre besten Köpfe dauerhaft innovativ und arbeitsfähig bleiben.
Das gilt nicht nur für die älteren Beschäftigten, alle hochqualifizierten Mitarbeiter – in allen ihren persönlichen Arbeits- und Lebenslagen – gilt es zu berücksichtigen. Neue Konzepte für ein solches demografieorientiertes Personalmanagement soll ein Verbundprojekt entwickeln, das jetzt unter Federführung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) startet. Das dreijährige Projekt wird vom Bundesforschungsministerium mit insgesamt 1,1 Millionen Euro gefördert.

Beteiligt sind das ISF München, das entsprechende Rollen-, Laufbahn- und Karrierekonzepte entwickelt, sowie die FOM Hochschule in Essen, die eine diversitätsförderliche Personalrekrutierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen erforscht. Ziel ist, damit auch neue Beschäftigtengruppen, z.B. Quereinsteiger, für die Innovationsarbeit zu gewinnen. Das Teilvorhaben des Instituts Arbeit und Qualifikation beschäftigt sich schwerpunktmäßig damit, Teamkulturen in Entwicklungsprojekten so zu gestalten, dass sie zur Innovationsfähigkeit und Gesundheit in jeder Arbeitslebensphase beitragen können.

23 Praxispartner stellen die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft her. In den Betrieben werden zunächst Treiber und Hemmfaktoren für Innovationen analysiert und daraus passgenaue Maßnahmen für Arbeitsgestaltung und Personalmanagement abgeleitet, die schließlich im Alltag erprobt und bewertet werden.

„Ziel des Projektverbundes ist es, die Innovationspotenziale der Beschäftigten aus den Bereichen Forschung & Entwicklung in verschiedenen Arbeits- und Lebenslagen künftig besser zu nutzen und weiterzuentwickeln“, erläutert Projektleiterin Dr. Anja Gerlmaier vom IAQ. Schon heute wird in der Branche qualifiziertes Personal dringend gesucht und der Fachkräftemangel verschärft sich, während die Belegschaften immer älter werden. Damit die Projektergebnisse ihren Weg in die Praxis finden, ist u.a. ein Praktikerhandbuch mit Konzepten und betrieblichen Fallbeispielen geplant, das sich an betriebliche und überbetriebliche Akteure wendet.

Weitere Informationen:
Dr. Anja Gerlmaier, Tel.: 0203/379-2408, E-Mail: anja.gerlmaier@uni-due.de; Dr. Erich Latniak, Tel.: 0209/3379-1814, E-Mail: erich.latniak@uni-due.de; Gabi Schilling, Tel.: 0203/379-1834, E-Mail: gabi.schilling@uni-due.de

Redaktion: Claudia Braczko, Tel. 0170/8761608, presse-iaq@uni-due.de

Ulrike Bohnsack | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um
26.05.2017 | Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

nachricht Deutschland altert unterschiedlich
22.05.2017 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie