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Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Mitarbeiter kaum ein Thema
Arbeitnehmer über 50 bleiben ihrem Job hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen treu. Der Grund für den Verbleib in der Arbeitswelt ist zu 68 Prozent durch die finanzielle Notwendigkeit bedingt. 64 Prozent haben den Wunsch das Einkommen noch zu steigern. Seitens der Arbeitgeber werden sie zum Verbleiben nur wenig ermutigt. Diese Ergebnisse stammen aus einem Bericht des "Conference Board".
Aus dem Bericht geht hervor, dass Arbeitgeber älteren Mitarbeitern Weiterbildungsmöglichkeiten aufgrund ihres Alters verwehren. Ein Drittel der 50- bis 55-Jährigen, die den Ausstieg aus dem Unternehmen planen, fühlen sich vom Unternehmen nicht respektiert und einer von fünf zieht einen Karrierewechsel in Erwägung. "Das Verlangen die Arbeit niederzulegen, ist nicht der Motor, der Arbeitnehmer zum Ausscheiden bewegt", erklärte die Arbeitswissenschaftlerin Linda Barrington. Vielmehr fühlen sich ältere Mitarbeiter unterbeschäftigt und werden im positiven Sinn durch das eigene Streben nach neuen Herausforderungen zum Ausstieg getrieben. Im negativen Sinn bedingt den Ausstieg ein Mangel an Respekt und Anerkennung durch das Unternehmen. Der Arbeitswille ist aber ungebrochen. Weniger als die Hälfte der Befragten plant demnach innerhalb der nächsten fünf Jahre den Ausstieg. Jene, die in den nächsten fünf Jahren den Rückzug aus dem Job planen, nennen dafür folgende Gründe: Die Erfüllung von Träumen, Reisen und freiwillige Tätigkeiten im sozialen Bereich.
Insgesamt wurden 1.500 Beschäftigte von Unternehmen, die der "Engaging Mature Workers"-Arbeitsgruppe des Boards angehören, befragt. Das Conference Board ist seines Zeichens das führende "globale Wirtschaftsforschungs-Netzwerk" für die größten Unternehmen der Welt. Insgesamt unterstützt das Gremium mehr als 2.000 Unternehmen in 61 Ländern in der Verbesserung und Stärkung der Rolle der Wirtschaft in der Gesellschaft.
Sandra Standhartinger | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.conference-board.org
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