Genetischer Fingerabdruck hilft bei Meningokokken-Diagnose

Meningokokken- und andere Epidemien können durch einen genetischen Fingerabdruck schneller erkannt werden.

Wissenschaftler des Cooperative Research Centre for Diagnostics an der Queensland University of Technology, Australien, entnehmen zwei oder mehr Patienten Bakterien. Sie analysieren Teile der DNA dieser Bakterien und stellen so fest, ob es sich um denselben Erreger handelt. Auf diese Weise kann relativ einfach ermittelt werden, ob eine Epidemie bevorsteht oder nur einzelne Krankheitsfälle vorliegen. „Im Grunde benutzen wir das gleiche Verfahren wie beim genetischen Fingerabdruck zur Ermittlung von Straftätern“, sagt Dr. Philip Giffard von der Queensland University of Technology. Die Methode kann auf eine Reihe von Erregern wie E-Coli, Staphylokokken und Salmonellen angewendet werden.

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