Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auswirkungen der Informatik auf die Gesellschaft erforschen und diskutieren

14.01.2013
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) setzt sich dafür ein, die Auswirkungen der Informatik auf die Gesellschaft kontinuierlich zu erforschen, im Diskurs mit den Bürgerinnen und Bürgern zu beleuchten und zu erklären.
"Die Informatik ist längst von einer rein technisch-mathematisch orientierten Wissenschaft zu einer Querschnittsdisziplin geworden, die viele Aspekte des Alltags tangiert und unser Leben gravierend verändert hat", sagte GI-Präsident Oliver Günther.

Die GI halte es deshalb für dringend geboten, das Thema "Informatik und Gesellschaft" in die Informatikausbildung an den Hochschulen als Pflichtstoff in das Curriculum zu integrieren. "Informatikfachleute dürfen sich nicht allein auf die technischen und ökonomischen Fragen ihrer Disziplin beschränken", sagte Günther. Um sensibilisiert und verantwortungsvoll Informatik betreiben zu können, bedürfe es grundlegenden Wissens, um rechtliche, gesellschaftliche und politische Dimensionen der Arbeit überblicken und einschätzen zu können, so Günther: "Datenschutz, Urheberrecht und Dual Use von Informatikprodukten sind nur einige Beispiele für gesellschaftlich relevante Fragen, mit denen nahezu jede Informatikerin und jeder Informatiker bei seiner Arbeit konfrontiert wird".
Die GI appelliert deshalb – wie sie es auch in ihren Ethischen Leitlinien (http://www.gi.de/wir-ueber-uns/unsere-grundsaetze/ethische-leitlinien.html) festgeschrieben hat - an alle Informatikerinnen und Informatiker, sich die ethischen, gesellschaftlichen, juristischen und politischen Konsequenzen ihres Tuns stets zu vergegenwärtigen. Darüber hinaus stünden sie in der Verantwortung, Nutzerinnen und Nutzer beim sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von Informatik zu begleiten und zu beraten. "Um den nötigen kontinuierlichen Diskurs über die aktuellen gesellschaftlichen Auswirkungen der Informatik führen zu können, bedarf es kompetenter Fachleute, die wir in erster Linie an den Hochschulen entsprechend ausbilden müssen", so Günther.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft zur Förderung der Informatik in all ihren Aspekten und Belangen. Gegründet im Jahr 1969 ist die GI mit ihren heute rund 20.000 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der GI kommen aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Lehre und Forschung.

Cornelia Winter
Stellvertreterin des Geschäftsführers
Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)
Wissenschaftszentrum
Ahrstr. 45
53175 Bonn
Tel.: +49 (0)228/302-145
Fax: +49 (0)228/302-167 E-Mail: gs@gi.de

Cornelia Winter | idw
Weitere Informationen:
http://www.gi.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Mathematische Algorithmen berechnen soziales Verhalten
14.11.2016 | Technische Universität München

nachricht Schrumpfende Gesellschaften: Welcher Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels?
18.10.2016 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Im Focus: Sensoren mit Adlerblick

Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der...

Im Focus: Weltweit genaueste und stabilste transportable optische Uhr

Optische Strontiumuhr der PTB in einem PKW-Anhänger – für geodätische Untersuchungen, weltweite Uhrenvergleiche und schließlich auch eine neue SI-Sekunde

Optische Uhren sind noch genauer als die Cäsium-Atomuhren, die gegenwärtig die Zeit „machen“. Außerdem benötigen sie nur ein Hundertstel der Messdauer, um eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

ANIM in Wien mit 1.330 Teilnehmern gestartet

17.02.2017 | Veranstaltungen

Ökologischer Landbau: Experten diskutieren Beitrag zum Grundwasserschutz

17.02.2017 | Veranstaltungen

Von DigiCash bis Bitcoin

16.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Stammzellen verlassen Blutgefäße in strömungsarmen Zonen des Knochenmarks

17.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

LODENFREY setzt auf das Workforce Mangement von GFOS

17.02.2017 | Unternehmensmeldung

50 Jahre JULABO : Erfahrung – Können & Weiterentwicklung!

17.02.2017 | Unternehmensmeldung