Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zwei Wettbewerbe für „Kunst am Bau“ des MDC auf dem Campus Berlin-Buch entschieden

27.02.2013
Die in Berlin lebenden Künstler Ulrike Mohr und Michael Beutler sind die Gewinner der vom Max-Delbrück-Centrum (MDC) für zwei Neubauten ausgelobten Wettwerbe „Kunst am Bau“.

Das haben jetzt zwei Preisgerichte unter Vorsitz der Kunstwissenschaftlerin Birgit Effinger (Berlin) bzw. des Künstlers Kai Schiemenz (Berlin) entschieden.

An der Endrunde des Wettbewerbs hatten acht Künstler und Künstlerinnen sowie Künstlergruppen teilgenommen. Ulrike Mohr soll nach den Empfehlungen der Jury den Außenraum eines neuen Laborgebäudes am nördlichen Haupteingang des MDC auf dem Campus Berlin-Buch gestalten, Michael Beutler den Außenraum des Energie- und Infrastrukturzentrums Süd (EZS) des Campus.

Ulrike Mohr thematisiert mit ihrer Arbeit das Prinzip der Chiralität (Händigkeit). Dabei sollen zwei Skulpturen, die die chemischen Strukturformeln der Moleküle Carvon darstellen, spiegelbildlich vor dem Eingang des neuen Laborgebäudes aufgestellt werden. Die Moleküle sind Bestandteile der ätherischen Öle von Minze bzw. Kümmel. Zu dem Projekt gehören deshalb auch schmale Beete, die mit Minze und Kümmel bepflanzt werden, und an die Heil- und Kräutergärten von Klöstern erinnern sollen.
Die Arbeit „Treated Wood“ von Michael Beutler für das EZS besteht aus einem quadratischen, überdachten Holzgebäude mit Rundgang und Innenhof, das auf einer Grünfläche zwischen den beiden Gebäuden des EZS errichtet werden soll. In dem Holzhaus sollen Holzscheite gelagert werden, die zuvor vor Ort in einem Anbau des Speichers erhitzt worden sind, um zu sehen, ob sie dadurch länger haltbar sind. Das Holzhaus und der Innenhof sollen nach Abschluss der Arbeiten öffentlich zugänglich sein.

Ulrike Mohr wurde 1970 in Tuttlingen geboren und hat an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sowie an der Trondheim Academy of Fine Art, Norwegen, Kunst und Bildhauerei studiert. Sie nahm unter anderem an der 5. berlin biennale für zeitgenössische kunst und der Momentum Biennial 2011 in Norwegen teil und erhielt das Istanbul-Stipendium des Berliner Senats sowie das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenaustellungen im In- und Ausland gezeigt. Derzeit ist eine Arbeit von ihr auch in New York City, USA, im Abrons Art Center zu sehen.
Michael Beutler wurde 1976 in Oldenburg geboren. Er studierte an der Glasgow School of Fine Arts, Großbritannien und an der Städelschule in Frankfurt am Main. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenaustellungen im In- und Ausland zu sehen. 2007 erhielt er den mit 50 000 Euro dotierten „mfi-Preis“ der Essener mfi Management für Immobilien AG für seinen rund 20 Meter hohen Aluminium-Pagodenturm, der im Lufthansa-Hauptverwaltungsgebäude in Frankfurt am Main steht.

Das Laborgebäude wurde von rohdecan architekten gmbh aus Dresden errichtet. Es soll Ende April diesen Jahres offiziell an die Forschung übergeben werden. Die Sanierung und der Umbau der Energiezentrale erfolgte durch D + S Architekten, Berlin, den Neubau der Infrastrukturzentrale errichteten Glass Kramer Löbbert Architekten BDA, die bereits das MRT-Gebäude des MDC gebaut haben.

Kontakt:
Barbara Bachtler
Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
in der Helmholtz-Gemeinschaft
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96
Fax: +49 (0) 30 94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de
Weitere Informationen:
http://www.ulrikemohr.de
http://www.artww.de/kunstraumfoth/bio_mohr.htm
http://lac.lufthansa.com/de/html/kunst/beutler/vita.php
http://www.kunstaspekte.de/index.php?k=2551&action=webpages

Barbara Bachtler | Max-Delbrück-Centrum
Weitere Informationen:
http://www.mdc-berlin.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie