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Zehn Finalisten in der Endrunde des BMBF-Wettbewerbs

25.06.2009
Schavan: "Spitzencluster schaffen Wachstum und Arbeitsplätze"

Die zehn Finalisten der zweiten Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stehen fest. Eine international hochkarätig besetzte, unabhängige Jury wählte gestern die Regionen aus.

"Indem wir regionale Spitzenzentren fördern, stärken wir auch ganz Deutschland als Innovationsstandort der Zukunft", betonte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin. Unterstützt werden strategische Kooperationen aus Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren Akteuren einer Region sogenannte Cluster , die ihre Kräfte optimal bündeln.

"Wir wollen den Weg zur Marktreife von Produkten und Dienstleistungen beschleunigen. Die Bündelung der Innovationskraft von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in zukunftsorientierten Clustern schafft die Synergieeffekte, die wir dafür brauchen. So erreichen wir neues Wachstum, neue Arbeitsplätze und gesicherten Wohlstand", sagte Schavan. Der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Andreas Barner, erläuterte: "Innovationsorientierte Cluster sind wichtige Impulsgeber für neue Technologien. Im weltweiten Innovationswettlauf werden Cluster immer mehr zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor. Hier nimmt Deutschland eine internationale Vorreiterrolle ein. Die Initiative des BMBF, den Spitzenclusterwettbewerb erneut auszurichten, stärkt diesen wichtigen Ansatz weiter."

Gerade in Krisenzeiten ist die langfristige Ausrichtung auf nachhaltige Innovationscluster von großer Bedeutung. "Die Bundesregierung hat alles daran gesetzt, die Wirtschaftskraft mit umfassenden Konjunkturmaßnamen zu stabilisieren. Jetzt muss es darum gehen, in neues und langfristiges Wachstum zu investieren. Nur mit einer konsequenten Innovationspolitik geht Deutschland gestärkt aus der Krise hervor", erklärte Schavan. Hier setzt die "Hightech-Strategie" der Bundesregierung an. Sie setzt konsequent Schwerpunkte dort, wo künftige Wachstumsmärkte entstehen.

Bereits die erste Wettbewerbsrunde, bei der im September 2008 die ersten fünf Spitzencluster mit 200 Millionen Euro Fördergeldern prämiert wurden, hat enorme Aufbruchsstimmung und Mobilisierungswirkung erzeugt. "'Stärken stärken!' - damit werden die leistungskräftigsten Cluster auf ihrem Weg unterstützt, Forschung in Wertschöpfung umzusetzen", erläuterte Barner. Für die jetzige Endausscheidung der zweiten Runde haben sich von den 23 Bewerbungen nun zehn Cluster qualifiziert. Sie werden in den kommenden Monaten ihre Strategien mit konkreten Projekten zur Umsetzung ausarbeiten. Anfang nächsten Jahres können dann bis zu fünf weitere Spitzencluster präsentiert werden. Bis zu 200 Millionen Euro sind für die Förderung der zweiten Wettbewerbsrunde über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren geplant. Wirtschaft und private Investoren beteiligen sich in mindestens ebensolcher Höhe.

Das Themenspektrum der zehn Finalisten umfasst so unterschiedliche Bereiche wie Gesundheit, Mobilität, Kommunikation sowie Klima und Energie. "Das ist der lebendige Beweis für das große Potential unseres Landes - gerade in den Zukunftsfeldern der Hightech-Strategie. Mit dem Spitzencluster-Wettbewerb fahren wir Deutschland auf die internationale Poleposition", sagte Bundesministerin Schavan abschließend.

Weitere Informationen zum Spitzencluster-Wettbewerb und zu den ausgewählten Bewerbern für die zweite Stufe finden Sie im Anhang sowie im Internet unter:

www.spitzencluster.de

Die 10 Finalisten der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Bundesland Partnerländer Einreichende Stelle Titel
Baden-Württemberg Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Herr Ulrich P. Hemani
Hospitalstraße 8
70174 Stuttgart
Tel.: '0711/22801-0
Fax: '0711/22801-24
Email: 'bawue@vdma.org HiPerFacturing - Wissen zu Wertschöpfung für nachhaltiges Produzieren
Baden-Württemberg Mikrosystemtechnik Baden-Württemberg e.V.
Herr Peter Josef Jeuk
Emmy-Noether-Straße 2
79110 Freiburg
Tel.: +49 761 897598-75
Fax: +49 761 897598-78
Email: peter.jeuk@mstbw.de MicroTEC Südwest
Bayern Medical Valley EMN e.V.
Herr Prof. Dr.-Ing. E.R. Reinhardt
Henkestraße 91
91052 Nürnberg
Tel.: 09131/5302863
Fax: 09131/9704921
Email: team@medical-valley-bayern.de Exzellenzzentrum für Medizintechnik
Bayern BioM Biotech Cluster Development GmbH
Herr Prof. Dr. Horst Domdey
Am Klopferspitz 19
82152 Martinsried
Tel.: '089-899679-0
Fax: '089-899679-79
Email: 'info@bio-m.org m4 - eine neue Dimension in der Medikamentenentwicklung
Bremen Niedersachsen, Schleswig-Holstein Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V.
Herr Jan Rispens
Schifferstr. 10 - 14
27568 Bremerhaven
Tel.: '0471/39177-0
Fax: '0471/39177-19
Email: 'info@windenergie-Agentur.de germanwind
Hessen Rheinland-Pfalz, Saarland Herr Prof. Dr. Lutz Heuser
Bleichstraße 8
64283 Darmstadt
Tel.: '06227/7-6880
Fax: '06227/7-44632
Email: lutz.heuser@sap.com Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen
Niedersachsen Hamburg, Schleswig-Holstein CFK-Valley Stade e.V.
Herr Dr. Andreas Baar
Airbus-Straße 1
21684 Stade
Tel.: '04141/938-400
Fax: '04141/938-409
Email: 'info@cfk-valley.com CFK in XXL: leicht - sicher - effizient
Nordrhein-Westfalen Cluster industrieller Biotechnologie e.V. CLIB2021
Herr Dr. Manfred Kircher
Völklinger Straße 4
40219 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 67 93 14 1
Fax: 0211 - 67 93 14 9
Email: info@clib2021.de Fokus Synthetische Biotechnologie
Nordrhein-Westfalen Hessen Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik - IML
Herr Prof. Dr. Michael ten Hompel
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2 - 4
44227 Dortmund
Tel.: '0231/9743-600
Fax: '0231/9743-603
Email: 'M.tenHompel@iml.fraunhofer.de EffizienzCluster LogistikRuhr, Logistik 2.0: individuell bewegen
Rheinland-Pfalz Hessen, Niedersachsen Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Herr Prof. Dr. Ugur Sahin
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
Tel.: '06131/39-33456
Fax: '06131/39-33343
Email: 'sahin@mail.uni-mainz.de Cluster of Individualized Immunointervention

Silvia von Einsiedel | BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/2603.php

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To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

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