Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"ZAFH ENsource" erhält 1,5 Mio. Euro Fördergelder – HBC an Forschungsverbund beteiligt

19.10.2015

Das Zentrum „Urbane Energiesysteme und Ressourceneffizienz – ENsource“ wird durch die Landesregierung mit 1,5 Mio. Euro über die nächsten drei Jahre gefördert und ist damit eines von drei Forschungsverbünden von Wissenschaftlern, die im Förderprogramm „Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen“ (ZAFH) prämiert wurde. Die Hochschule Biberach gehört diesem Zusammenschluss als eine von acht Hochschulen an; die Koordination des neuen Zentrums für angewandte Forschung im Bereich nachhaltige Energiesysteme hat die Hochschule für Technik, Stuttgart, übernommen.

Für den Biberacher Wissenschaftler, Professor Dr.-Ing. Martin Becker, und sein Team ist es nicht die erste Beteiligung an einem landesweiten Forschungsverbund. Bereits seit 2002 ist er an dem ZAFH für nachhaltige Energietechnik (zafh.net) beteiligt.

Becker lehrt im Studiengang Energie-Ingenieurwesen und ist Experte für Automatisierungstechnik. Am Institut für Gebäude- und Energiesysteme der HBC leitet er verschiedene Forschungsprojekte im Bereich der Gebäude- und Energietechnik, auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen oder anderen Forschungseinrichtungen.

Das aktuell geförderte Zentrum für angewandte Forschung hat sich in einem „aufwändigen, mehrstufigen Begutachtungsverfahren unter 24 Mitbewerbern erfolgreich durchgesetzt“, so Prof. Becker; insgesamt drei Zentren werden in dem aktuellen Programm gefördert.

Das ZAFH Urbane Energiesysteme und Ressourceneffizienz – kurz ENsource – wird in den kommenden drei Jahren untersuchen, welche Konzepte und Methoden sich für urbane Simulations-, Automatisierungs- und Optimierungswerkzeuge eignen. Dabei arbeiten die Hochschulen eng mit industriellen, gewerblichen und kommunalen Anwendern zusammen. Am Ende sollen zukünftige Geschäftsmodelle im Kontext der Energietransformation entwickelt und exemplarisch erprobt werden.

Wie Prof. Becker erklärt, kann man „urbane Energiesysteme als hochkomplexe Strukturen beschreiben“: Mit intelligenten Kommunikations- und Steuerungssystemen sei es möglich, diese komplexen Anlagen effizient und automatisiert zu betreiben und einen hohen Anteil erneuerbarer Energie zu nutzen. Die Komplexität der Energieerzeugung entstehe durch dezentrale, fluktuierende und stark vernetzte Anlagen.

Die Herausforderung, auch für den aktuellen Forschungsverbund, liege darin, systemübergreifende Ansätze und Prozessanalysen zu erforschen und zukunftsfähige, ressourceneffiziente Lösungen bereitzustellen.

Der Schwerpunkt der Biberacher Wissenschaftler liegt im Bereich Anlagen- und Energie-Monitoring, Automatisierung und Modellbildung von thermischen Anlagen sowie im Energiemanagement.

Mit dem ZAFH ENsource in Biberach, das von Prof. Martin Becker geleitet wird, ist auch die Finanzierung eines Forschungsmitarbeiters gegeben. Neben der inhaltlichen Forschungsarbeit, so Becker, biete der Forschungsverbund jungen Nachwuchsforschern an der Hochschule Biberach die Möglichkeit, ihr Promotionsverfahren zu verfolgen. „Gemeinsam mit den beteiligten Hochschulen initiierte Doktorandenseminare fördern diese Ambitionen gezielt“, so Becker.

Weitere Informationen:

http://www.hochschule-biberach.de

Anette Schober-Knitz |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Der Herr der Magnetfelder: EU verleiht HZDR-Forscher begehrte Forschungsförderung in Millionenhöhe
12.04.2018 | Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

nachricht ERC Grant: Wie sich Pflanzen an vielfältige Umweltbedingungen anpassen
09.04.2018 | Ruhr-Universität Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Im Focus: Gamma-ray flashes from plasma filaments

Novel highly efficient and brilliant gamma-ray source: Based on model calculations, physicists of the Max PIanck Institute for Nuclear Physics in Heidelberg propose a novel method for an efficient high-brilliance gamma-ray source. A giant collimated gamma-ray pulse is generated from the interaction of a dense ultra-relativistic electron beam with a thin solid conductor. Energetic gamma-rays are copiously produced as the electron beam splits into filaments while propagating across the conductor. The resulting gamma-ray energy and flux enable novel experiments in nuclear and fundamental physics.

The typical wavelength of light interacting with an object of the microcosm scales with the size of this object. For atoms, this ranges from visible light to...

Im Focus: Wie schwingt ein Molekül, wenn es berührt wird?

Physiker aus Regensburg, Kanazawa und Kalmar untersuchen Einfluss eines äußeren Kraftfeldes

Physiker der Universität Regensburg (Deutschland), der Kanazawa University (Japan) und der Linnaeus University in Kalmar (Schweden) haben den Einfluss eines...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nachhaltige und innovative Lösungen

19.04.2018 | HANNOVER MESSE

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur optischen Kernuhr

19.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics