Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wettbewerb "Energieeffiziente Stadt" geht in die entscheidende Runde

07.05.2009
Meyer-Krahmer: "Welche Städte sparen am besten Energie?"

Eine Stadt hat unzählige Möglichkeiten, Energie zu sparen. Diese simple Erkenntnis ist Ausgangspunkt für den Wettbewerb "Energieeffiziente Stadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der jetzt in die entscheidende Runde geht.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Technologien und welche innovativen Dienstleistungen beim Energiesparen am meisten bringen. "Wir betrachten die Stadt als ein Gesamtsystem, das seinen Energieverbrauch auf vielen Wegen deutlich senken kann", sagte Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer am Donnerstag in Hamburg, als er bei einem Kick-off-Meeting die zweite Phase des Wettbewerbs startete.

"Der Wettbewerb ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Und er ist ein sehr gutes Beispiel für die Hightech-Strategie, bei der die Umsetzung von Forschungsergebnissen und Innovationen im Mittelpunkt stehen."

In der ersten Phase Ende vergangenen Jahres bewertete ein Expertengremium mehr als 70 Projektanträge. 15 Projekte wurden ausgewählt, die sich in Hamburg vorstellen. Die Wissenschaftler erhalten nun die Möglichkeit, ihre Konzepte weiter auszuarbeiten. Zu den Finalisten gehören große Städte wie Hamburg, mittelgroße wie Landau in der Pfalz und sehr kleine wie Göda in Sachsen. "Alle Finalisten zeichnen sich durch klare Merkmale aus", sagte Meyer-Krahmer. "Sie fassen die Stadt als ein Gesamtsystem auf und haben innovative Ideen vorgelegt. Zudem sind die Konzepte nachhaltig angelegt, lassen sich gut umsetzen und auch auf andere Kommunen übertragen."

Ein besonderer Aspekt des Wettbewerbs ist die Verbindung von Dienstleistung mit technologischen Entwicklungen als Forschungsgegenstand. Hiermit beschreitet das BMBF in seiner Forschungsförderung neue Wege. "Noch viel zu selten werden Dienstleistungen im Zusammenhang mit technologischen Entwicklungen oder fachlichen Forschungsfragen als Forschungsgegenstand untersucht. Das wollen wir ändern", sagte der Staatssekretär. Der Wettbewerb ist zugleich ein Pilotvorhaben für eine neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mit der Dienstleistungsforschung stärker in andere Forschungsfelder einbezogen werden soll.

Für die zweite Phase des Wettbewerbs gibt das BMBF drei Millionen Euro aus. Im nächsten Jahr - nach Abschluss dieser Phase - werden aus den 15 jetzt geförderten Projekten drei bis fünf als Wettbewerbs-Gewinner für die Umsetzung ausgewählt.

Folgende Projekte gehen in die zweite Runde:

Historische Stadt Aachen - E³
Energieeinsparung ? Energieeffizienz ? Erneuerbare Energien
AGFW | Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. (Duisburg/Leipzig)
Wege in die energieeffiziente urbane Moderne -
Entwicklung eines akteursorientierten kommunalen Energiemanagementsystems in Delitzsch

Energie- und Klimaschutzkonzept "Rheinknievillage" (Düsseldorf)

Klima-Initiative Essen

ENSO Energie Sachsen Ost AG (Göda)

Energieeffiziente Stadt, der Hamburger Weg: Ambitionierter
Klimaschutz bei komplexen Entscheidungsstrukturen
Projektkonsortium Landau in der Pfalz
Im Osten geht die Sonne auf! Energie-räumliches Konzept für den Leipziger Osten
Magdeburg: EnergieEffiziente Stadt - Modellstadt für Erneuerbare Energien
Offene Innovationsprozesse für die energieeffiziente Stadt 2020+ (OFFIES 2020+), München

Energieeffizientes Oldenburg - Gemeinsam fit für die Stadt von Übermorgen

Energieeffiziente Stadt Schwäbisch Gmünd 2020

Stadt mit Energie-Effizienz - SEE Stuttgart

Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung für die Stadt Wolfhagen

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/12343.php
http://www.bmbf.de/press/2541.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Verleihung GreenTec Awards 2018 – Kategorie »Energie« am 24. April 2018 auf der Hannover Messe
23.04.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht 31,5 Millionen Euro für Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW)
20.04.2018 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Im Focus: Molecules Brilliantly Illuminated

Physicists at the Laboratory for Attosecond Physics, which is jointly run by Ludwig-Maximilians-Universität and the Max Planck Institute of Quantum Optics, have developed a high-power laser system that generates ultrashort pulses of light covering a large share of the mid-infrared spectrum. The researchers envisage a wide range of applications for the technology – in the early diagnosis of cancer, for instance.

Molecules are the building blocks of life. Like all other organisms, we are made of them. They control our biorhythm, and they can also reflect our state of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von der Genexpression zur Mikrostruktur des Gehirns

24.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Bestrahlungserfolg bei Hirntumoren lässt sich mit kombinierter PET/MRT vorhersagen

24.04.2018 | Medizintechnik

RWI/ISL-Containerumschlag-Index auf hohem Niveau deutlich rückläufig

24.04.2018 | Wirtschaft Finanzen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics