Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weser-Ems-Wissenschaftspreis: 24.500 Euro von der OLB-Stiftung für die besten Arbeiten

21.02.2011
Die OLB-Stiftung der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) vergibt am Donnrstag, 3. März, den mit 24.500 Euro höchstdotierten Wissenschaftspreis im Nordwesten.

Mit dem Weser-Ems-Wissenschaftspreis werden Doktorarbeiten und Studienabschlussarbeiten (Magister-, Diplom-, Staatsexamens-, Bachelor- oder Masterarbeit) ausgezeichnet. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Schloss-Aula der Universität Osnabrück, Neuer Graben 29. An der Feierstunde nimmt Niedersachsens Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, teil.

„Wir freuen uns, den Wissenschaftspreis gemeinsam mit der Ministerin übergeben zu können“, sagt Benedikt Buhl, Sprecher des Vorstands der OLB. Das unterstreiche den besonderen Stellenwert der Auszeichnung für die Wissenschaft in Niedersachsen. Der Preis kennzeichne das hohe Niveau der Forschung und Lehre in der Region. Osnabrück sei als bedeutender Hochschulstandort für die Verleihung des Preises ausgewählt worden, so Buhl. In den vergangenen Jahren seien bereits viele Absolventen der Universität Osnabrück mit dem Preis geehrt worden. Auch in diesem Jahr habe es wieder zahlreiche Bewerbungen aus Osnabrück gegeben, erläutert der OLB-Vorstandssprecher.

„Die Studierenden der Hochschulen im Nordwesten erbringen auf allen Gebieten der Wissenschaft exzellente Leistungen“, betont Buhl. Der hoch angesehene Wissenschaftspreis der OLB-Stiftung bringe einige der kreativsten Arbeiten in die Öffentlichkeit und sei Belohnung für die Preisträger und Anreiz für die kommende Forschergeneration zugleich.

Die Ausschreibung richtete sich an Absolventen aller Fachrichtungen der Universitäten und Hochschulen der Region. Über die Vergabe der Preise hat eine unabhängige Jury entschieden. Sie bewertete nicht nur das wissenschaftliche Niveau der Arbeit, sondern auch ihre gesellschaftliche Bedeutung, den Mut bei der Wahl des Ansatzes und die Fähigkeit, Themen zu entwickeln und überzeugend darzustellen.

Die Jury-Mitglieder sind Prof. Dr. Friederike Hassauer (Universität Wien), Prof. Dr. Axel Meyer und Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß (Universität Konstanz), Prof. Dr. Wulff Plinke (European School of Management and Technology GmbH, Berlin), Prof. Dr. Joachim Treusch (Jacobs University Bremen) und Prof. Dr. Werner Wiesbeck (Karlsruhe Institute of Technology).

Mit dem Weser-Ems-Wissenschaftspreis will die OLB-Stiftung die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter fördern. Der Preis würdigt die Leistungen der Universitäten und Fachhochschulen im Nordwesten. Zudem unterstützt er deren Engagement in Lehre und Forschung.

Anmeldungen für die Veranstaltung: pressestelle@olb.de oder telefonisch unter 0441 221-1413.

Dr. Utz Lederbogen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-osnabrueck.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie