Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Konstanz erhält Zuschlag für COFUND-Antrag

01.06.2012
EU-Förderung für das „Zukunftskolleg Incoming Fellowship Programme“ (ZIF-Marie-Curie) über 6,24 Millionen Euro

Das Zukunftskolleg der Universität Konstanz hat als eine von drei Universitäten in ganz Deutschland erfolgreich eine Kofinanzierung des EU-Programms „Marie Curie Actions COFUND“ in Höhe von 6,24 Millionen Euro eingeworben.

Das dadurch geschaffene „Zukunftskolleg Incoming Fellowship Programme“ (ZIF-Marie-Curie-Programm) erweitert das bestehende Fellowship-Programm des Zukunftskollegs um eine weitere internationale Komponente.

Mit dem ZIF-Marie-Curie-Programm sollen im Sinne der Internationalisierungsbestrebungen der Universität die Infrastrukturen des Zukunftskollegs einem internationalen Adressatenkreis weiter geöffnet werden. Gleichzeitig bietet es durch seine Vorgaben, die die Mobilität junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern, auch die Möglichkeit, herausragende deutsche Wissenschaftler aus dem Ausland zurückzuholen. Es werden über fünf Jahre hinweg zweijährige (Postdoctoral Fellowships) und fünfjährige Fellowships (Research Fellowships) an internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben.

„Mit dem Programm haben wir ein neues Angebot, um die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland für die Universität Konstanz zu gewinnen. So können wir die weltweite Sichtbarkeit der Universität erhöhen, das internationale Forschungsprofil weiter stärken und das Zukunftskolleg als führendes Zentrum der Ausbildung junger Spitzenforscher in Europa etablieren“, freut sich Prof. Dr. Giovanni Galizia, Direktor des Zukunftskollegs. Er hat gemeinsam mit dem durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder eingerichteten Forschungssupport der Universität den COFUND-Antrag auf den Weg gebracht. Teil der Bewerbungsvoraussetzungen für das geschaffene ZIF-Marie-Curie-Programm ist, dass die Teilnehmer in den vergangenen drei Jahren nicht mehr als zwölf Monate in Deutschland verbracht haben dürfen.

„Das heißt, dass sich beispielsweise auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewerben können, die bereits an der Universität Konstanz sind. Sie profitieren von der Wissenschaftsgemeinschaft des Zukunftskollegs und erhalten zusätzlich jährlich 3.000 Euro an Forschungsgeldern. So können wir im gleichen Atemzug die Integration des Zukunftskollegs in die Universitätsstrukturen fördern“, erläutert Dr. Stefanie Preuß vom Forschungssupport der Universität Konstanz, die das Programm gemeinsam mit dem Zukunftskolleg entwickelt und den Antrag verfasst hat.

Das ZIF-Marie-Curie-Programm wird sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen richten, die ein hohes Maß an Führungsqualitäten mit Teamfähigkeit verbinden und das Potenzial haben, ihr Forschungsfeld bedeutsam voranzubringen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine Promotion, herausragende wissenschaftliche Leistungen und die Fähigkeit, selbstständig ein Forschungsprojekt durchzuführen. Bewerber für die fünfjährigen Fellowships müssen zudem entweder ein eigenes Drittmittelprojekt eingeworben haben oder die Finanzierung ihrer eigenen Stelle über die Universität nachweisen.

Die ZIF-Marie-Curie-Fellows werden gleichzeitig vollständig in das Zukunftskolleg sowie in ihre jeweiligen Fachbereiche innerhalb der Universität integriert. Eine Ausschreibung der Fellowships wird demnächst erfolgen.

Das Zukunftskolleg ist ein Baustein des Zukunftskonzepts der Universität Konstanz im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Es ist eine Forschungseinrichtung der Universität Konstanz zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Hier wird ein fächer- und generationenübergreifender Dialog gepflegt, durch den die Fellows und Senior Fellows des Zukunftskollegs mit Denkweisen, Forschungsansätzen und Methoden aus anderen Disziplinen konfrontiert werden.

Weitere Details zum Programm:
http://www.zukunftskolleg.uni-konstanz.de/en/
Kontakt:
Universität Konstanz
Kommunikation und Marketing
Telefon: 07531 / 88-3603
E-Mail: kum@uni-konstanz.de
Siegrid Elmer
Universität Konstanz
Zukunftskolleg
Telefon: 07531 / 88-4819
E-Mail: Siegrid.Elmer@uni-konstanz.de

Julia Wandt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-konstanz.de
http://www.zukunftskolleg.uni-konstanz.de/en/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit