Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TU Berlin: 30 Millionen Euro aus europäischem Fördertopf

05.05.2010
Im Dezember 2007 ist das 7. Gemeinschaftliche Rahmenprogramm Forschung der Europäischen Union (7. Rahmenprogramm) an den Start gegangen und wird noch bis 2013 laufen.

Bereits zur Halbzeit kann die Technische Universität Berlin eine sehr erfolgreiche Bilanz ziehen: Mit insgesamt 95 in den vergangenen drei Jahren begonnenen Forschungsprojek-ten beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin erfolgreich an diesem Förderprogramm.

Etwa 30 Millionen Euro flossen beziehungsweise fließen an die Technische Universität in der Hauptstadt, um Forschung, internationale Kooperation und Mobilität herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern. Damit kann die TU Berlin ihre herausragende Stellung weiterhin behaupten. Im 6. Rahmenprogramm war sie eine der zehn besten deutschen Universitäten bei der Einwerbung von europäischen Drittmitteln.

Zwei „ERC Advanced Grants“ durch den Europäischen Forschungsrat
Außerdem konnte sich die TU Berlin mit der Zuerkennung von gleich zwei „ERC Advanced Grants 2009“ durch den Europäischen Forschungsrat auch in der europäischen Exzellenzförderung erfolgreich behaupten. Die TU-Wissenschaftler Günter M. Ziegler und Oliver Paschereit erhielten insgesamt rund 5 Millionen Euro. Die Auszeichnung soll gezielt bereits etablierte Spitzenforscher fördern und ist der höchste europäische Wissenschaftspreis.
Beteiligung an zwei europäischen Großprojekten
Neue Wege europäischer Zusammenarbeit im Wissensdreieck von Innovation, Ausbildung und Forschung wird die Technische Universität Berlin in den nächsten Jahren mit ihrer starken Beteiligung an den sogenannten KIC beschreiten. Mit der Auslobung von Wissens- und Innovationsgemeinschaften, den KIC (= Knowledge and Innovation Communities), hat die Europäische Kommission ein Förderinstrument geschaffen, das insbesondere die schnelle Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die wirtschaftliche Nutzung sicherstellen soll. Erstmals im Winter 2009 wurden drei solcher KIC ausgelobt, an zweien ist die TU Berlin beteiligt und damit eine der erfolgreichsten deutschen Universitäten in diesem europäischen Wettbewerb.

Das „Klima‐KIC“ soll Berlin und Brandenburg zur europäischen Spitzenregion für Klimawandel, Vermeidungs‐ und Anpassungsstrukturen weiter entwickeln. Im KIC „EIT ICT Labs“ im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien ist Berlin in dem europäischen Konsortium verantwortlich für den Bereich Innovation. Die TU Berlin ist einer der sechs deutschen Hauptpartner. Das deutsche Colocation-Centre als Mittelpunkt der KIC-Aktivitäten wird auf dem Campus der TU Berlin eingerichtet.

In beiden Initiativen wird die Technische Universität Berlin gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Technologiezentren und Entrepreneuren aus ganz Europa neue Strategien im Zu-sammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln. Die KIC werden mit jeweils 100 Millionen Euro gefördert.

Veranstaltungshinweis für interessierte Medienvertreter: Berlin-Brandenburg forscht für Europa

Im Rahmen der Europawoche 2010, der KMU-Woche 2010 sowie des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 organisiert das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg die folgende Veranstaltung: Berlin-Brandenburg forscht für Europa / Halbzeit 7. EU-Forschungsrahmenprogramm und Vorstellung der Knowledge and Innovation Communities an der TU Berlin. Die Veran-staltung findet am 6. Mai 2010 ab 15:00 Uhr im Kant-Atrium des Ludwig Erhard Hauses (Fasanenstraße 85, 10623 Berlin) statt. Anmeldung über: www.eu-service-bb.de/veranstaltungen.php?detail=556

Fotomaterial zum Download
www.tu-berlin.de/?id=83553
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Stefanie Terp, Pressesprecherin der TU Berlin, Tel.: 030/314-23922, E-Mail: steffi.terp@tu-berlin.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
http://www.eu-service-bb.de/veranstaltungen.php?detail=556

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Maschinen über die eigene Handfläche steuern: Nachwuchspreis für Medieninformatik-Student
24.11.2017 | Universität des Saarlandes

nachricht Signal-Shaping macht Bits und Bytes Beine
23.11.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Metamaterial mit Dreheffekt

Mit 3D-Druckern für den Mikrobereich ist es Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gelungen ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen zu schaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Üblicherweise gelingt dies nur mit Hilfe einer Übersetzung wie zum Beispiel einer Kurbelwelle. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen, sowie die zu Grunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science vor.

„Übt man Kraft von oben auf einen Materialblock aus, dann deformiert sich dieser in unterschiedlicher Weise. Er kann sich ausbuchten, zusammenstauchen oder...

Im Focus: Proton-Rekord: Magnetisches Moment mit höchster Genauigkeit gemessen

Hochpräzise Messung des g-Faktors elf Mal genauer als bisher – Ergebnisse zeigen große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen

Das magnetische Moment eines einzelnen Protons ist unvorstellbar klein, aber es kann dennoch gemessen werden. Vor über zehn Jahren wurde für diese Messung der...

Im Focus: New proton record: Researchers measure magnetic moment with greatest possible precision

High-precision measurement of the g-factor eleven times more precise than before / Results indicate a strong similarity between protons and antiprotons

The magnetic moment of an individual proton is inconceivably small, but can still be quantified. The basis for undertaking this measurement was laid over ten...

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungen

Forschungsschwerpunkt „Smarte Systeme für Mensch und Maschine“ gegründet

24.11.2017 | Veranstaltungen

Schonender Hüftgelenkersatz bei jungen Patienten - Schlüssellochchirurgie und weniger Abrieb

24.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Maschinen über die eigene Handfläche steuern: Nachwuchspreis für Medieninformatik-Student

24.11.2017 | Förderungen Preise

Treibjagd in der Petrischale

24.11.2017 | Biowissenschaften Chemie