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Das TechnologieTransferZentrum hat zwei Förderbescheide erhalten mit 1,5 Millionen Euro

29.05.2013
29 Mitarbeiter beschäftigen sich am Institut der FHWS in Bad Neustadt mit Forschungs- und Lehraufgaben

Das TechnologieTransferZentrum Elektromobiltät ist als Institut der Hochschule Würzburg-Schweinfurt am Standort in Bad Neustadt am 1. Januar 2012 gegründet worden. Anfänglich mit einer Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit 4,5 Millionen Euro über fünf Jahre ausgestattet, beschäftigt es mittlerweile 29 Personen – 17 am Standort in Bad Neustadt, weitere acht aus Schweinfurt sowie vier aus Würzburg.

Der Leiter des Zentrums, Professor Dr. Ansgar Ackva, freut sich über zwei weitere, aktuelle Förderbescheide des Bayerischen Wirtschaftsministeriums aus dem Programm für die bayerischen Modellregionen Elektromobilität mit einem Finanzvolumen von 1,5 Millionen Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren.

Ziel des Institutes ist es, kooperative Forschungsarbeiten mit den Themenschwerpunkten Leistungselektronik und Batteriemanagement, Intelligenter Netze (Smart Grids), elektrischer Antriebe und Maschinen sowie Systemtechnik zu bearbeiten. Um diese Herausforderungen zu realisieren, ist das Zentrum aufgeteilt in zwei Bereiche – zum einen den der Forschung und Entwicklung:

Er umfaßt die Begleitforschung zu den Projekten der Modellstadt für Elektromobilität sowie Einzelprojekte zur Elektromobilität, zum anderen den der Bildung und des Transfers: Er schließt die Einrichtung eines Informations- und Demonstrationszentrums, den Wissenstransfer zu kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Förderung von Ausgründungen sowie die Kooperationen in der Hochschul- und Berufsausbildung ein.

Derzeit sind Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einer Laufzeit bis 2016 vereinbart worden über ein Volumen von 3,5 Millionen Euro. Acht drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte werden aktuell durchgeführt, u.a. eine Untersuchung zum Bereich „Elektrischer Achsantrieb mit Einzelantrieben zur Verbesserung der Fahrdynamik und –sicherheit eines Elektro- oder Hybridfahrzeuges“ und „PEDELEC – Eine Untersuchung des Alterungsverhaltens von Lionen Akkumulatoren für Elektrofahrräder“.

Neben den rein technischen Projekten bearbeiten Mitarbeiter unter Leitung von Professor Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt Vorhaben bezüglich der Personen- und Güterlogistik zur CO2-Reduktion sowie zur Akzeptanz der Elektromobilität insgesamt. Erste wissenschaftliche Ergebnisse konnten publiziert werden, kooperative Promotionen werden angehenden Doktoranden ermöglicht in Kooperation mit den Technischen Universitäten in Berlin und Ilmenau.

Katja Klein | idw
Weitere Informationen:
http://www.fhws.de

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