Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studierende trainieren die Lust am Unternehmersein

14.09.2009
Wie spannend es sein kann, wenn Unternehmen um die Marktführerschaft konkurrieren, zeigt der „exist-priME-Cup“. Die vorletzte Stufe dieses bundesweiten Unternehmensplanspiel-Wettbewerbs für Studenten wird am 15. und 16. September an der Universität Rostock ausgetragen. Zwölf Teams, 50 Studierende, zwölf Hochschulen – so präsentiert sich das unternehmerische Spielfeld während des „exist-priME-Cups“ in Rostock.

Obgleich die Übernahme des Unternehmens rein fiktiv ist, die Sportgeräte nur auf dem Papier existieren und die Aktienkurse an keiner Börse notiert sind – zwei Tage lang ist in Rostock „Spannung pur“ vorprogrammiert und auch Lampenfieber nicht ausgeschlossen, wenn es gilt, das Unternehmen vor Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft vorzustellen.

„Die Studierenden sind immer mit enormem Engagement dabei“, weiß Projektleiter Dr. Hartmut Rösch aus langjähriger Erfahrung. Angehende Betriebswirte legen sich da ebenso ins Zeug wie Ingenieure, Rechts-, Geistes- oder Naturwissenschaftler.

Kai-Uwe Grünberg vom Existenzgründernetzwerk „Gründerflair“ der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns hat die Norddeutschlandrunde des „exist-priME-Cups“ erneut nach Rostock geholt. Er sieht in dem Wettbewerb „eine ideale Gelegenheit, sich unternehmerisch in einem sicheren Rahmen auszuprobieren. Der exist-priME-Cup gibt sehr realistische Einblicke in die Funktionsweise eines Unternehmens.“

Mecklenburg-Vorpommern wird vertreten durch Studierende der Universitäten Rostock und Greifswald. Daneben nehmen Teams aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg und Berlin teil. Alle Teams haben schon in einem der 32 Vorrundenwettbewerbe als siegreiche Unternehmer agiert. Nun trennt sie nur noch die weitere Runde in Rostock vom Einzug ins Finale. Die ersten zwei Teams des Rostocker Ausscheids werden vom 1. bis 2. Oktober in Stuttgart um den Titel „Bestes studentisches Existenzgrün-derteam Deutschlands“ kämpfen.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, das spannende Geschehen mitzuverfolgen. Wir laden Sie zur Siegerehrung am 16. September ab 16.30 Uhr in die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock, Ulmenstraße 69, ein. Noch mehr würden wir uns aber darüber freuen, Sie bereits zur Unternehmenspräsentation ab 13.30 Uhr am selben Ort begrüßen zu können. Hinweisschilder werden Ihnen bereits im Eingangsbereich der Fakultät den Weg in den Veranstaltungsraum des Wettbewerbs weisen.

Kai-Uwe Grünberg
Netzwerkbetreuung Gründerflair
c/o Gründerbüro der Universität Rostock
Telefon: 0381/ 498 12 21
Mobil: 01520/ 875 975 2
E-Mail: kai-uwe.gruenberg@uni-rostock.de
Internet: www.gruenderflair.de
Dr. Hartmut Rösch
exist-priME-Cup
Hochschule der Medien Stuttgart
Telefon: 0711/ 89 23 21 18
E-Mail: roesch@hdm-stuttgart.de
Internet: www.primecup.de
„exist-priME-Cup“
Rund 1.200 Studierende aus 100 Universitäten, Fachhochschulen und privaten Hochschulen Deutsch-lands nahmen an dem Management- und Entrepreneurship-Wettbewerb „exist-priME-Cup“ teil. Seine Wurzeln hat er an der Hochschule der Medien, Stuttgart. In Baden-Württemberg schon seit 2003 ausgetragen, wird der „exist-priME-Cup“ seit 2007 deutschlandweit ausgespielt.

Der Wettbewerb richtet sich ausdrücklich auch an Anfangssemester, Frauen und Nicht-BWL-Studie-rende. Gespielt werden über das gesamte Bundesgebiet verteilt 32 Master-Cups (erste Stufe). Die besten Teams erreichen die insgesamt 6 Professional-Cups (zweite Stufe). Rostock ist dabei eine von sechs Vorrunden, die Professional-Cup genannt werden. Von hier ziehen zwei Teams ins Finale ein. Dieses findet vom 1. bis 2. Oktober in Stuttgart statt. Für den Sieg dort gibt es den Titel „Bestes studentisches Existenzgründerteam Deutschlands“ sowie Notebooks und Reisegutscheine. www.primecup.de

Gründerflair
Die Förderung von Unternehmensgründungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns ist Kernziel des Vereins Gründerflair MV e.V. Seit 2002 arbeiten dazu Akteure aus Forschung und Wirtschaft zusammen – zuerst im Rahmen eines vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten EXIST-Transfer-Projekts und heute als offenes Netzwerk.

Gründerflair will gründungsrelevante Inhalte in der Hochschulausbildung nachhaltig verankern und dadurch die Motivation zur Selbstständigkeit fördern; will Forschungsergebnisse der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in marktfähige Produkte und Unternehmen überführen; will eine Gründerkultur an den Hochschulen durch ein bedarfsorientiertes und zielgruppengerechtes Qualifizierungs-angebot etablieren und will die Zahl der Existenzgründungen aus Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern deutlich steigern.

Dr. Ulrich Vetter | Universität Rostock
Weitere Informationen:
http://www.uni-rostock.de
http://www.gruenderflair.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

nachricht Krankheitserreger beim Reis blockieren
10.08.2017 | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie