Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Starthilfe für die wissenschaftliche Karriere

13.09.2013
Fünf Nachwuchsgruppen in Jülich erhalten Fördermittel der Helmholtz-Gemeinschaft

Zum elften Mal fördert die Helmholtz-Gemeinschaft Wissenschaftler beim Aufbau einer eigenen Nachwuchsgruppe. 66 junge Forscherinnen und Forscher aus aller Welt hatten sich für die aktuelle Förderrunde beworben.

In einem strengen Wettbewerbsverfahren wählten internationale Gutachter 19 von ihnen aus, davon werden fünf im Forschungszentrum Jülich arbeiten. Die jährliche Förderung von 250.000 Euro über fünf Jahre und die Option auf eine unbefristete Stelle erleichtern den Nachwuchsforschern den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere.

„Wir freuen uns sehr über den Erfolg dieser jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, sagt Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums. „Denn für erfolgreiche Spitzenforschung ist exzellenter Nachwuchs eine Grundvoraussetzung. Dass nun fünf weitere Nachwuchsgruppen am Forschungszentrum ihre Arbeit aufnehmen werden, zeigt uns, dass Jülich ein attraktiver Standort ist.“

Aktuell gibt es 17 Nachwuchsgruppen im Forschungszentrum Jülich, davon sind zwölf durch die Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Die nun ausgewählten Wissenschaftler arbeiten in den Bereichen Biotechnologie, Neurowissenschaften, Energieforschung und Materialwissenschaften. Mit der Förderung können sie in den kommenden fünf Jahren kleine Nachwuchsgruppen aufbauen und eigene Forschungsvorhaben realisieren.

Nach drei bis vier Jahren werden alle Gruppen erstmals auf ihre Leistung hin begutachtet. Bei positiver Beurteilung geht die Stelle des Nachwuchsgruppenleiters in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über, den sogenannten Tenure Track. Neben ihrer Forschungsarbeit halten die Leiterinnen und Leiter einer Nachwuchsgruppe Vorlesungen oder Seminare an einer Partnerhochschule. Damit qualifizieren sie sich auch für eine Universitätskarriere.

„Die vielen qualitativ hochwertigen Bewerbungen aus international renommierten Forschungseinrichtungen wie der University of California (Berkeley) oder der Harvard University zeigen, dass es für junge Wissenschaftler sehr attraktiv ist, in Deutschland zu forschen“, sagt Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Durch die verlässlichen Karriereperspektiven, die wir den jungen Menschen bieten, können wir weltweit die besten Köpfe gewinnen. Diese Rekrutierungserfolge sind ein großer Gewinn für das deutsche Wissenschaftssystem.“
Das Programm ist vor allem für Rückkehrer und internationale Bewerber interessant. So sind neun der 19 ausgewählten Kandidaten internationaler Herkunft. Zwei deutsche Wissenschaftler, die im Ausland forschen, konnten durch das Angebot der Helmholtz-Gemeinschaft sogar zur Rückkehr in die Bundesrepublik bewegt werden. Auch der Anteil der weiblichen Bewerber steigt kontinuierlich an. Mittlerweile wird etwa ein Drittel der Helmholtz-Nachwuchsgruppen von Frauen geleitet. In der diesjährigen aktuellen Auswahlrunde liegt der Frauenanteil bei 42 Prozent.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft:
http://www.helmholtz.de/aktuelles/presseinformationen/artikel/artikeldetail/
19_helmholtz_nachwuchsgruppenleiter_von_internationaler_jury_ausgewaehlt/

Nachwuchsgruppen am Forschungszentrum Jülich:
http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Leistungen/WissenWeitergeben/
Nachwuchsgruppen/_node.html

Helmholtz-Nachwuchsgruppen:
http://www.helmholtz.de/jobs_talente/helmholtz_nachwuchsgruppen/

Ansprechpartner:
Dr. Sabine Hanrath
Tel.: 02461 61-1654
E-Mail: s.hanrath@fz-juelich.de

Pressekontakt:
Erhard Zeiss / Dr. Barbara Schunk
Tel.: 02461 61-1841 / -8031
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de, b.schunk@fz-juelich.de

Erhard Zeiss | Forschungszentrum Jülich GmbH
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Im Focus: Sensoren mit Adlerblick

Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Welt der keramischen Werkstoffe - 4. März 2017

20.02.2017 | Veranstaltungen

Schwerstverletzungen verstehen und heilen

20.02.2017 | Veranstaltungen

ANIM in Wien mit 1.330 Teilnehmern gestartet

17.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovative Antikörper für die Tumortherapie

20.02.2017 | Medizin Gesundheit

Multikristalline Siliciumsolarzelle mit 21,9 % Wirkungsgrad – Weltrekord zurück am Fraunhofer ISE

20.02.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Viren ihren Lebenszyklus mit begrenzten Mitteln effektiv sicherstellen

20.02.2017 | Biowissenschaften Chemie