Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siegerprojekt des EU-NRW Ziel-2 Wettbewerbs Game Technology Competence Center

02.10.2009
An der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird demnächst ein Game Technology Competence Center (GTCC) eingerichtet, denn die Game Development Initiative Ruhr (GDI.Ruhr) gehört zu den Siegerprojekten des EU-NRW Ziel-2 Wettbewerbs Create.NRW 2009. Träger der GDI.Ruhr ist die UDE-Forschungsgruppe für Interaktive Systeme und Interaktionsdesign unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ziegler und die Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung.
Prof. Jürgen Ziegler: "Mit einer Außenstelle in der Games Factory Ruhr in Mülheim und seinem Hautpsitz am Duisburger Campus wird das GTCC eine einzigartige Anlaufstelle für Spieleentwickler, Studierende und Spieleforscher." Seine Forschungsgruppe befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit digitalen Spielen und dem Entertainment Computing.

Ziegler: "Wir entwickeln Technologien und Methoden des interaktiven digitalen Storytellings und unterstützen mit intuitiven Werkzeugen die Erstellung nutzergenerierter Spielinhalte und --regeln. Außerdem konzipieren und überprüfen wir innovative Nutzungsschnittstellen für Spiele."

Ruhrgebiet: Das El Dorado der Spieleentwickler

Bereits 2007 gewann die Forschungsgruppe den Ideen- und Konzeptwettbewerb des Create.NRW-Programms mit der Idee für ein Game Techology Competence Center (GTCC) und schloss sich danach mit der Initiative der Wirtschaftförderung aus Mülheim zusammen, die mit der Themenimmobilie Games Factory Ruhr (GFR) den Entwicklungsstandort für digitale Spiele im Ruhrgebiet stärkt und Start-Ups mit betriebsnahen Beratungsangeboten unterstützt.

Die Computerspielbranche gilt als einer der bedeutendsten Zweige der Kreativwirtschaft und hat vor allem durch das stetige und starke Wachstum in den vergangenen Jahren für viel Aufsehen gesorgt. Gerade das Ruhrgebiet hat auf diesem Feld erhebliche Wachstumspotenziale durch die unterschiedlichen Akteure in Kultur-, Kreativwirtschaft und Forschung.

Viele der in Deutschland bekannten Spieleentwickler haben ihren Ursprung oder Sitz im Ruhrgebiet.

Spezielles Lehrangebot für Nachwuchskräfte

Ziel der GDI.Ruhr ist, dieses Potenzial zu nutzen und in ein Kompetenznetzwerk zu überführen mit mehr als 20 Partnern aus der Games-Branche. In diesem Rahmen wird die UDE-Forschungsgruppe vor allem die technologieintensiven Projektbereiche betreuen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft unterstützen. Außerdem soll das interdisziplinäre Lehrangebot für zukünftige Spieleentwickler ausgebaut werden, bei dem informatische, psychologische und gestalterische Kompetenzen miteinander verbunden werden.

Die Partner der Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung werden dieses Angebot durch professionelle und qualitativ hochwertige Beratung für Gründer und junge Firmen aus der Spielebranche ergänzen, Kontakt zu Banken und Finanzierungspartnern herstellen, Workshops zu betriebsnahen Themen anbieten, sowie die Ansiedlung neuer Firmen und Start-Ups durch die Themenimmobilie Games Factory Ruhr unterstützen.

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

Weitere Informationen:
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ziegler, T. 0203/379-2270, juergen.ziegler@uni-due.de, Jörg Niesenhaus M.Sc., T. 0203/379-1420, joerg.niesenhaus@uni-due.de

Beate H. Kostka | Universität Duisburg-Essen
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de/de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin
12.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften