Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schlüsseltechnologie: Kooperation im Dreiländereck

07.07.2011
EU-Fördergelder für Trinationales Institut für Pflanzenforschung am Oberrhein

Der Aufbau eines Trinationalen Institutes für Pflanzenforschung (TIP) ist beschlossene Sache. Im Programm „INTERREG IV Oberrhein“ gab es grünes Licht für den Aufbau des virtuellen Forschungsinstitutes, das bis 2014 in die EU-Förderung aufgenommen wird.

Durch den im TIP geförderten Verbund von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz ist der wachsenden Bedeutung der Pflanzenwissenschaften, insbesondere der pflanzlichen Biotechnologie als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts, Rechnung getragen worden. Neben der Universität Freiburg ist das Institut de Biologie Moléculaire des Plantes (IBMP), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Basel beteiligt. In den nächsten drei Jahren kann das Institut mit Fördergeldern in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro rechnen.

Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am TIP ist die Untersuchung zentraler Aspekte der pflanzlichen DNA, zum Beispiel die Frage, wie Pflanzen DNA-Schäden beheben oder Angriffe von Schädlingen abwehren. Die beteiligten Einrichtungen bringen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte ein. Wechselseitige Forschungsaufenthalte und Praktika, sowie gemeinsame Vorlesungen heben den transnationalen Charakter des TIP hervor. Ein Fokus des Institutes liegt in der gemeinsamen Ausbildung von Studierenden und Postgraduierten. Langfristig sehen Verantwortliche des TIP die grenzübergreifende Anerkennung von Lehrveranstaltungen vor. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TIP planen außerdem, die Forschungsprojekte an Schulen zu präsentieren und eine internationale Konferenz abzuhalten.

Zur Durchsetzung ihrer Ziele positionieren sich Vertreter des TIP als langfristige Vermittler von Forschungsergebnissen an Wissenschaftler und Industrievertreter, sowie als Repräsentant des Standortes Oberrhein - das Interesse der Bevölkerung für Pflanzenwissenschaften soll stimuliert werden.

Die feierliche Übergabe des Förderbescheides erfolgt am Freitag, den 8. Juli 2011, von 15.30 Uhr bis 17.00, im Institut de Biologie Moléculaire des Plantes,12, rue Zimmer, in Straßburg – Frankreich.

Kontakt:
Prof. Thomas Laux
Institut für Biologie III
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
Tel.: 0761/203-2943
Fax: 0761/203-2745
E-Mail: laux@biologie.uni-freiburg.de
Prof. Dr. Ralf Reski
Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie
Fakultät für Biologie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
Tel.: 0761/203-6969
Fax: 0761/203-6967
E-Mail: ralf.reski@biologie.uni-freiburg.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-freiburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie
28.07.2017 | Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V.

nachricht Kieler Projekt „FucoSan – Gesundheit aus dem Meer“ erhält 2,2 Millionen Euro
27.07.2017 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Firmen räumen bei der IT, Mobilgeräten und Firmen-Hardware am liebsten in der Urlaubsphase auf

28.07.2017 | Unternehmensmeldung

Dunkel war’s, der Mond schien helle: Nachthimmel oft heller als gedacht

28.07.2017 | Geowissenschaften

8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

28.07.2017 | Förderungen Preise