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Rheinische Gründerteams ausgezeichnet

27.02.2013
Ein gesunder Hafersnack für die Hosentasche, das perfekte Nähpaket für zu Hause und eine Revolution auf dem Rollstuhlmarkt.

Der 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb zeigt, dass die Ideen junger Gründer aus dem Rheinland innovativ und vielseitig sind. Acht Unternehmerteams haben in der Stufe 1 des Wettbewerbs Preise für ihre Businessplanskizze erhalten. Fünf weitere Teams waren nominiert.

Mit Spannung haben 128 Gründerteams auf diesen Abend gewartet. Sie alle haben ihr Unternehmenskonzept beim NUK-Businessplan-Wettbewerb eingereicht, die 13 Besten von ihnen wurden in Stufe 1 für Haupt- und Förderpreise nominiert.

Dabei überzeugten in diesem Jahr viele Einreichungen rund um das Thema Gesundheit. Wer die Haupt- und Förderpreise (dotiert mit 500 Euro bzw. 250 Euro) gewonnen hat, wurde am 26. Februar 2013 in der Hochschule Bonn-Rhein Sieg in Rheinbach bekannt gegeben.

Auch wenn der Dienstagabend ganz im Namen der Nominierten stand, erinnerte Projektleiter Mario Weber daran, dass das „nur die Spitze des Eisbergs“ war. Denn auch unter den 115 nicht nominierten Teams, gäbe es jede Menge spannender Projekte.

Hauptpreisträger vereinfachen das Leben

Die Hauptpreise in der ersten Stufe des Businessplanwettbewerbs gingen an die Gründer von DESINO, myAssistants und mydec. Das Team von DESINO hat einen innovativen Rollstuhl mit dynamischer Sitzfläche entwickelt. Neben der ausführlichen und prägnanten Ideenskizze überzeugten die Gründer aus Köln und Aachen vor allem mit ihrer geleisteten Forschungsarbeit.

Einen Moment still wurde es am Prämierungsabend, als Lotte Feiser von myAssistants (Köln) die Gäste auf Gebärdensprache begrüßte. Nur ein Bruchteil der Anwesenden konnte sie verstehen. So geht es – nicht nur bei Vorträgen – Menschen mit Hörbehinderung oder Gehörlosen häufig. Für sie will myAssistants ein Internetportal aufbauen und sie dort besser mit Dienstleistern und öffentlichen Institutionen verknüpfen.

Hauptpreisträger sind außerdem die drei Gründer von mydec aus Sankt Augustin. Sie haben eine Software entwickelt, die manuell und automatisch Medien erschließt und so ein nützliches Werkzeug für Bibliotheken und Medienorganisationen sein kann. Die Jury lobte neben dem professionellen Team das hervorragend ausgearbeitete Geschäftskonzept.

Vielseitige Förderpreisträger

Die Gründerteams von BACKTRAC (Köln), Bonicode (Simmerath), Hafervoll (Köln), Movie Invest (Köln) und RONSITE TECHNOLOGY (Köln) wurden von der NUK-Jury mit dem Förderpreis bedacht. Auf die Idee von BACKTRAC könnten viele Menschen mit Rücken- und Gelenkleiden schon lange warten - eine innovative Therapieliege soll mit einem konservativen Behandlungskonzept akut, präventiv und rehabilitierend zu einem schmerzfreien Leben verhelfen.

Damit es nicht erst zu solchen Beschwerden kommt, will Bonicode mit einem Online Marktplatz für betriebliche Gesundheitsförderung für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz sorgen. Hafervoll unterstützt mit dem „Müsli für die Hosentasche“ eine gesunde Ernährung im Alltag. Doch es dreht sich nicht alles um Gesundheit. Movie Invest will mit einer Software die Filmindustrie unterstützen, die Erfolge von Kinofilmen besser vorhersagen zu können. Das Team von RONSITE TECHNOLOGY verspricht eine Revolution in der Beschichtungstechnik.

NUK hält Wort

Der NUK-Businessplan-Wettbewerb umfasst drei Stufen. In der ersten, nun abgeschlossenen, geht es darum, eine Geschäftsidee auf bis zu zehn Seiten zu skizzieren. Die eingereichten Konzepte verteilten sich auf folgende Branchen.

Schon bei der Auftaktveranstaltung des diesjährigen Wettbewerbs hat Mario Weber den Gründern einige Versprechen gegeben. Beim Prämierungsabend zeigt er, dass NUK sie eingelöst hat. Dazu gehören Know-how-Vermittlung durch Vorträge (zu drei Vorträgen kamen über 200 Zuhörer) und kostenlose Expertengespräche auf den NUK-Coaching-Abenden (an fünf Abenden haben 145 Coaches in über 800 Gesprächen die Gründer beraten).

Für die 128 Ideenskizzen, die in Stufe 1 des Wettbewerbs eingereicht wurden, haben ehrenamtliche Experten 245 Gutachten verfasst. Auf allen Veranstaltungen konnten Netzwerke ausgebaut und Kontakte geknüpft werden.

Gründerfreundliches Klima im Rheinland

Die 1997 ins Leben gerufene Initiative NUK fördert durch ein Expertennetzwerk und Know-how-Transfer ein innovations- und gründerfreundliches Klima im Rheinland. Aus den bislang 15 Businessplan-Wettbewerben gingen allein mehr als 800 erfolgreiche Unternehmen mit über 4.400 Arbeitsplätzen hervor, darunter bekannte Firmen wie beispielsweise Sedo, Amaxa, True Fruits, Hemoteq und Ergobag.

Christiane Meister | NUK e.V.
Weitere Informationen:
http://www.neuesunternehmertum.de

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