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Professor Kati Thieme von der Universität Marburg erhält den Deutschen Schmerzpreis 2012

16.03.2012
Professor Dr. rer. soc. Kati Thieme, Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie an der Philipps-Universität Marburg, wird morgen, am 17. März 2012 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2012 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Professor Dr. rer. soc. Kati Thieme hat im Laufe ihrer klinischen Forschung einen besonderen Schwerpunkt in der Untersuchung von Ganzkörperschmerzen bei Fibromyalgie-Patienten gesetzt.

Sie »konnte mit ihren bahnbrechenden Untersuchungen 2011 zeigen, dass eine veränderte Schmerzperzeption auf physiologischen Veränderungen beruht, die nicht nur als ‚einfache’ psychische Traumatisierung abgetan werden können, sondern auf tiefgreifenden physiologischen Veränderungen beruhen«, würdigen Dr. med. Gerhard H. H. Müller Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Dominique Döttling, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V. die Leistungen der Preisträgerin im Urkundentext.

Der Deutsche Schmerzpreis wird jährlich an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und den davon betroffenen Personen beigetragen haben.

Der wissenschaftliche Träger des Schmerzpreises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. Der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. verliehen. Gestiftet wird der Preis von der Firma Mundipharma GmbH & Co KG, Limburg.

Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.deutscher-shmerz-und-palliativtag.de/

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