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Preiswürdig – Optimierter Zugang zu heterogenen Mobilfunksystemen

22.11.2011
Zukünftig werden Mobilfunksysteme verstärkt durch eine heterogene Struktur – unterschiedliche Zugangsnetze sowie unterschiedliche Dienste wie Internet, Konferenzdienste oder Spiele – gekennzeichnet sein.
Durch einen übergreifenden Verwaltungsdienst für alle Netze können Kosten gespart, Ressourcen geschont und die Nutzung effizient gestaltet werden. Wissenschaftler des Fraunhofer Heinrich-Herzt-Instituts haben einen Optimierungsansatz für die Zugangssteuerung entwickelt.

Für ihren Fachartikel zu diesem Thema erhalten Dr. Gerhard Wunder und Jörg Bühler den Preis der ITG für besonders hervorragende Veröffentlichungen.

Preis der ITG – Wissenschaftler des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts für hervorragende Publikation ausgezeichnet

Mit einem übergreifenden Verwaltungsdienst für alle Kommunikationsnetze müssen sich Endnutzer nicht mehr selbst um die Auswahl eines geeigneten Zugangsnetzes kümmern, Netzbetreiber können durch den Dienst Investitions- und Betriebskosten senken. Ansätze für einen solchen Dienst gibt es bereits – das sogenannte Heterogenous Access Management (HAM). HAM soll die Zuteilung einer Nutzeranfrage zu einem Zugangsnetz durchführen. Der Frage, welche Mechanismen bei der Auswahl des jeweiligen Netzes wirksam werden müssen und wie diese gestaltet werden sollen, sind Dr. Gerhard Wunder und Jörg Bühler nachgegangen. In ihrem Fachartikel stellen sie einen allgemeinen Modellierungs- und Optimierungsansatz für die Zugangssteuerung – Netzauswahl und Erteilung der Zugangsberechtigung – in heterogenen Mobilfunksystemen vor. Die Optimierung erfolgt auf der Basis von stochastischen Regelungsverfahren, wobei statistische Kennzahlen über den Datenverkehr der Nutzer und der Kanalgüte berücksichtigt werden. Exemplarisch wird die Effizienz des Verfahrens in einem heterogenen UMTS/GSM- System anhand von Simulationen demonstriert.

Dr. Gerhard Wunder arbeitet seit 2003 am Fraunhofer German-Sino Lab für Mobile Kommunikation (MCI). Er leitet dort die Forschungsgruppe „Wireless information systems and statistical signal processing“. Darüber hinaus ist er seit 2007 Privatdozent an der TU Berlin. Jörg Bühler ist seit 2006 am MCI beschäftigt und forscht im Rahmen des DFG-Projekts „Dualitätsbeziehungen in Mehrnutzer-Mobilfunksysteme“. Den Preis der ITG erhalten sie für ihren Artikel “Traffic-Aware Optimization of Heterogeneous Access Management“, erschienen in IEEE Transactions on Communications im Juni 2010.

Der Preis der ITG wird für hervorragende Publikationen auf dem Gebiet der Informationstechnik an Wissenschaftler und Ingenieure verliehen. Die Verleihung fand am 21. November 2011 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.

Gudrun Quandel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.hhi.fraunhofer.de/

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