Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Passauer Frauen-Team lässt die Männer beim EXIST-priME-Cup hinter sich

04.07.2012
Studentinnen der Uni Passau ziehen im vierstufigen Planspielwettbewerb als eine von 15 Gruppen ins Bundesfinale ein. Bei der Bayern-Ausscheidung lassen sie die männliche Konkurrenz weit hinter sich.

So weit wie sie ist noch kein Frauen-Team beim bundesweiten Planspielwettbewerb „EXIST-priME-Cup“ gekommen. Die Passauer BWL-Studentinnen Elin Bieda, Henriette Fuchs und Kirstin Hauschild sowie Janina Fischer, Studentin der Staatswissenschaft, haben den Sprung in die Finalrunde der bundesweit 15 besten Hochschulteams in Berlin geschafft.

Nach erfolgreichen Runden auf Hochschulebene und beim so genannten Master-Cup bei EADS Astrium in München setzten sie sich auch beim bayernweiten Wettbewerb bei der IHK Regensburg gegen die Teams von elf Universitäten durch.

Die Studentinnen bearbeiteten dabei verschiedene Aufgaben zum Thema Unternehmensnachfolge. Neben bekannten Elementen wie einem Planspiel (zu einem Fitnessgerätelieferanten) und einer Unternehmenspräsentation, mussten sie ihr Können auch in einer praxisnahen Fallstudie, in diesem Fall zur Übernahme eines Automobilzulieferers, unter Beweis stellen. Unter Zeitdruck formulierte das Passauer Team eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie Ideen für eine Zukunftsperspektive des zu übernehmenden Unternehmens und entwickelte ein Finanzierungskonzept sowie einen Zeitplan.

Eine hochrangige Jury mit Vertretern der IHK Regensburg, der Hans-Lindner-Stiftung, BMW und Osram Opto Semiconductors GmbH bewertete abschließend die Ergebnisse. "Wir sind sehr stolz, dass wir uns im Professional-Cup behauptet haben. Wir haben hier wertvolle Erfahrungen gesammelt und gehen nun zuversichtlich ins Finale", erklärt Janina Fischer

„Frauen haben oft Hemmungen, sich Wettbewerben zu stellen, bei denen es auch um offensive Selbstvermarktung geht. Das ist eine Domäne, die bisher vor allem von Männern besetzt wird. Betrachtet man die Studienleistungen, dann sind unsere Studentinnen Siegertypen. Wir freuen uns deshalb über jede Initiative, die dies auch nach außen sichtbar macht“, sagt Prof. Carola Jungwirth, Dekanin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

Erstmals in der Geschichte des „EXIST-priME-Cup“ gab es in den ersten beiden Runden reine Frauenwettbewerbe. Auf der bayernweiten Ebene trafen die Siegerinnen des Frauen-Regionalwettbewerbe auf die Konkurrenz der gemischten Teams. So gerüstet präsentierten die Passauerinnen als einziges reines Frauenteam im stark Männer-dominierten Wettbewerb in Regensburg die beste Fallstudie und die beste Präsentation ihrer Wettbewerbsgruppe und qualifizierten sich damit direkt für das Bundesfinale im September.

Steffen Becker | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-passau.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

nachricht Krankheitserreger beim Reis blockieren
10.08.2017 | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Graduiertenschule HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit- Dünnschichtsolarzelle

17.08.2017 | Energie und Elektrotechnik

Forschungsprojekt zu optimierten Oberflächen von Metallpulver-Spritzguss-Werkzeugen

17.08.2017 | Verfahrenstechnologie

Fernerkundung für den Naturschutz

17.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz