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Neuer Förderschwerpunkt: ’Stärke als chemisch-technischer Rohstoff’

05.03.2012
Bestehende und neue Verfahren und Anwendungen fit machen - FNR wirbt Forschungsprojekte ein

An der Entwicklung optimierter Veredelungsverfahren und innovativer Anwendungsoptionen für Stärke als Industrierohstoff besteht großer Bedarf. Auch für die bei der Stärkeproduktion anfallenden Nebenprodukte gibt es zurzeit zu wenige Nutzungsmöglichkeiten.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), hat deshalb den neuen Förderschwerpunkt „Stärke als chemisch-technischer Rohstoff“ veröffentlicht. Ziel ist es, durch innovative, rohstoff- und energieeffiziente Verfahren die Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Stärkeherstellung und –verarbeitung auszubauen.

Der vollständige Förderschwerpunkt steht auf www.fnr.de im Menü Projekte & Förderung – Förderschwerpunkte zur Verfügung.

Der Einsatz pflanzlicher Stärke spielt in vielen industriellen Bereichen auch außerhalb der Lebensmittelherstellung eine wichtige, fest etablierte Rolle: zum Beispiel in der Papier-, Baustoff-, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie oder bei der Herstellung von Klebstoffen und Bindemitteln. 2010 lag der Absatz von Non-Food-Stärke bei knapp 800.000 Tonnen (Quelle: Fachverband der Stärkeindustrie).
Der Förderschwerpunkt „Stärke als chemisch-technischer Rohstoff“ basiert auf einem Fachgespräch Ende Januar 2012 und berücksichtigt die Empfehlungen von Experten aus der Branche. Er soll die Basis für die Entwicklung neuer und innovativer Modifizierungswege von Stärke als Ausgangsmaterial für die Industrie verbreitern. In diesem Zuge wirbt die FNR Projekte zu den Schwerpunktthemen:

- Optimierung bestehender Anwendungen von Stärke und der bei der Stärkeproduktion anfallenden Nebenprodukte im Non-Food-Bereich
- Forschung für neue, innovative und nachhaltige Produkte und Verfahren zur Stärkeverwertung im Non-Food-Bereich ein.

Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden im Rahmen des Förderprogramms ‚Nachwachsende Rohstoffe’ des BMELV unterstützt. Förderziele und Hinweise zum Antragsverfahren finden sich auf www.fnr.de – Projekte & Förderung – Nachwachsende Rohstoffe.

Dr. Torsten Gabriel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fnr.de/

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