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Ministerium verlängert Stipendienprogramm für Studierende aus Schwellen- und Entwicklungsländern

20.01.2011
Studienerfolg sichern – Internationalisierung der Hochschulen stärken

Das Wissenschaftsministerium investiert weitere 4,3 Millionen Euro in sein Stipendienprogramm für Studierende aus Schwellen- und Entwicklungsländer und verlängert die Laufzeit des erfolgreichen Programms um zwei Jahre bis Ende 2013. „Bildungsgerechtigkeit heißt faire Bildungschancen für alle. Das Stipendienprogramm für ausländische Studierende fördert den Studienerfolg des Einzelnen und leistet zugleich einen Beitrag zur Internationalisierung unserer Hochschulen“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Die Stipendien werden direkt über die Hochschulen vergeben. Besonders begabte Studierende in einem Bachelor-Studiengang erhalten 750 Euro monatlich für ihren Lebensunterhalt. Bei Master-Studierenden steigt die Summe auf 850 Euro an. Die Stipendien können sowohl für einen kurzen Studienaufenthalt als auch für ein komplettes Studium gewährt werden.

Die Landesstipendien sollen es den Stipendiatinnen und Stipendiaten ermöglichen, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und nicht nebenher arbeiten zu müssen. Fast 60.000 ausländische Studierende sind derzeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeschrieben. Mehr als die Hälfte kommt davon aus Schwellen- und Entwicklungsländern.

Das 2009 aufgelegte Programm läuft zunächst bis Ende 2011. Eine Zwischenevaluation hatte jedoch gezeigt, dass es sich als ein sinnvolles und effizientes Instrument zur Förderung des Studienerfolgs ausländischer Studierender und zur Stärkung der internationalen Positionierung der nordrhein-westfälischen Hochschulen bewährt hat. In dem ersten Förderjahr 2009 wurden 561 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert. 226 der durch ein Stipendium unterstützten Studierenden stammten aus Asien und dem Nahen Osten, 218 aus Afrika, 56 aus Süd- und Mittelamerika und 61 Studierende kamen aus europäischen Ländern wie beispielsweise der Ukraine oder Albanien.

Dirk Borhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

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