Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Millionen-Projekt soll Gründungsaktivitäten fördern

02.10.2008
Nicht nur Absolventen und Doktoren sollen bald die Universität Duisburg-Essen(UDE) erfolgreich verlassen, sondern auch Ideen für neue Produkte und Unternehmen - Das ist das Ziel des Projekts "innovate & create", mit dem sich die UDE im Wettbewerb "Existenzgründungen aus der Wissenschaft" (EXIST) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durchsetzen konnte.

In den kommenden drei Jahren wird das Vorhaben zur Verbesserung des Gründungsklimas mit rund einer Million Euro aus Bundes- und EU-Mitteln gefördert.

Die Folkwang Hochschule in Essen ist Partner bei diesem Projekt. Innovationsfabrik und netStart heißen die geförderten Konzepte, die auf erfolgreichen, langjährigen Initiativen der Uni aufbauen und bestehende Projekte ergänzen. Ziel ist die nachhaltige Erhöhung von technologie- und wissensbasierten Hochschulausgründungen. Koordiniert wird das Gesamtprojekt vom Transferressort des Science Support Centre (SSC).

"Die Förderung durch EXIST beweist, dass wir mit unserer langjährigen, erfolgreichen Arbeit im Bereich Unternehmensgründung auf dem richtigen Weg sind. Sie bringt neue Impulse für die laufenden Projekte", freut sich SSC-Mitarbeiter Wolf-Thomas Nußbruch über das gute Abschneiden der UDE.

"Denken in Produkten" lautet das Motto der Innovationsfabrik: Anspruchsvolle Produktideen sollen nicht länger in der Schublade verstauben, sondern ihren Weg in die Wirtschaft finden. Hilfestellung gibt es dabei von einem neuartigen und auf die Industrie abgestimmten Scouting- und Transferkonzept. Durch dieses Modell soll eine systematischere Potenzialerschließung für HighTech-Ausgründungen mit Blick auf unternehmerische Erfahrungen verwirklicht werden. Neben der UDE wird die Folkwang Hochschule als Partner fungieren. Aktiv unterstützt wird das Projekt außerdem von zwei technikorientierten An-Instituten und durch das Duisburger Fraunhofer Institut. Verantwortlich für die Umsetzung sind die UDE-Professoren Dr. Jürgen Ziegler und Dr. Volker Breithecker sowie Wolf-Thomas Nußbruch (SSC) und Prof. Dr. Kurt Mehnert von der Folkwang Hochschule.

Speziell auf den Bereich E-Business zugeschnitten ist das zweite Konzept netStart. Ziel ist es, Studierende von der Qualifizierung ihrer Unternehmensidee über die Gründung im Bereich Net-Economy bis hin zum erfolgreichen Unternehmen zu begleiten. Das Projekt soll dabei helfen, die Aspekte Ausbildung und Unterstützung im Bereich der Net Economy zu kombinieren. Die Studierenden lernen den Einsatz von E-Business direkt vor Ort in bereits bestehenden Unternehmen kennen und können sich so über die Nutzung digitaler Geschäftsprozesse informieren. Ergänzend dazu erwerben sie Gründungswissen für das E-Business, um später das erlernte Branchenwissen auf das neue Geschäftsfeld anzuwenden zu können. Initiator des Projekts ist Prof. Dr. Tobias Kollmann, Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship.

Weitere Informationen:

Allgemein:
Wolf-Thomas Nußbruch (SSC), Tel. 0203/379-2751,
Thomas.Nussbruch@uni-due.de
netStart:
Prof. Tobias Kollmann, Tel. 0201/183-2884, 0172/2528888,
tobias.kollmann@uni-due.de
Redaktion: Cathrin Becker, Tel. 0203/379-1489

Ulrike Bohnsack | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie