Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MFG Baden-Württemberg startet Innovationswettbewerb „Zukunftsfähig mit IT“

08.07.2009
Medienminister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart übernimmt Schirmherrschaft
Reinhart: Wettbewerb hilft Unternehmen Innovationspotenziale auszuschöpfen und eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern

Mit der eigenen Roadmap die Innovationskraft nachhaltig steigern: Diese Chance erhalten Unternehmen, die im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Zukunftsfähig mit IT“ ein persönliches Coaching im Wert von 6.000 Euro gewinnen.

Vier prämierte Firmen entwickeln dabei ihren individuellen Strategieplan auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft durch IT-basierte Innovationen. Noch bis zum 24. Juli 2009 können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg bewerben. Die Schirmherrschaft übernimmt Medienminister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.

Die MFG Baden-Württemberg startet ab sofort den Innovationswettbewerb „Zukunftsfähig mit IT“. „IT ist ein wichtiger Innovationsfaktor. Dies zeigt sich gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Der Wettbewerb ‚Zukunftsfähig mit IT’ hilft deshalb Unternehmen, ihre Innovationspotenziale auszuschöpfen und ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern“, sagte der baden-württembergische Medienminister Professor Dr. Wolfgang Reinhart.

Vier ausgewählte Unternehmen haben dabei die Chance auf ein individuelles Coaching im Wert von 6.000 Euro. Zusammen mit den Experten des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung entwickeln sie für ihre Firma eine eigene Roadmap. „Roadmaps sind ein passendes Werkzeug, um strategische Vorausschauprozesse systematisch zu implementieren und auf dieser Basis innovative Produkte und effiziente Geschäftsprozesse zu entwickeln“, erklärte der Medienminister. Gerade in Krisenzeiten sei dies ein echter Wettbewerbsvorteil für Unternehmen aller Branchen.

Grundlage der Coachings sind die Ergebnisse des vom Land Baden-Württemberg unterstützten Forschungsprojekts FAZIT. Im Rahmen von FAZIT wurde ein Roadmap-Prozess durchgeführt, der am Beispiel des Standorts Baden-Württemberg mögliche Entwicklungspfade zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit durch IT-basierte Innovationen aufzeigt. Mit dem Innovationswettbewerb können jetzt auch kleine und mittlere Unternehmen von diesen Ergebnissen profitieren.

Teilnahmeberechtigt für den Innovationswettbewerb sind grundsätzlich alle Unternehmen aus Baden-Württemberg mit bis zu 250 Mitarbeitern. Einzige Anforderung: Sie müssen klar darstellen, dass sie ihre eigene Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit mithilfe eines systematischen und strategischen Einsatzes von IT steigern wollen. Das Bewerbungsformular ist unter www.fazit-forschung.de verfügbar und kann bis zum 24. Juli eingereicht werden. Die vier überzeugendsten Teilnehmer werden von einer Jury prämiert. Die Vorstellung der Gewinner erfolgt im Rahmen der Veranstaltung "Zukunftsfähig mit IT - Innovationsmanagement mit Roadmaps" am 23. September 2009 in Stuttgart. Den erfolgreichen Unternehmen wird zum Abschluss der Coachings Anfang 2010 das Qualitätssiegel „Zukunftsfähig mit IT“ verliehen. Unterstützt wird der Innovationswettbewerb von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected (bwcon), dem Cyberforum in Karlsruhe und dem medien forum freiburg.

Über FAZIT Forschung
FAZIT (Forschungsprojekt für aktuelle und zukunftsorientierte Informations- und Medientechnologien und deren Nutzung in Baden-Württemberg) hat seit 2005 neue Märkte für innovative Informations- und Kommunikationstechnologien identifiziert und bis Anfang 2009 Perspektiven zukünftiger IT- und Medienentwicklung von regionaler Bedeutung erforscht. Am Beispiel Baden-Württemberg hat FAZIT neue Wege beschritten und qualitative Forschung mit statistischen Erhebungen kombiniert. Das Forschungsspektrum reichte von Marktanalysen und Unternehmensbefragungen, über Fallstudien und wissenschaftliche Workshops, bis hin zu Delphi-Studien, Szenarioprozessen und Roadmapping. FAZIT hat 15 relevante Schwerpunktthemen erkannt und dazu kontinuierlich Forschungsergebnisse präsentiert, die durch eine ausgeprägte Transferkomponente Impulse für weitere Forschung und Entwicklung geben. Projektträger von FAZIT war die MFG Stiftung Baden-Württemberg in Stuttgart. Partner waren das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) in Karlsruhe.

Über die MFG Baden-Württemberg
Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwestens, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen besonders Anwenderbranchen wie Automobil- und Maschinenbau sowie die Gesundheitsbranche als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 100.000 Technologiebeziehungen gehört die MFG international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.

Ansprechpartner für die Presse:

MFG Baden-Württemberg

Felix Jansen
Projektleiter Technologiemarketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Telefon: 0711-90715-323
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: jansen@mfg.de

Silke Ruoff
Referentin Kommunikation und Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Telefon: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de

Silke Ruoff | MFG
Weitere Informationen:
http://www.fazit-forschung.de
http://www.fazit-forschung.de/innovationswettbewerb.html
http://www.mfg-innovation.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie