Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Für mehr Internationalität

07.01.2013
Universität Konstanz unterstützt mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative die weitere Internationalisierung von Forschung und Lehre

Für ihre weitere Internationalisierung stellt die Universität Konstanz Fördermittel in Höhe von jährlich 320.000 Euro zur Verfügung. Sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch die einzelnen Fachbereiche können aus dem Fonds Personal- und Sachmittel zur Erhöhung der internationalen Mobilität und zur Gewinnung der weltweit bestqualifizierten Forscherinnen und Forscher erhalten.

Im Laufe der zweiten Förderphase der Exzellenzinitiative wird es in den kommenden fünf Jahren zweimal jährlich eine entsprechende Ausschreibung geben. Damit setzt die Universität Konstanz eine in ihrem Zukunftskonzept angekündigte Maßnahme um. Der Abgabeschluss für Anträge der aktuellen Ausschreibung ist am 15. Januar 2013.

Die Anträge, die von einer Vergabekommission geprüft werden, sind für insgesamt fünf Maßnahmen vorgesehen. So steht Konstanzer Promovierenden die Möglichkeit für ein Auslandsstipendium offen, ausländischen Promovierenden wird umgekehrt ein Kurzzeitstipendium an der Universität Konstanz in Aussicht gestellt. Des Weiteren soll der Aufenthalt von internationalen Gastdozentinnen und -dozenten an der Universität Konstanz gefördert werden. Hinzu kommt die Unterstützung von Summer Schools sowie internationalen Kongressen und Workshops. Schließlich kann eine Anschubfinanzierung für die Beantragung von Drittmittelprojekten zur Internationalisierung geleistet werden.

Ziel des Maßnahmenbündels, das sich in einen Komplex bereits vorhandener Internationalisierungsaktivitäten einfügt, ist die weitere Förderung der Internationalisierung sowohl im Bereich der Lehre als auch der Forschung. Studierende sollen auf der einen Seite besser auf einen internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet werden, auf der anderen Seite soll sich die Sichtbarkeit und Attraktivität der Universität Konstanz für hochqualifizierte ausländische Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhöhen. Im Einzelnen bedeutet dies, dass wissenschaftliche Beziehungen zwischen einzelnen Lehrenden und/oder Fachbereichen auf den Weg gebracht werden. Die Internationalisierung der Lehre soll insbesondere auch in Hinblick auf neue Double Degree- oder Joint Degree-Programme mit ausländischen Universitäten sowie auf die Einführung gemeinsamer Doktoranden- und englischsprachiger Studienprogramme vorangetrieben werden.

Die Maßnahmen basieren auf der vom Rektorat, dem International Office und den Fachbereichen erarbeiteten Internationalisierungsstrategie. Die Anträge zur Förderung der Internationalisierung müssen unter anderem auf die Nachhaltigkeit der Kooperation mit ausländischen Hochschulen abzielen. Ebenso sollen sie Forscherinnen in angemessener Form berücksichtigen. „Bei dieser ersten Ausschreibung handelt es sich gewissermaßen um einen Versuchsballon. Wir wollen herausfinden, wie die Bedürfnisse der Konstanzer Fachbereiche und Lehrenden aussehen und wie ihre Internationalisierungsbemühungen aus Mitteln der Exzellenzinitiative unterstützt werden können“, erklärt Prof. Dr. Silvia Mergenthal, Prorektorin für Internationales und Gleichstellung, die neue Initiative. Für künftige Ausschreibungen sollen entsprechende Anpassungen an diese Bedürfnisse vorgenommen werden. Die Abgabefristen für die Anträge werden in den kommenden fünf Jahren jeweils der 15. Mai und 15. November sein.

Weitere Informationen:
http://www.international.uni-konstanz.de/konstanzer-wissenschaftler-mitarbeiter/ausschreibungen/#Exzellenzinitiative
Kontakt:
Universität Konstanz
Kommunikation und Marketing
Telefon: 07531 / 88-3603
E-Mail: kum@uni-konstanz.de
Prof. Dr. Silvia Mergenthal
Universität Konstanz
Prorektorin für Internationales und Gleichstellung
78457 Konstanz
Telefon: 07531 / 88-2435
E-Mail: Silvia.Mergenthal@uni-konstanz.de

Julia Wandt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-konstanz.de

Weitere Berichte zu: Exzellenzinitiative Lehrenden Promovierenden

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie