Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr als 400 Schüler im Wettbewerb um den Baum des Pythagoras

28.09.2010
3. Internationale Kölner Mathematikturnier für Schüler und Schülerinnen stellt realitätsnahe Aufgaben aus der Forensik

Der Wettkampf der klugen Köpfe, schnellen Rechner und gewieftesten Problemlöser geht in die dritte Runde: mehr als 400 Schüler gehen in Köln zum 3. Internationalen Kölner Mathematikturnier an den Start. Achtzig Teams von fünfzig Gymnasien und Gesamtschulen aus dem Rheinland treten zum Kampf um die richtige Lösung kniffliger Probleme gegen Professoren sowie Schüler aus Belgien und den Niederlanden an. Siegertrophäe des Wettstreits wird auch diesmal der „Baum des Pythagoras“ sein.

Diesmal werden die Jungmathematiker neben ausgesuchten mathematischen Nüssen auch realitätsnahe Aufgaben aus der statistischen Forensik zu knacken haben. Experte und Juror vor Ort ist Professor Max Baur leitender Forensiker und Gerichtsgutachter der Uni Bonn.

Das Turnier wird durch den Vertreter der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät Professor Horst Struve eröffnet und gliedert sich in zwei Teile:

Von 11.15-12.15 Uhr findet die "Mathematische Staffel" statt, in der Fünfer-Teams im direkten Wettbewerb gegeneinander antreten und versuchen werden so viele Aufgaben wie möglich zu lösen - dabei ist, wie bei Sportveranstaltungen, der aktuelle Spielstand für alle Teilnehmer auf großen Leinwänden allzeit einsehbar. Der besondere Clou dieser Runde: Ein Professoren-"Dreamteam" wird sich mit den Schülern messen.

Von 13.45-15.15 Uhr findet dann der "Sum of Us" Wettbewerb statt, in dem jedes Schülerteam eine realitätsnahe "Untersuchungsakte“ zu einem Mordfall zur Bearbeitung erhält. Die Akte wurde zusammen mit den Profis des Nederlands Forensic Institut entwickelt. Es handelt sich um Aufgaben aus der statistischen Forensik, die zeigen werden, wie Mathematik ihre Anwendung in der kriminalistischen DNA-Spurenanalyse findet.

Die Siegerteams des Tages werden um 16.00 Uhr geehrt, nachdem Herr Professor Max Baur Einblicke in seine forensische Forschung und Gutachtertätigkeit vor Gericht gegeben hat.

Das Turnier wird in Zusammenarbeit mit der Universität Nimwegen (Niederlande) und der Universität Löwen (Belgien) ausgerichtet. Dort werden zeitgleich Schüler die gleichen Aufgaben bearbeiten und sind via Life-Schaltung mit den Kölner Turnierteilnehmern verbunden.

Ort: Zentralmensa der Universität, Zülpicher Straße 70

Wann: Freitag, 01. Oktober 2010, 10.30 – 16.00 Uhr

Bei Rückfragen: Dr. Ingo Witzke, Ingo.Witzke@uni-koeln.de 0221 470 4756, 0170 480 4883

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker

Gabriele Rutzen | idw
Weitere Informationen:
http://matheturnier.uni-koeln.de/index.php

Weitere Berichte zu: Forensik Mathematikturnier Pythagoras statistische Forensik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie
28.07.2017 | Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V.

nachricht Kieler Projekt „FucoSan – Gesundheit aus dem Meer“ erhält 2,2 Millionen Euro
27.07.2017 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Firmen räumen bei der IT, Mobilgeräten und Firmen-Hardware am liebsten in der Urlaubsphase auf

28.07.2017 | Unternehmensmeldung

Dunkel war’s, der Mond schien helle: Nachthimmel oft heller als gedacht

28.07.2017 | Geowissenschaften

8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

28.07.2017 | Förderungen Preise