Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leuphana startet Wettbewerb für Unternehmensgründer

15.05.2012
Zwei Jahre Start-up-Unterstützung zu gewinnen - Internationale Jury kürt die Sieger

Manchmal braucht es für die Gründung eines eigenen Unternehmens nur den richtigen Anstoß. Den könnte der Gründungswettbewerb „Leuphana Business Accelerator“ geben. Die Leuphana Universität Lüneburg schreibt ihn jetzt erstmals aus. Gesucht werden innovative Gründungskonzepte.

Mit Hilfe der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leuphana sollen sie zu nachhaltig wachsenden Unternehmen weiterentwickelt werden. Eine Jury aus international und national erfolgreichen Gründern und Investoren sowie Wissenschaftlern und regionalen Akteuren wählt dafür die drei besten Konzepte aus. Das Team des Innovations-Inkubators der Leuphana organisiert den Wettbewerb.

Den Siegern winkt eine umfassende Start-up-Unterstützung: Bis zu zwei Personen pro Gründerteam werden mit jeweils einer halben Stelle für zwei Jahre im Inkubator eingestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gründungsbezogener Lehrstühle und des Existenzgründungs-Service der Leuphana Professional School unterstützen sie individuell bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee.

Die Experten helfen dabei, Businesspläne zu erstellen und den Markt zu analysieren, damit marktreife Produkte oder Dienstleistungen entstehen können. Die Sieger erhalten außerdem wissenschaftliche Unterstützung aus den für sie einschlägigen Forschungsschwerpunkten an der Leuphana. Sie profitieren vom weitverzweigten Netzwerk des Existenzgründungs-Services zu Unternehmen und Organisationen der Region.

Bewerben können sich Gründungsinteressierte mit abgeschlossenem Hochschulstudium, die sich zwischen den drei großen norddeutschen Ballungszentren Hamburg, Bremen und Hannover ansiedeln möchten. Zu diesem Gebiet zählen die elf Landkreise Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Verden und Uelzen. Bewerbungsschluss ist am 15. August 2012. Im Frühjahr 2013 wird der Wettbewerb erneut ausgeschrieben.

Die Leuphana Universität Lüneburg wurde 2011 im Ranking der gründerfreundlichsten Hochschulen Deutschlands als beste Adresse für Gründer im Norden ausgezeichnet. Der Gründungswettbewerb Leuphana Business Accelerator ist eines von mehr als 50 Projekten innerhalb des Innovations-Inkubators der Leuphana Universität Lüneburg. Das EU-Großprojekt Inkubator fördert die Region durch den Transfer von Wissen in die Wirtschaft. Seine Hauptarbeitsfelder sind Gesundheit, Digitale Medien und Nachhaltige Energie. Die Forschung an der Leuphana prägen die vier Wissenschaftsinitiativen Nachhaltigkeit, Kultur, Wirtschaft und Bildung.

Henning Zuehlsdorff | idw
Weitere Informationen:
http://www.leuphana.de/business-accelerator

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)
26.05.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

How herpesviruses win the footrace against the immune system

26.05.2017 | Life Sciences

Water forms 'spine of hydration' around DNA, group finds

26.05.2017 | Life Sciences

First Juno science results supported by University of Leicester's Jupiter 'forecast'

26.05.2017 | Physics and Astronomy