Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Landespreis Hochschullehre 2008 für trinationalen Studiengang Physik

13.02.2009
Hochwertige Lehre ist für die Hochschulen von grundlegender Bedeutung, deshalb vergibt die Landesregierung den Landespreis Hochschullehre für außergewöhnliche und innovative Studien-Angebote.

Mit insgesamt 50.000 Euro gehört der Landespreis Hochschullehre zu den am höchsten dotierten Preisen im Saarland. Einer der Teilpreise in Höhe von 20.000 Euro ging in diesem Jahr an Prof. Dr. Christian Wagner von der Universität des Saarlandes (Fachrichtung Technische Physik), Prof. Dr. Malte Henkel (Universität Poincaré Nancy I) und Assistenzprofessor Dr. Roland Sanctuary (Universität Luxemburg).

Sie wurden im Rahmen einer Feierstunde vom saarländischen Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel für die Entwicklung des "integrierten Saar-Lor-Lux-Studienganges Physik" ausgezeichnet.

Die drei Professoren entwickelten den ursprünglich binationalen deutsch-französischen Studiengang zu einem trinationalen Studiengang weiter, der in das Studienprogramm der Deutsch-Französischen Hochschule übernommen wurde. Besonderheiten des Studiengangs sind die interkulturelle Ausrichtung der Lehre und die integrative Verbindung von Theorie und Praxis. Die Studenten können ohne administrative Mehrbelastung in drei Ländern studieren. Das fördert sowohl Fremdsprachenkenntnisse als auch soziale Kompetenzen. Minister Rippel betonte, dass in diesem Studiengang der Frauenanteil mit 32 Prozent überdurchschnittlich hoch ist. Im gesamten Bundesgebiet beträgt der Anteil der Frauen in Physik-Studiengängen nur 18 Prozent.

Der Präsident der Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Volker Linneweber, freute sich mit den Preisträgern über die Auszeichnung: "Die Universität des Saarlandes verfügt über ein modernes und qualitativ hochwertiges Studienangebot. Dazu zählt auch der Saar-Lor-Lux-Studiengang Physik. Die Auszeichnung mit dem Landespreis Hochschullehre 2008 zeigt einmal mehr, dass an unserer Uni exzellente Lehre angeboten wird und dass die Kooperation mit den Universitäten der Großregion einen profilbildenden Mehrwert für die Universität des Saarlandes darstellt."

Der Landespreis Hochschullehre wurde zum sechsten Mal vergeben. Der Auswahlkommission gehören eine paritätische Anzahl von Hochschullehrern und Studenten an. In diesem Jahr wurden insgesamt elf Lehrveranstaltungen für den Preis vorgeschlagen. Jeder Vorschlag wurde von drei Gutachtern unabhängig voneinander bewertet. Schließlich wurden drei Projekte für die Auszeichnung ausgewählt. Ein weiterer Preis in Höhe von 15.000 Euro ging an die Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie an die Universität Metz für die Lehrveranstaltung "Rollenspiel Autofabrik". Der dritte Preis in Höhe von ebenfalls 15.000 Euro ging an ein Studienprojekt der Hochschule der Bildenden Künste Saar mit dem Titel: "Das inszenierte Fenster in der nächtlichen Stadt".

Saar - Uni - Presseteam | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE