Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenzzentrum für Elektromobilität entsteht im TechnologieParkDortmund

06.06.2011
Förderzusage in Höhe von 1,2 Mio. Euro an das TechnologieZentrumDortmund und die EMC Test NRW GmbH / Ziel: Elektrofahrzeuge am Massenmarkt durchsetzen

Die TechnologieZentrumDortmund GmbH sowie die im Zentrum ansässige EMC Test NRW GmbH freuen sich über einen Zuwendungsbescheid für das Projekt „TIE-IN Technologie und Prüfplattform für ein Kompetenzzentrum für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze“ in Höhe von 1,2 Mio. €.

Das Gesamtprojekt unter Federführung der Technischen Universität Dortmund mit einem Fördervolumen von 7,2 Mio. € wurde im Rahmen des Wettbewerbes „ElektroMobil.NRW“ von einer Jury ausgewählt.

Die Finanzierung erfolgt aus dem Programm „Rationale Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen progres.nrw“ sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Elektromobilität NRW. Elektrofahrzeuge können sich zukünftig nur dann am Massenmarkt durchsetzen, wenn rechtzeitig wichtige Impulse für eine optimierte Forschungs-, Entwicklungs- und Testumgebung geliefert werden. Ziel des Projektes ist es daher, bis 2014 die technischen Voraussetzungen für ein Kompetenz- und Innovationszentrum für Elektromobilitätsinfrastruktur und Netze zu entwickeln und aufzubauen.

Gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund und weiteren zahlreichen Industriepartnern werden im Kompetenzzentrum für Elektromobilität zukünftig Prüf- und Testverfahren für die elektrische und kommunikationstechnische Interoperabilität von Elektrofahrzeugen, Lade- und Abrechnungssystemen und dem Stromversorgungsnetz entwickelt sowie die zugehörigen Randbedingungen geschaffen.

„Durch die große Interdisziplinarität der Projektbeteiligten kann die gesamte Kette vom Stromnetz, Ladestationen, Abrechnungssysteme bis hin zu den Bordsystemen abgebildet werden“ so Guido Baranowski, Leiter des TechnologieZentrumDortmund. Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Elektromobilität erfährt das TechnologieZentrumDortmund einen weiteren attraktiven und zukunftsträchtigen Ausbau mit einem großen Potenzial für erfolgreichen Technologietransfer.

„Mit der Entscheidung zur Errichtung eines Kompetenzzentrums für Elektromobilität am Standort Dortmund wurde ein wertvoller Baustein gelegt, der dazu beitragen wird, Nordrhein-Westfalen zu einem bedeutenden Innovations- und Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge zu etablieren. Das Kompetenzzentrum wirkt somit als Hotspot für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Elektromobilitätsindustrie in NRW“, kommentiert Gerhard Pohlmann, Geschäftsführer der EMC Test NRW GmbH. www.tzdo.de www.emc-test.de Bildzeile zum Pressefoto TZDO_Elektromobiliät: Über die Förderzusage für das neue Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Dortmund freuen sich Guido Baranowski, Leiter des TechnologieZentrumDortmund, und Gerhard Pohlmann, Geschäftsführer der EMC Test NRW GmbH. TechnologieZentrumDortmund GmbH (TZDO)

Das TZDO gehört zu den größten und erfolgreichsten Technologiezentren weltweit. Es bietet jungen Unternehmen sowie Start-ups in zukunftsweisenden Technologien – von der Informationstechnologie über die Biomedizin und Mikro- und Nanotechnologie bis hin zur Produktions- und Fertigungstechnik - auf mehr als 100.000 m² eine attraktive Infrastruktur und ein umfassendes Dienstleistungsmanagement, um ihre Ideen und Konzepte umzusetzen.

Die Kompetenzzentren des TechnologieZentrumDortmund fördern den Technologietransfer aus den wissenschaftlichen Einrichtungen der Region und forcieren den interdisziplinären Austausch sowie die Zusammenarbeit unterschiedlicher Forschungs- und Entwicklungsbereiche. EMC Test NRW GmbH electromagnetic compatibility Die EMC Test NRW GmbH betreibt das mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen errichtete Kompetenzzentrum für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) in Dortmund.

Als herstellerunabhängiges Unternehmen steht das Unternehmen seinen Kunden seit September 1995 in einem mehrschichtigen Betrieb zur Verfügung. Mit der vorhandenen technischen Ausstattung und dem Know How der Mitarbeiter gehört das Unternehmen zu den leistungsfähigsten EMV-Dienstleistern Europas. Mit einem Team von über 30 Mitarbeitern erbringt die EMC Test NRW GmbH Dienstleistungen mit Schwerpunkten im Fahrzeug-, Industrie- und Bahnbereich. Beratung und Engineering stehen ebenfalls im Mittelpunkt. Ziel des Unternehmens ist die umfassende Unterstützung der Kunden in innovativen Fragen zur elektromagnetischen Verträglichkeit.

Ansprechpartner:
TechnologieZentrumDortmund
GmbH
Guido Baranowski –
Vorsitzender der
Geschäftsführung
Emil-Figge-Str. 76-80
44227 Dortmund
Tel.: 0231 9742-101
Fax: 0231 9742-395
Email: baranowski@tzdo.de
Web: www.tzdo.de
Ansprechpartner:
Gerhard Pohlmann
Geschäftsführer
EMC Test NRW GmbH
Emil-Figge-Str. 76
44227 Dortmund
Tel: 0231 / 9742-750
Fax: 0231 / 9742-755
Email: service@emc-test.de
Web: www.emc-test.de

Verena Goldbach | EMC Test NRW GmbH
Weitere Informationen:
http://www.emc-test.de
http://www.tzdo.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Wirtschaftspreis für Forschung in Gesundheitsökonomik
21.08.2017 | Joachim Herz Stiftung

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz