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Innovationspreis NEO 2010 ausgeschrieben: Energieforschung im Fokus

28.06.2010
TRK sucht die innovativsten Energie-Ideen aus dem gesamten Bundesgebiet / 20.000 Euro für zukunftsweisende Lösung / Ab sofort online bewerben unter www.technologieregion-karlsruhe.de / Einreichen bis zum 19. Juli

NEO2010 – der Name ist Programm. Nicht nur der Titel des Innovationspreises der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) für herausragende Forschungsleistungen ist neu, auch das Konzept dahinter. Erstmalig wird bundesweit ausgeschrieben – erstmalig steht mit Energieforschung ein einziges Zukunftsthema zentral im Fokus der Jury.

Zur Teilnahme an der mit 20.000 Euro dotierten Ausschreibung sind ab sofort Bewerberinnen und Bewerber aus Wissenschaft und Wirtschaft in ganz Deutschland aufgerufen. Zum Auftakt des neuen NEO werden faszinierende Energie-Innovationen für die Welt von morgen gesucht. „Wir freuen uns auf wahrhaft ‚elektrisierende’ Ideen. Energie steht wie kaum ein anderes Thema inmitten der gesellschaftlichen Diskussion. Wir wollen wissen, wie innovativ deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen wirklich sind und suchen herausragende energietechnologische Innovationen, die einem breiten Publikum vermittelbar sind und international einen Beitrag zur Lösung von energiefachlichen Fragestellungen leisten“, sagt TRK-Vorsitzender Heinz Fenrich.

Preiswürdig sind verständliche Innovationen – die Entwicklung und Anwendung von Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen –, die sich mindestens im Stadium experimenteller Entwicklung (also nicht mehr in der Grundlagenforschung) befinden und eine berechtigte Aussicht auf Markterfolg haben. Kreativität, Erneuerungsgeist und unternehmerischer Mut in Bezug auf technologische Lösungen von morgen sind ausschlaggebend.

Wie kann Energie erzeugt, übertragen oder umgeformt und das Klima geschützt werden? Wie können künftige Energiequellen entwickelt werden? Wie können sie effizient genutzt und ausgebaut werden? Wichtige Schlüsselfragen, die in Wirtschaft und Industrie mittlerweile zu entscheidenden Triebfedern geworden sind und auch für die Zukunftsfähigkeit der modernen Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Wind einfangen, Sonne anzapfen, Erdgas fördern oder Biogas-Energie direkt vom Acker gewinnen, die Idee darf „einfach“, „anders“ oder „quer“ gedacht sein. Denn am Wettbewerb um den Innovationspreis NEO2010 kann sich jeder beteiligen, der mit praxisorientierter Forschung einen innovativen Beitrag zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz leistet. Eine prägnante Idee dieser Art aus einem anderen Forschungsbereich war etwa das „Kleben ohne Klebstoff“ – Gewinner des Innovationspreises 2006: Hierbei ermöglicht eine Präzisionstechnik, Materialien der Lebensmittel- und der Textilindustrie wie Textilien, Papiere oder sogar Windeln noch schneller und besser per Ultraschall zu verschweißen.

www.technologieregion-karlsruhe.de – Erstbewerbung per Kurzprofil senden

Interessierte Forscherinnen und Forscher aus ganz Deutschland können sich ab sofort bis zum 19. Juli per Kurzprofil bewerben. Unterschiedlichste Gruppierungen und Teams können teilnehmen: von Forschungsgruppen, Fachkräften aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft über Hochschulseminar bis hin zu Unternehmen sowie Institutionen. Die eingereichten Vorschläge müssen bestimmte Kriterien erfüllen – so muss eine überzeugende Leitidee zur Energieforschung (außer zu Elektromobilität, da „Verkehr/Mobilität“ bereits als NEO2011-Jahresthema vorgesehen ist) zugrunde liegen, die Innovation auf ein marktfähiges Produkt oder eine marktfähige Dienstleistung zielen sowie eine globale Relevanz erwarten lassen und eine Nähe zur TRK bestehen. Bewerbungsformular und -modalitäten finden sich unter www.technologieregion-karlsruhe.de.

Wer wird nominiert? Eine hochkarätige Jury entscheidet

Der Innovationspreis bietet objektive Rahmenbedingungen: Eine hochkarätige Fachjury mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, der unter anderem Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Bernd Bechtold, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), und Dr. Wolfram Münch, Vorstand der Stiftung Energieforschung, angehören, wählt die zehn besten Einsendungen zu Energie-Technologien, -Produkten, -Dienstleistungen oder -Verfahren aus. Anschließend können diese Bewerber eine weitere Ausarbeitung ihrer Vorschläge einreichen. Aus diesen Arbeiten nominiert die Jury dann die fünf besten für den Abend der festlichen Verleihung in Karlsruhe: Mitte Dezember werden im Hauptsitz der EnBW in Karlsruhe alle nominierten Arbeiten präsentiert – und der Preisträger des NEO2010 feierlich bekannt gegeben.

Die TRK – entwicklungsstark in Forschung und Innovation

Gastgeber mit nationaler und internationaler Strahlkraft: Die TechnologieRegion Karlsruhe gehört zu den Regionen mit höchster Forscherdichte, beachtlichen Patentanmeldungsraten und einer optimalen Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Hier sind innovative Spitzentechnologien zuhause – mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und seinem Zentrum Energie, dem für das European Institute of Innovation and Technology (EIT) in Karlsruhe koordinierten Projekt „InnoEnergy“, der „Stiftung Energieforschung“ der EnBW sowie zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region ist die TechnologieRegion Karlsruhe zudem einer der wichtigsten Energieforschungsstandorte in Europa. Nachhaltige Innovationskultur wird in der Region großgeschrieben. Beste Voraussetzungen also, um hier herausragende Forschungs- und Innovationsleistungen mit dem NEO2010 zu würdigen. „Die Forschungskompetenz der TechnologieRegion ist eine Messlatte: Wer beim NEO2010 besteht, gehört zu den Besten“, so Heinz Fenrich.

Energie braucht Impulse. Daher wird der Innovationspreis NEO2010 von der EnBW unterstützt.

Die TechnologieRegion Karlsruhe ist der bundesländerübergreifende Zusammenschluss von zehn Städten, vier Landkreisen und dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein. Die Standortvorteile der Region werden unter dem Motto „Hightech trifft Lebensart“ gemeinsam vermarktet. In dieser Aktionsgemeinschaft arbeiten Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur eng zusammen, um alle Ressourcen im Wettbewerb der Regionen zu bündeln. 2004 hat die TechnologieRegion Karlsruhe erstmals den Innovationspreis ausgeschrieben und prämiert damit herausragende Leistungen in den Bereichen Produkt- Prozess- und Dienstleistungsinnovationen.

Kontakt:
Pressestelle der TechnologieRegion Karlsruhe:
Bernd Wnuck
Stadt Karlsruhe
Rathaus am Marktplatz
76124 Karlsruhe
presse@technologieregion-karlsruhe.de
DauthKaun Public Relations
Katharina Dreger
Monbijouplatz 5
10178 Berlin
Telefon 030 2404786-31
Telefax 030 2404786-10
pr@dauthkaun.de, www.dauthkaun.de

Bernd Wnuck | DauthKaun Public Relations
Weitere Informationen:
http://www.technologieregion-karlsruhe.de

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