Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Gründen, Fördern, Wachsen“ - Hessen startet in die „Gründerwoche Deutschland“

19.11.2013
Zum Auftakt der „Gründerwoche Deutschland“ für Hessen luden das F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte gemeinsam mit dem Land Hessen und weiteren Partnern am Montag, 18. November 2013, in THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen ein.

Zum nunmehr zweiten Mal kamen Gründungsinteressierte, Gründer, Unternehmer, Experten und Investoren unter dem Motto „Gründen, Fördern, Wachsen“ zusammen und tauschten sich über regionale und überregionale Gründerthemen aus.

Axel Henkel, Abteilungsleiter für den Bereich Außenwirtschaft, Mittelstand, Berufliche Bildung, Energie und Technologie im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, der den kurzfristig verhinderten hessischen Wirtschaftsminister Florian Rentsch vertrat, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Gründergeistes für eine vitale Wirtschaft sowie die Anstrengungen und unterstützenden Maßnahmen des Landes Hessen im Bereich Gründung.

Henkel lobte in diesem Zusammenhang die 2012 entstandene Plattform „Gründen, Fördern, Wachsen“ als ideale Gelegenheit, von dem Know-how und der Leistungsvielfalt der hessischen Gründerlandschaft zu profitieren.

Die Veranstaltung eröffnete Markus Garn, Mitglied der Geschäftsleitung des F.A.Z.-Instituts und Initiator der „Gründen, Fördern, Wachsen“.

In seiner Begrüßung hob er deren Plattform- und Netzwerkgedanken hervor, der von Gründern als besonders wertvoll erachtet werde. Das zeige sich u.a. in knapp 300 Anmeldungen und damit einer mehr als positiven Resonanz auf dieses Veranstaltungsformat, zu der auch die zahlreichen Partner beigetragen hätten.

Umso mehr freue er sich, über 30 Referenten und Experten begrüßen zu dürfen, die in Vorträgen, Diskussionsforen und im BeratungsCafé wertvolle Anstöße geben und von deren Erfahrungen die Teilnehmer maßgeblich profitieren könnten.

Den Auftakt bildete Dr. Manfred Ziegler, Geschäftsführer von MineralBrunnen RhönSprudel, der in seinem Impulsvortrag die notwendige Entwicklung zu einem innovationsgetriebenen Unternehmen mit Marktführerschaft schilderte.

Auch Tim R. Wichmann, Gründer und Geschäftsführer der 2010 entstandenen und im Investitionsgüterdesign tätigen The Kaikai Company, wusste in einem zweiten Impulsvortrag bereits von einigen unternehmerischen Erfolgen und Auszeichnungen für innovative Designlösungen zu berichten.

Anschließend wurden in drei parallelen Foren die Themen „Segen oder Fluch? Finanzierung durch Mikro, Banken, Venture und Co.“, „Old needs New Economy? Tradition trifft Gründerspirit“ und „Neugier auf Neues? IT, Hightech und Life Science zum Anfassen“ näher beleuchtet und kontrovers diskutiert. Jeweils fünf Experten und Gründer gaben ihre Einschätzungen und Erfahrungen in Impuls-Statements wieder und stellten sich den Fragen des Moderators sowie der Teilnehmer.

Abgerundet wurde das Programm durch eine Keynote von Max Wittrock, Gründer und Geschäftsführers des 2007 gegründeten Onlinehandels mymuesli. Er zeigte auf, wie es mymuesli gelang, innerhalb kurzer Zeit das seinerzeit bereits etwas angestaubte Öko-Produkt Müsli neu zu beleben, indem Konsumenten die Wahl der Zutaten überlassen wird, um sich eine eigene individuelle Müslimischung zusammenzustellen. Das Grußwort von Gottfried Milde, Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, bildete den Abschluss der offiziellen Agenda.

Parallel zum Vortragsprogramm bot sich den Teilnehmern zudem die Möglichkeit, sich im „Gründermarktplatz“ an den Ständen der Veranstaltungspartner und Aussteller zu informieren und im BeratungsCafé in vorab vereinbarten persönlichen Gesprächen mit Experten und Unternehmern individuell auszutauschen.

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie initiierte „Gründerwoche Deutschland“ ist Teil der „Global Entrepreneurship Week“, die in über 130 Ländern weltweit stattfindet.

Sie bietet Gründern und Gründungsinteressierten im Zeitraum vom 18. bis 24. November 2013 bundesweit ein vielfältiges Angebot an Beratungen, Workshops, Informationsveranstaltungen, Wettbewerben und Events rund um das Thema Selbständigkeit.

Initiator und Projektträger der Veranstaltung „Gründen, Fördern, Wachsen“ ist das F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Die Veranstaltung ist kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie weitere Partner.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Ressort Gründungs- und Wachstumsprojekte im F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte erhalten Sie bei Lea Wissel, Frankenallee 68–72, 60327 Frankfurt am Main, Telefon: (0 69) 75 91-15 64, Fax: -23 01, innovationsprojekte@faz-institut.de, www.gruenden-wachsen.de.

Gründen ● Fördern ● Wachsen
F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte
Frankenallee 68-72
60327 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 75 91-21 67
Telefax: +49 (0) 69 75 91-23 01
www.gruenden-wachsen.de
www.innovationsprojekte.de
www.faz-institut.de

Lea Wissel | F.A.Z.-Institut
Weitere Informationen:
http://www.faz-institut.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie