Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Großzügige Unterstützung für internationale Krebsforscher

01.04.2009
Freude an Universitätskliniken und Forschungsstätten in ganz Europa: Die VFK Krebsforschung vergibt dieses Jahr Forschungsgelder von über einer Million Euro.

"Die VFK und ihre Spender leisten einen Beitrag zur Forschungsförderung, die einen tatsächlichen Bedarf hat, der trotz erheblicher Anstrengungen der öffentlichen Geldgeber, privater Stiftungen und der Industrie nicht einmal annähernd gedeckt werden kann", erklärt Prof. Manfred Westphal vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates die Wichtigkeit der Forschungsgelder.

Insgesamt geht die Forschungsunterstützung dieses Jahr an 13 vielversprechende Projekte, die je nach Projektgrösse zwischen 30.000 und 100.000 Euro erhalten. Neben Wissenschaftlern in Hamburg empfangen unter anderem auch Forscher der Universitäten in Düsseldorf, Giessen und München Unterstützung von der VFK Krebsforschung. Auch skandinavische Programme aus Kopenhagen und Lund stehen auf der Förderliste, sowie ein europäisches Verbundprojekt, welches der Notwendigkeit, international Kompetenz zu vernetzen, Rechnung trägt.

Mit den Forschungsgeldern werden aussichtsreiche Projekte in der Krebsforschung gefördert, die z.t. noch in frühen Phasen sind und erst bei ersten Ergebnissen und weiterer Entwicklung in größere Projekte für umfangreichere Anträge ausgebaut werden. Inhaltlich werden dabei das Gebiet der Mechanismen der Metastasierung, aber auch das Gebiet der Gehirntumorforschung und Untersuchungen im Bereich von Brust- oder Blasenkrebs unterstützt.

"Wir haben die Projekte ausgewählt, die uns besonders aussichtsreich erscheinen. Sie decken sich mit unserem Anspruch, schnellstmöglich selektive Ansätze für neue Behandlungsmethoden in der Onkologie zu finden", erklärt Regina Schneider-English, Geschäftsführerin der VFK Krebsforschung, die Entscheidung ihres wissenschaftlichen Beirats. "Leider dauert es aber noch viel zu lange, bis von der Aufklärung eines Krankheitsmechanismus einer Tumorzelle daraus ein neues Medikament wird. Aber ohne das Identifizieren dieser Mechanismen gibt es überhaupt keinen Fortschritt", so Schneider-English weiter.

Die VFK Krebsforschung stellt jährlich Gelder für die Krebsforschung bereit, die in Spendenaufrufen gesammelt werden, wobei man sich am Muster der Spendeneinwerbung verwandter Organisationen in den USA orientiert. "Wir sind unglaublich Stolz auf unseren bisherigen Erfolg, der es uns erlaubt in diesem Jahr erstmalig einen so großen Betrag an Spendengeldern an eine breit gestreute Gruppe von Wissenschaftlern geben können", so Schneider-English.

Während diese sich noch über ihre Forschungsgelder freuen, arbeitet die VFK Krebsforschung bereits an den Bewerbungen für das kommende Jahr. Vorrang wird auch dieses Jahr wieder an Projekte gegeben, die direkt für die Diagnose und Behandlung von Krebs relevant sind.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.vfk-krebsforschung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie