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Grenzüberschreitend: Architekturwettbewerb ehrt seine Sieger mit 15.000 Euro

28.11.2012
Studierende der Hochschulen Oldenburg, Ostwestfalen-Lippe und des Masterstudiengangs Städtebau NRW gewinnen im internationalen Ideenwettbewerb „Fehnsiedlung 2.0/New Blue“:

Der von der Hochschule OWL, den Städten Papenburg und Groningen sowie vier weiteren Hochschulen ausgelobte Wettbewerb suchte Entwürfe für die nachhaltige Weiterentwicklung zweier Wohngebiete in Deutschland und den Niederlanden. Jetzt wurden in den Niederlanden die Sieger ausgezeichnet.

„Fehnsiedlung 2.0/New Blue“ ist ein internationaler studentischer Ideenwettbewerb, der nachhaltiges Bauen, Stadt- und Landschaftsentwicklung in der Ems Dollart Region zum Thema hat.

Die Sieger wurden Anfang November 2012 im niederländischen Blauwestad geehrt. Zehn Studierende aus Deutschland und den Niederlanden teilen sich zu gleichen Teilen ein Preisgeld von insgesamt 15 000 Euro. Die Preise überreichte Wiebe van der Ploeg von der Provinzregierung Groningen.

In diesem Wettbewerb erarbeiteten die Studierenden Entwürfe für die nachhaltige Weiterentwicklung von zwei Wohngebieten: Blauwestad in der Gemeinde Oldambt in den Niederlanden und Südlicher Spillmannsweg in Papenburg.

„Es ist unglaublich, was für ein Potenzial in den Studierenden steckt. Ihre Ideen sind sehr frisch“, sagt Kathrin Volk, Projektleiterin des Wettbewerbs und Professorin an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule OWL). Studierende aus fünf Hochschulen in den Niederlanden und Deutschland nahmen an dem Wettbewerb teil: Noordelijke Hogeschool Leeuwarden, Hanzehogeschool Groningen, Jadehochschule Oldenburg, Hochschule für angewandte Wissenschaft (HAWK) Hildesheim und die Detmolder Schule für Architektur an der Hochschule OWL. Der Wettbewerb fand im Rahmen des binationalen Projekts „Nachhaltige Energien Niederlande Deutschland“ (NEND) statt.

Die Entwürfe wurden in Teams von zwei bis drei Studierenden im Laufe des Sommersemesters 2012 ausgearbeitet. Juriert wurden die Beiträge bereits am 13. September 2012 in Detmold. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Ludger Heidbrink (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen) bewertete u.a. die Innovation des Konzeptes, die räumliche Qualität und die Nachhaltigkeit des Projektes. Berücksichtigt wurde ferner, dass die Arbeiten von Studierenden unterschiedlicher Fachdisziplinen erarbeitet wurden.

Im Anschluss an die jetzige Preisverleihung werden die Entwürfe in den beteiligten Gemeinden Papenburg und Oldambt der Öffentlichkeit präsentiert. „Im Idealfall könnte der Wettbewerb Ideen liefern, die man mit einem professionellen Büro weiterdenken und umsetzen kann“, so Volk.

Preisträger (es wurden insgesamt 10 Preisgelder á 1.500 € vergeben):

Thema Blauwestad „New Blue“: Rik Veltman (Hanzehogeschool Groningen), Thomas Richard Herbert, Mathis V. Günther (master städtebau nrw), Katharina Bode, Max Kissing (master städtebau nrw), Michaela Fedeli, Anna Grube (Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Höxter), Britta Liebe, Julia Sack (Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Höxter)

Thema Papenburg „Fehnsiedlung 2.0“: Christopher Dierkes, Siegmund Graup (master städtebau nrw), Christoph Ellermann, Patrick Alsos (Jade Hochschule Oldenburg), Simon Zeilstra (Hanzehogeschool Groningen), Alexandra Hammes, Igor Isaev (master städtebau nrw), Julian Maurer, Marion Stark, Mathis Höller (master städtebau nrw)

Die Jurymitglieder waren: Prof. Ludger Heidbrink (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen, Vorsitz der Jury), Dirk Landeck (Stadtbaurat, Leiter der Bauverwaltung der Stadt Papenburg), Karin Kellner (Architektin, Hannover), Martin Rein-Cano (Landschaftsarchitekt, Berlin), Prof. Matthias Rottmann (Köln), Dietmar Riecks (Architekt, Bochum)

Die Arbeiten wurden nach folgenden Kriterien bewertet: Innovation des Konzeptes, Umsetzung des Leitbildes, Zukunftsfähigkeit des Projektes, räumliche Qualität, architektonische/städtebauliche/freiraumplanerische Qualität, Nachhaltigkeit des Projektes (u. a. Aspekt des ökologischen Bauens, Nutzungsvielfalt, generationsübergreifende Aspekte, etc.), Qualität der Darstellung. Berücksichtigt wurde ferner, dass die Arbeiten von Studierenden unterschiedlicher Fachdisziplinen erarbeitet wurden.

Heide Teschner | HS-OWL.de
Weitere Informationen:
http://www.hs-owl.de/fb1

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