Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Gewinner des Siemens Future Living Award 2013 stehen fest

15.01.2013
Feierliche Bekanntgabe auf der LivingKitchen 2013.

Innovationsführer Siemens und das renommierte Interior-Design-Magazin AD Architectural Digest haben gestern auf der LivingKitchen 2013 in Köln die Gewinner des Siemens Future Living Awards prämiert. Architekten, Designer und andere Kreative waren aufgefordert, Visionen rund um die Zukunft von Kochen und Leben zu entwickeln.

Der erste Platz ging an aroma_ID Designstudio aus Offenbach am Main mit dem Projekt "Küche der Zukunft: 2020 - 2035 - 2050". Prominenter Keynote Speaker war Matteo Thun, einer der bekanntesten Architekten und Designer unserer Zeit. Durch den Abend führt die Moderatorin Nina Eichinger.

Der Gewinnerentwurf des Teams von aroma_ID zeigt die Entwicklung des Wohnraums Küche in drei Schritten: "Lifestyle Tomorrow" im Jahr 2020, wo Wohnzimmer und Küche zum gesellschaftlichen Mittelpunkt verschmelzen, "Future Vision Life" im Jahr 2035, das eine intelligente Hightech Bühne beinhaltet und dadurch den Alltag vereinfacht. Im letzten Schritt "Back to the roots" im Jahr 2050 ist die Küche ein natürlicher Wohnraum mit nachhaltiger Versorgung durch eigenen Anbau, in dem Kochen wieder zum emotionalen Genuss wird.

"Ein entscheidendes Kriterium für die Jury war die Präsentation eines ganzheitlichen Ansatzes, der nicht nur das Produkt, sondern auch das Lebensumfeld berücksichtigt. Denn Themen wie Nachhaltigkeit, demografischer Wandel und zunehmende Serviceorientierung werden in der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen", so Gerhard Nüssler, Chefdesigner Siemens-Electrogeräte. Eine hochkarätige Jury, der neben Gerhard Nüssler und AD Chefredakteur Oliver Jahn Starkoch Christian Henze, Dick Spierenburg, Kreativ-Direktor der imm cologne, Innenarchitektin Claudia de Bruyn, Architektin Simona Malvezzi und Trendforscher Marc Schüling angehörten, wählte die besten Beiträge aus.

Der zweite Platz ging an KMS BLACKSPACE aus München mit dem "Siemens case". Bei diesem Konzept wird die Küche zum frei gestaltbaren Wohn- und Lebensraum, der nach den Bedürfnissen der jeweiligen Lebenssituation genutzt werden kann. Das Besondere an dieser Darstellung ist der ganzheitliche Gedanke von der Entstehung des Lebensmittels über die Lieferkette bis hin zum Konsumenten. Auf Platz drei landete der Entwurf "Keatching" des Projektteams Andorlini und Mende aus Stuttgart. Der Entwurf zeigt verschiedene Szenarien des Wohnens unter Berücksichtigung der individuellen Lebensformen und -stile.

Über den Siemens Future Living Award

Siemens hat den Siemens Future Living Award gemeinsam mit Architectural Digest, dem Magazin für Architektur und Wohndesign ins Leben gerufen: Ein Innovationswettbewerb, der Designern und Architekten eine öffentliche Plattform für ihre Visionen bietet. "Die Konzepte sollten einen mutigen Blick auf Design, Architektur und Nachhaltigkeit des Haushalts der Zukunft werfen. Denn Ziel des Awards ist es, mit frischen Ideen neue Standards zu setzen - und zu zeigen, wie die Marke Siemens den Weg von der Vision bis zur Umsetzung begleitet und ermöglichen kann," sagt Roland Hagenbucher, Geschäftsführer Siemens-Electrogeräte. Der hochkarätige Wettbewerb wurde mit insgesamt 20.000 Euro Preisgeld dotiert.

Mehr als 50 Designer und Architekten haben sich mit innovativen und kreativen Ideen beworben. Die besten sieben Einreichungen sind auf dem Siemens Messestand (Halle 5.2, Stand A-050/B-59) im Rahmen der LivingKitchen 2013 ausgestellt. Zusätzlich zur Auszeichnung der Jury gibt es auch einen Publikumspreis: Besucher der Messe können online auf der Facebook Fanpage von Siemens Home oder per QR-Code eine Stimme für ihren Favoriten abgeben. Die Abstimmung läuft bis 20.01.2013, 18 Uhr, dem Ende der LivingKitchen 2013. Unter allen Teilnehmern verlost Siemens ein Wochenende nach London für zwei Personen mit Eintritt in "The Crystal".

Pressekontakt:
Alex Kostner
Siemens-Electrogeräte GmbH
Carl-Wery-Straße 34
D-81739 München
Telefon +49 89 4590-2579
Telefax +49 89 4590-2957
presse.siemens@bshg.com

Alex Kostner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.siemens-home.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie