Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesucht und gefunden: Die Finalisten des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft 2014

17.12.2013
16 Unternehmen haben am 15. März 2014 im Rahmen einer festlichen Gala die Chance auf den renommiertesten und ältesten Innovationspreise der Welt

Die Finalisten des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft 2014 stehen fest. Ein wissenschaftlicher Ausschuss mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft hat die 320 eingereichten Bewerbungen geprüft.

Das Entscheidungskuratorium wählt nun Mitte Januar 2014 die Gewinner aus den 16 Finalisten aus. Maßgebliche Kriterien sind neben der Innovationshöhe auch die Marktchancen, die Wirtschaftlichkeit, das Innovationsmanagement und die Nachhaltigkeit des Konzepts.

Mit dabei sind Unternehmen aus den verschiedensten Branchen. Die steigenden Bewerberzahlen aus verschiedenen Branchen zeigen die ungebrochene Innovationskraft in Deutschland auch in der aktuellen Ausschreibungsrunde zum Innovationspreis der deutschen Wirtschaft – Erster Innovationspreis der Welt®.

Der älteste Innovationspreis der Welt wird am 15. März 2014 im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens, dem „schönsten Festsaal der Stadt“, zum 33. Mal verliehen. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Der Preis wird jährlich an Großunternehmen, Unternehmen mit innovativen Personalkonzepten, mittelständische Unternehmen und Start-up-Unternehmen verliehen. Gala-Dinner und Showacts setzen den passenden Rahmen. Die Gewinner der vergangenen Jahrzehnte haben sich als Treiber der deutschen Wirtschaft etabliert.

Veranstalter des Innovationspreises ist seit Sommer 2012 das F.A.Z.-Institut und Hauptpartner die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH. Mitveranstalter ist der Wirtschaftsclub Rhein-Main; Stifter wie A.T. Kearney, 3M Deutschland sowie zahlreiche Förderer wie Clariant SE, Deutsche Post DHL, Infineon Technologies u.a.m. unterstützen den Wettbewerb. Der erste Innovationspreis der Welt, der auf eine lange Tradition zurückblickt, hat eine hohe Durchdringung in alle Branchen und Regionen der Wirtschaft. Gemeinsam mit der Reichweite der F.A.Z.-Gruppe und ausgewählten Partnern, ist er Garant für eine einzigartige Plattform für die Themen in Gegenwart und Zukunft.

Die Finalisten: Start-up-Unternehmen

Die Abberior Instruments GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, neueste Innovationen der hochauflösenden Mikroskopie zu kommerzialisieren. Das Unternehmen bietet die erste kommerzielle Umsetzung eines hochauflösenden RESOLFT Mikroskops an.

BlueGEN des Unternehmens Ceramic Fuel Cells GmbH ist das erste marktreife Mikrokraftwerk auf Brennstoffzellenbasis für Wohngebäude, öffentliche Einrichtungen und kleine Unternehmen. Ein BlueGEN liefert bis zu 13.000 kWh Strom pro Jahr – ganzjährig emissionsarm und dezentral, dort wo die Energie benötigt wird.

Die Fiagon GmbH steht für klinische Navigationssysteme für die Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und die Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie. Das System funktioniert so einfach wie ein Navi im Auto – es wird in einer Karte des Körperinneren navigiert.

Das Unternehmen ParStream GmbH liefert eine Technologie die es erlaubt u.a. mit der Big Data Herausforderung dergestalt umzugehen, dass die Ergebnisse der Auswertungen wesentlich schneller bereitgestellt werden können als bei traditionellen Datenbanken.

Die Finalisten: Mittelständische Unternehmen

Die Gesamtkosten eines eintägigen Stromausfalls in Deutschland belaufen sich auf schätzungsweise 13,6 Mrd. EUR. Das Messgerät der A. Eberle GmbH & Co. KG erkennt die Störsignale belasteter Energieerzeugungsmaschinen. Dadurch wird eine effektive Blackout-Frühwarnung ermöglicht.

In vielen Fällen befinden sich Displays und Touchpanels hinter Deckglas, das unverklebt Reflexionen durch einfallendes Licht verstärkt. DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co KGaA hat transparente und lichthärtende Klebstoffe entwickelt, die u.a. Reflexionen sowie Energieverbrauch reduzieren.

Das Intelligent Audio Analysis-System (IAA-System) der Sikom Software GmbH ist eine sicherheitstechnische Anlage zur Erkennung von speziellen, auf Gefahrensituationen hinweisenden Geräuschen und wurde primär zur Detektion von sprayer-typischen Geräuschen konzipiert.

Leiterplatten tragen elektronische Bauteile und sorgen für elektrische Verbindungen. Bislang mussten Haltesockel auf die Leiterplatte gelötet werden, in welche die Komponenten und Stecker eingesteckt wurden. SKEDD der Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG macht jegliche Sockel überflüssig.

Die Finalisten: Innovative Personalkonzepte

Als Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus hat sich die AfB gemeinnützige GmbH darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen aufzubereiten. Alle Prozesse sind barrierefrei gestaltet und werden von behinderten und nicht-behinderten Kollegen verrichtet.

Die Evonik Industries AG hat rund 350 Expatriates aus 21 Ländern in 27 Ländern eingesetzt. Die Vielfalt an Entsendekombinationen ließ das Unternehmen konzernweite Standards entwickeln, die gleichzeitig u.a. regionale Besonderheiten im Blick haben.

Das Arbeits- und Lebensphasen-orientierte HR-Konzept von JÄGER DIREKT Jäger Fischer GmbH & Co. KG ermöglicht den Mitarbeitern die komfortable Vereinbarkeit von Familie und Beruf, individuelle Entwicklungschancen und (finanzielle) Sicherheit im Rentenalter.

Das Arbeitsplatzkonzept „Zukunft der Arbeitswelt 2030“ wurde im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts der Vodafone GmbH und der TU Darmstadt entworfen. Aus den Ergebnissen werden Strategien und Konzepte für Unternehmen sowie Best-Practice-Modelle abgeleitet, beispielweise der Vodafone-Campus in Düsseldorf.

Die Finalisten: Großunternehmen

Das erste „3D gedruckte“ Titan-Bauteil hebt im Rahmen des A350 XWB Programms der Airbus Operations GmbH ab. Die industrieübergreifende Entwicklung revolutioniert die Art Flugzeugstrukturelemente zu fertigen und Leichtbau bei Zivilflugzeugen zu realisieren.

Die Chlorherstellung erfolgt vorwiegend durch Elektrolyse. Dafür werden große Mengen elektrische Energie benötigt. Dieser Bedarf kann verringert werden, wenn die Wasserstoff erzeugenden Elektroden durch Sauerstoffverzehrkathoden ersetzt werden. Die Entwicklung erfolgte u.a. bei der Bayer MaterialScience AG.

Im Rahmen des „project i“ wurde mit dem BMW i3 das erste Serienfahrzeug der BMW AG entwickelt, das rein elektronisch angetrieben wird und dessen Premiumcharakter sich konsequent über Nachhaltigkeit definiert.

Weltweit gibt es Flussbauwerke mit niedrigen Gefällestufen, deren großes energetisches Potenzial bisher nicht genutzt werden konnte. Der StreamDiver der Voith Hydro Holding GmbH & Co. KG vereint die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Ökologie.

Impressionen, Videos und Podcasts zum Wettbewerb und zur Gala finden Sie unter www.innovationspreis.com

Weitere Informationen erteilt Jennifer Maurer unter j.maurer@faz-institut.de

Weitere Informationen zum Innovationspreis unter: www.innovationspreis.com

Projektleitung:
F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte
Frankenallee 68-72
60327 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 75 91-3204
Fax: (0 69) 75 91-80 3204
E-Mail: info@innovationspreis.com

Jennifer Maurer | F.A.Z.-Institut
Weitere Informationen:
http://www.innovationspreis.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

nachricht CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
24.05.2017 | DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten