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Gelungener Auftakt: ERC-Erfolg für Helmholtz in Horizon 2020

16.02.2015

Die Helmholtz-Gemeinschaft war in der ersten Horizon 2020-Ausschreibungsrunde des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) erfolgreicher denn je: Insgesamt 16 Grants konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Förderlinien „Starting Grants“ und „Consolidator Grants“ für Helmholtz einwerben.

„Das ist ein sehr positives Ergebnis für die Helmholtz-Gemeinschaft. Es unterstreicht einmal mehr, wie gut sich unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch auf europäischem Parkett behaupten“, sagt Helmholtz-Präsident Jürgen Mlynek. Die ERC-Förderung sei für herausragende Nachwuchsforscher ein attraktives Instrument zur wissenschaftlichen Profilbildung und Karriereentwicklung. „Auch in Zukunft werden wir daher ihre Bewerbung um ERC-Grants unterstützen und fördern.“
 
In der aktuellen Ausschreibungsrunde gingen sieben Starting Grants und neun Consolidator Grants an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Helmholtz-Zentren. Zum Vergleich: In der letzten Ausschreibungsrunde des siebten Forschungsrahmenprogramms – dem Vorgänger von Horizon 2020 – waren es noch neun Grants, die Helmholtz in diesen beiden Förderlinien für sich verbuchen konnte.
 
Die Starting Grants des ERC richten sich an Nachwuchswissenschaftler, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt. Bei diesen Grants waren nun in Horizon 2020 das Forschungszentrum Jülich und das MDC (je zwei Grants) sowie das DESY, das DKFZ und das Helmholtz Zentrum München (je ein Grant) erfolgreich. Helmholtz trug damit auch wesentlich zum guten Abschneiden Deutschlands im Ländervergleich bei: Hier lag Deutschland erstmals mit 70 Starting Grants vorn, gefolgt von Großbritannien (55) und Frankreich (43). Die Grants sind jeweils mit einer Fördersumme von bis zu 2 Millionen Euro für fünf Jahre verbunden.
 
Die Förderung durch Consolidator Grants richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die bereits eine längere Forschungserfahrung von sieben bis zwölf Jahren nach Promotion haben. Darauf aufbauend sollen sie mit dem Grant die Entwicklung ihrer Ideen weiter verfestigen. Die neun Consolidator Grants aus der ersten Ausschreibung gingen an das DESY, das DKFZ und das GFZ (je zwei Grants) sowie das DZNE, das Helmholtz Zentrum Berlin und das Karlsruher Institut für Technologie (je ein Grant). In dieser Förderlinie erhalten die Forschenden bis zu 2,75 Millionen Euro für ihr Projekt.
 
Bereits die Rückschau auf das gesamte siebte EU-Forschungsrahmenprogramm (Laufzeit 2007-2013) bot erfreuliche Ergebnisse: Insgesamt gingen 35 Starting und Consolidator Grants an die Helmholtz-Gemeinschaft, sowie 14 Advanced Grants und ein Synergy Grant. Mit diesen 50 Grants liegt Helmholtz auch im Vergleich mit anderen Forschungsorganisationen beim ERC im Spitzenfeld.
 
Weitere Informationen: http://erc.europa.eu
 
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,99 Milliarden Euro die größte Wissen-schaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
 
 
Ansprechpartner für die Medien:
 
Kristine August
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Brüssel
Tel.: 0032 2 5000 971
kristine.august@helmholtz.de
 
Jan-Martin Wiarda
Pressesprecher
Tel.: 030 206 329-57
an-martin.wiarda@helmholtz.de

Kommunikation und Medien
Büro Berlin
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10178 Berlin

Weitere Informationen:

http://www.helmholtz.de
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Jan-Martin Wiarda | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

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