Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IFAM erhält Weiterbildungs-Innovations-Preis für Weiterbildungskonzept zum Faserverbundkunststoff-Praktiker

13.02.2009
Kultusministerin Heister-Neumann und BIBB-Präsident Kremer zeichnen das Kunststoff-Kompetenzzentrum auf der didacta 2009 in Hannover aus

Für das Weiterbildungskonzept zum Faserverbundkunststoff-Praktiker des Kunststoff-Kompetenzzentrums Bremen und Bremerhaven hat das Fraunhofer- Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) den vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ausgeschriebenen Weiterbildungs- Innovations-Preis (WIP) 2009 erhalten.

Der mit 2500 Euro dotierte Preis ist einer von fünf gleichwertigen Preisen. Die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und der Präsident des BIBB, Manfred Kremer, überreichten dem Fraunhofer IFAM den Innovations-Preis auf der Fachmesse "didacta" am 12. Februar in Hannover.

Der Preis zeichnet innovative Weiterbildungskonzepte aus, die sich an den Qualifikationsanforderungen von morgen orientieren und Impulse für die Modernisierung der Bildungs- und Arbeitsbereiche geben. Das BIBB fördert mit dem Preis die Vorreiterrolle der Weiterbildungsträger und setzt damit Signale für neue Entwicklungen und eine zeitgemäße Gestaltung der beruflichen Bildung.

Dr. Roman Götter, Leiter der Fraunhofer Technology Academy, unter deren Dach die qualifizierende Weiterbildung jetzt bundesweit angeboten wird, freute sich gemeinsam mit den IFAM-Wissenschaftlerinnen Dr. Silke Mai, Leiterin des Kunststoff-Kompetenzzentrums Bremen und Bremerhaven sowie Kursleiterin Dr. Daniela Harkensee und dem Leiter der Personalqualifizierung des Fraunhofer IFAM, Prof. Dr. Andreas Groß, über das Preisgeld von 2500 Euro und die WIP-Urkunde. Die zukunftsweisende Weiterbildung Faserverbundkunststoff-Praktiker/in wird noch bis Samstag, 14. Februar 2009, auf der didacta präsentiert (Messegelände Hannover, Halle 15, Stand D 50).

"Mit der weiteren Qualifizierung von betrieblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Umgang mit innovativen Faserverbundwerkstoffen stärken wir die Position der kunststoffverarbeitenden Industrie im nationalen wie internationalen Wettbewerb", betonte Dr. Götter. Das betreffe vor allem Windenergieanlagenbau, Schiffbau, Automobil- sowie Luft- und Raumfahrtindustrie.

Wissenschaft und Praxis vereint

Der Lehrgang unter Leitung des Fraunhofer IFAM wurde von Wissenschaft und Wirtschaft konzipiert, die Inhalte werden vereint vermittelt. Sie sind an die speziellen und praktischen Anforderungen der Betriebe sowie des Marktes optimal angepasst.

An der sogenannten "Weiterbildungspartnerschaft Kunststoff" beteiligen sich die Firmen SGL ROTEC GmbH & Co. KG, PowerBlades GmbH, Airbus Deutschland GmbH, bfw - Unternehmen für Bildung und HAINDL Kunststoffverarbeitung GmbH sowie das Faserinstitut Bremen e.V., das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung und das Institut für Werkstofftechnik, deren Fachleute den Lehrgang in Theorie und Praxis betreuen. Diese Experten bringen ihr Praxiswissen aus dem Arbeitsalltag direkt ein.

Über 180 erfolgreiche Teilnehmer seit 2007

Seit Mai 2007 haben über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lehrgang Faserverbundkunststoff-Praktiker/in nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) erfolgreich abgeschlossen. Ab 2009 wird der Kurs - neben dem von Anfang an angebotenen Kompaktkurs - zusätzlich erstmals in vier einwöchigen Blöcken für betriebliche Beschäftigte durchgeführt. Das verbessert die Integration der Weiterbildung in die betrieblichen Abläufe der Unternehmen.

Kontakt:

Kunststoff-Kompetenzzentrum Bremen und Bremerhaven, Ansprechpartnerin: Dr. Silke Mai, Tel. 0421 22 46-400, E-Mail kunststoff- lernen@ifam.fraunhofer.de, www.kunststoff-in-bremen.de, www.technology-academy.fraunhofer.de

Hintergrundinformationen:

Die Weiterbildung ist auf Initiative der bremer arbeit gmbh (bag) entstanden. Das Land Bremen (Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales), der Europäische Sozialfonds (ESF) und die Fraunhofer Technology Academy (www.technology-academy.fraunhofer.de) der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. fördern die Weiterentwicklung und Durchführung der Maßnahmen.


Pressekontakt:
Anne-Grete Becker
Presse und Öffentlichkeitsarbeit Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik
und Angewandte Materialforschung (IFAM)
- Klebtechnik und Oberflächen -
Wiener Straße 12
28359 Bremen
Telefon 04 21/22 46-400
Telefax 04 21/22 46-430
anne-grete.becker@ifam.fraunhofer.de

Anne-Grete Becker | IFAM
Weitere Informationen:
http://www.mpr-frankfurt.de/ifam
http://www.ifam.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Hochvolt-Lösungen für die nächste Fahrzeuggeneration!

25.09.2017 | Seminare Workshops

Seminar zum 3D-Drucken am Direct Manufacturing Center am

25.09.2017 | Seminare Workshops