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Exzellente Grundlagenforschung zur Krebs-Zellmetastasenbildung

29.09.2011
Exzellente Grundlagenforschung zur Krebs-Zellmetastasenbildung und Invasion von Zellen

Nachwuchswissenschaftler des Exzellenzcluster CECAD in renommiertes Emmy Noether-Programm aufgenommen

Grundlagenforschung zur Krebs-Zellmetastasenbildung und Invasion von Zellen: Das Forscherteam um Dr. Michael Lammers, unterstucht welche Rolle die Modifikation von Proteinen (post-translationale Lysin-Acetylierung) bei der Regulation von Zellform, Zellbeweglichkeit und Zellstruktur spielt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt dazu eine sogenannte Emmy Noether-Gruppe ab Oktober diesen Jahres mit knapp 1,4 Millionen Euro.

Erst kürzlich konnte gezeigt werden, dass diese Protein-Modifikation viel weiter verbreitet ist, als ursprünglich angenommen und an nahezu allen essentiellen zellulären Funktionen beteiligt ist. Eine Fehlregulation dieser Modifikation könnte Auswirkungen auf die Zellform und Zellbeweglichkeit haben und somit eine wichtige Rolle bei Prozessen wie der Tumorinvasion und Metastasenbildung spielen. Zudem könnnte Lysin-Acetylierung auch an der Entstehung altersassoziierter, neurodegenerativer Erkrankungen beteiligt sein. Aus diesem Ansatz könnten sich neue therapeutische Strategien ergeben, um altersassoziierte Erkrankungen zu behandeln.

Dr. Michael Lammers vom Exzellenzcluster CECAD an der Universität zu Köln erhält in den kommenden fünf Jahren knapp 1,4 Mio Euro zur Einrichtung einner Nachwuchsgruppe. Damit bewilligt die DFG dem promovierten Biologen Unterstützung für seine vielversprechende Arbeit im Bereich der Alternsforschung. Lammers wird als Gruppenleiter seiner Emmy-Noether-Gruppe von insgesamt vier Doktoranden und zwei technischen Assistenten unterstützt.

Das Emmy Noether-Programm der DFG eröffnet besonders herausragenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen Weg zu frühern wissenschaftlichen Selbständigkeit.

Bereits seit Ende 2010 leitet Lammers die unabhängige Forschungsgruppe „Strukturelle und funktionelle Studien der Zytoskelettregulierung” am Institut für Genetik der Universität zu Köln. Diese Gruppe verbindet den CECAD Exzellenzcluster mit dem Sonderforschungsbereich 635 (Post-translationale Kontrolle von Proteinfunktion, Leiter: Prof. Dr. Thomas Langer).

Bei Rückfragen: Astrid Bergmeister, CECAD PR & Marketing,
Tel. + 49 (0) 221-470-5287
Mail: astrid.bergmeister@uk-koeln.de
Andrea Pfennig, CECAD PR & Communications,
Tel. + 49 (0) 221-470-1603
Mail: andrea.pfennig@uk-koeln.de
Internet: http://cecad.uni-koeln.de/
Verantwortlich: Dr. phil. Patrick Honecker MBA – patrick.honecker@uni-koeln.de

Gabriele Rutzen | idw
Weitere Informationen:
http://cecad.uni-koeln.de/

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