Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutscher Preis für Naturjournalismus!

19.06.2009
Gemeinsam mit dem Magazin GEO prämiert die Deutsche Wildtier Stiftung Beiträge aus Zeitschriften, Wochen- und Tageszeitung sowie deren Online-Publikationen, die sich heimischen Wildtieren widmen. Der Deutsche Preis für Naturjournalismus ist mit 5000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 30. September 2009.

Zugelassen sind Print- und Internet-Beiträge, die zwischen dem 1. November 2008 und dem 30. September 2009 in deutschsprachigen Medien veröffentlicht wurden.

Einheimische Wildtiere und die Artenvielfalt vor unserer Haustür zählen in Redaktionskonferenzen nicht immer zu den Erfolgsthemen.

Zwischen all den News aus Wirtschaft, Politik und Unterhaltung erscheinen Nachrichten über Fuchs, Hase und Igel wenig relevant. Dabei interessieren sich viele Leser für Tiere, ihre Lebensräume und biologische Zusammenhänge. Weil bei uns viele Arten vom Aussterben bedroht oder schon ganz verschwunden sind, ist kritische Berichterstattung notwendig. Denn mit dem Verlust von Lebensräumen geht fast immer auch Lebensqualität für die Menschen verloren. Nicht zuletzt führt das zu erheblichen ökonomischen Verlusten.

Der Deutsche Preis für Naturjournalismus von GEO und der Deutschen Wildtier Stiftung soll dem Leserinteresse und der Wichtigkeit dieser Themen Rechnung tragen. Er gilt dem Können und Engagement von Autoren, die einheimische Wildtiere und die Artenvielfalt vor unserer Haustür im Auge behalten.

Speziell für Veröffentlichungen in Kinder- und Jugendmedien wird der Sonderpreis "Der wilde Rabe" ausgelobt. Denn gerade bei Kindern hat das Wissen über deutsche Wildtiere immer mehr abgenommen. Sie können heute mehr Handy-Klingeltöne unterscheiden als Vogelstimmen und halten "Knut" für einen Kuschel-Eisbären.

Was wird prämiert?
Eingereicht werden können Texte aus Zeitschriften, Wochen- und Tageszeitungen sowie deren Online-Publikationen in deutscher Sprache (auch aus Österreich und der Schweiz). Buchbeiträge und wissenschaftliche Publikationen können nicht berücksichtigt werden. Pro Bewerber können maximal drei Texte eingereicht werden, Serienteile gelten jeweils als einzelner Text. Inhaltlich sollen sich die Beiträge einem oder mehreren Wildtieren sowie ganzen Lebensgemeinschaften widmen, die in Deutschland oder deutschsprachigen Nachbarländern heimisch sind. Preiswürdig sind Texte, die durch erzählerisches Können das Interesse wecken und sich durch kritischen Sachverstand auszeichnen.

Der Deutsche Preis für Naturjournalismus ist mit 5000?€ dotiert und wird gegebenenfalls geteilt. Der Sonderpreis "Der wilde Rabe" ist mit 1000?€ dotiert. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermittelt und im Rahmen des "Internationalen Naturfoto Festivals" der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen am 24.10.2009 ausgezeichnet.

Jurymitglieder sind:
Karen Korte, Gesellschaft Deutscher Tierfotografen, Geschäftsführerin
Andrea Löbbecke, Deutsche Presse Agentur, Redakteurin (Schwerpunkt Wissenschaft)
Martin Meister, GEO, Chefredakteur GEO International
Jörg Michel, Berliner Zeitung, Korrespondent Bundesbüro (Schwerpunkt Umwelt)
Birgit Radow, Deutsche Wildtier Stiftung, Geschäftsführerin
Christian Schwägerl, Der Spiegel, Redakteur im Hauptstadtbüro
Die Ausschreibung richtet sich an alle Journalistinnen und Journalisten im deutschsprachigen Raum. Zugelassen sind Print- und Internet-Beiträge, die zwischen dem 1. November 2008 und dem 30. September 2009 in deutschsprachigen Medien veröffentlicht wurden. Bewerbungen bitte unter Angabe

o von Name, Anschrift und möglichst E-Mail-Adresse

o des Mediums, in dem der Beitrag veröffentlicht wurde

o des Veröffentlichungsdatums sowie

o einer Kurzbiographie des Verfassers/Autorenteams in folgender Form:

o Print: Original plus 7 Kopien

o Internet: Ausdruck der Internetseite plus 7 Kopien,

Angabe der Internetadresse

Einsendeschluss ist der 30. September 2009, es gilt das Datum des Poststempels. Eingereichte Beiträge werden nicht zurückgesandt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Kooperation von GEO und der

Deutsche Wildtier Stiftung

Billbrookdeich 216 · 22113 Hamburg

Telefon 040 73339-1880 · Fax 040/7330278

Preisträger des Jahres 2008: Jakob J.E. Vicari (Süddeutsche Zeitung),
Katharina Putzer und Claudia Sewig (Hamburger Abendblatt)

Eva Goris | idw
Weitere Informationen:
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Forschungspreis „Transformative Wissenschaft 2018“ ausgelobt
16.02.2018 | Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

nachricht Preis der DPG für superpräzisen 3-D-Laserdruck aus Karlsruhe
14.02.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Highlight der Halbleiter-Forschung

20.02.2018 | Physik Astronomie

Wie verbessert man die Nahtqualität lasergeschweißter Textilien?

20.02.2018 | Materialwissenschaften

Der Bluthochdruckschalter in der Nebenniere

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics