Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutscher Gründerpreis 2014 für Absolventen-Duo der Universität Augsburg

19.09.2014

Ihr StartUp-Unternehmen Secomba bringt dem Informatiker Robert Freudenreich und der Wirtschaftsjuristin Andrea Pfundmeier die renommierteste Auszeichnung für Unternehmer in Deutschland.

Robert Freudenreich und Andrea Pfundmeier haben mit ihrer Firma Secomba den Deutschen Gründerpreis 2014 in der Kategorie StartUp gewonnen. Ihre Idee für eine Verschlüsselungslösung für Daten in der Cloud wurde in der Startphase von der Universität Augsburg unterstützt.

Das Unternehmen Secomba hat mit "Boxcryptor" eine leicht bedienbare Verschlüsselungssoftware für Daten in der Cloud entwickelt.

Für diese Geschäftsidee und ihre erfolgreiche Umsetzung sind Robert Freudenreich und Andrea Pfundmeier, die an der Universität Augsburg ihre Abschlüsse gemacht haben, in Berlin mit dem Deutschen Gründerpreis 2014 ausgezeichnet worden.

Die Jury lobt, dass die Preisträger die hohe Relevanz des Themas Datensicherheit früh erkannt und den Mut gehabt haben, als deutsches Internet-Start-up gegen die Global Player der Branche aus dem kalifornischen Silicon Valley anzutreten.

"Ihre hohe Professionalität bei der Umsetzung und der unternehmerische Weitblick machen die Preisträger zu herausragenden Beispielen der jungen Gründerszene in Deutschland“, so die Juroren.

Auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit haben der Informatiker und die Wirtschaftsjuristin auch engagierte Förderung durch ihre ehemalige Universität erfahren. Unterstützt durch den Informatiker Prof. Dr. Bernhard Bauer konnten die beiden 2011 beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erfolgreich ein Exist-Gründerstipendium beantragten, mit dem sie ihre Firma auf den Weg bringen konnten.

Für diese Art der Förderung ist die Verknüpfung mit der Universität und die Unterstützung durch sie notwendige Voraussetzung. Das Büro von Secomba war zunächst auf dem Campus beheimatet, so dass die beiden Gründer die universitäre Infrastruktur wie auch den unmittelbaren Austausch mit den Wissenschaftlern für sich nutzen konnten.

"Das für uns kostenfreie Büro auf dem Campus hat uns ein professionelles Arbeiten ermöglicht, so dass wir Kunden nicht im eigenen Keller empfangen mussten. Außerdem konnten wir an der Universität auch leicht passende Praktikanten und Werkstudenten finden,“ erinnert sich Secomba-Geschäftsführerin Andrea Pfundmeier.
 
Ansprechpartner:

Andrea Pfundmeier
Secomba GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 6
86159Augsburg
Telefon +49(0)821/90786150
press@boxcryptor.com

Prof. Dr. Bernhard Bauer
Softwaremethodik für verteilte Systeme
Institut für Informatik der Universität Augsburg

86135 Augsburg

Telefon +49(0)821/598-2118
bernhard.bauer@informatik.uni-augsburg.de
 
Homepage des Projekts:

http://www.boxcryptor.com

Klaus P. Prem | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)
26.05.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften